Sport in den Alltag integrieren

Viele Menschen wollen mehr Sport machen, glauben aber, sie hätten nicht die Zeit dafür. Ob das tatsächlich immer stimmt, lassen wir mal dahin gestellt sein.
Ich möchte hier einige Ansätze vorstellen, wie du Sport in deinen Alltag einbauen kannst. Eines vorweg: Es gibt bestenfalls eine Methode, um Muskeln aufzubauen ohne sich selbst zu bewegen und das ist die Elektrostimulation. Es gibt verschiedene Geräte für zuhause oder im Fitness-Studio. Man hört unterschiedliche Aussagen zur Wirksamkeit dieser Geräte. Ob sie tatsächlich sinnvoll sind, möchte ich bezweifeln, aber das mag jeder selbst probieren. Ansonsten gilt, keine Bewegung, kein Sport. Wenn man während der Bewegung nicht ins Schwitzen kommt oder den Puls hochtreibt baut man auch keine zusätzlichen Muskeln oder Kondition auf.
Sport ohne Hilfsmittel
Man kann schon recht viel ohne Hilfsmittel machen. Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit fährt kann eine oder mehrere Stationen früher aussteigen und die restliche Strecke zu Fuß gehen. Wenn wir das Fahrrad nicht als Hilfsmittel ansehen, kann man natürlich auch mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Dabei kann man sich von den stark befahrenen Strecken fernhalten und eine Ehrenrunde im sportlicheren Tempo drehen. Ein natürlicher Trainingsplatz sind natürlich hügelige Stellen, die mit Fahrrad oder zu Fuß erklommen werden können.
Die meiste Zeit verbringt man bekanntermaßen mit dem Warten auf Bus und Bahn. Dabei kann man verschiedene Spannungs- und Entspannungsübungen machen. Achte allerdings darauf, dass dich niemand beobachtet, die Fäuste sollte man deshalb nicht ballen. Ansonsten kann man abwechseln alle Gliedmaßen anspannen und entspannen. Einige Leute kennen das aus der progressiven Muskelentspannung. Man muss es mit dem Anspannen nicht übertreiben, eine leichte Anspannung reicht aus. Dabei immer normal weiter atmen und das Gesicht nicht verziehen. Das kann im übrigen auch machen, wenn man im Bus oder in der Bahn sitzt, ja sogar bei der Arbeit.
Im Büro selbst gibt es einige Möglichkeiten. Dazu gehört es, öfter mal die Treppe statt dem Aufzug zu nehmen, den Kollegen besuchen statt ihm eine Mail zu schreiben und so weiter. Du solltest es dir angewöhnen, eine möglichst gerade, nicht steife Körperhaltung anzunehmejn. Achte darauf, den Nacken und die Schultern nicht zu sehr zu belasten. Die Atmung sollte bewusst aus dem Bauch und nicht aus der Brust erfolgen.
Kleine Hilfsmittel
Kleine Hilfsmittel erhöhen die Motivation. Eine Hilfe sind Gewichtswesten, die es in verschiedenen Gewichtsklassen gibt. Mit einer solchen Weste eine steile Strecke zu bewältigen sorgt für echte Fitness. Man sollte aber nirgendwo hingehen, wo man mit einer solchen Weste für gefährlich gehalten werden könnte. Es gibt natürlich auch Gewichte für Arme und Füße. Ich halte persönlich nichts davon: entweder sind sie zu leicht oder sie sind zu schwer, was die Gelenke belastet.
Ein weiteres schönes Trainingsgerät ist das Balance Board oder Wackelbrett. Dabei handelt es sich um eine Scheibe, die auf einer Halbkugel steht. Der Mensch stellt sich oben auf die Scheibe und versucht dann, das Gleichgewicht zu halten. Das kann man nebenbei morgens beim Zähneputzen oder Telefonieren machen. Die Bretter gibt es ab 20 Euro.
Ebenfalls nützlich ist ein Sitzball. Dabei handelt es sich um eine Art Kugel, die mit Luft aufgeblasen wird. Wer sich drauf setzt muss zwnagsläufig versuchen, die Balance zu halten. Gleichzeitig kann die Körperspannung trainiert werden, insbesondere die Fähigkeit, gerade zu sitzen.
Fazit
Ohne aktiven Sport kommt man kaum ins Schwitzen. Das hier beschriebene reicht aus, um eine Grundfitness zu erhalten, wer hingegen fit werden oder bleiben möchte wird an intensiver körperlicher Bewegung nicht vorbeikommen. Bis auf das Walken mit der Gewichtsweste den Hügel aufwärts hat keine der hier beschriebenen Übungen einen hohen Effekt auf die Fitness.

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