Craig Davidson im SZ-Magazin

Zum Thema Bodystyling mit Steroiden gibt es heute einen Artikel im Magazin, das der Süddeutschen beiliegt: Der Autor Craig Davidson berichtet über seine Selbstversuche – und deren Nebenwirkungen. Zwischen Himmel und Hölle ist wohl die richtige Umschreibung dafür.

Wer sich ein wenig mit Doping, Bodybuilding, Kraft- und Ausdauersport beschäftigt hat weiß, dass der Griff zu Hilfsmittelchen hier schnell getan ist. Mit einem guten Training hat man schnell erste Erfolge, aber irgendwann stagniert das Ganze. Und wirklich jahrelang dabei bleiben will auch kaum jemand.

Die Nebenwirkungen sind bekannt: Beliebt sind vor allem Puscher, die ähnlich wie Koffein wirken. Das inzwischen offenbar rezeptpflichtige Ephedrakraut hilft nicht beim Appetitzügeln und Fett verbrennen, es verursacht auch Muskelkrämpfe, Muskelzittern, Schlaflosigkeit und Depressionen. Das gilt für die meisten Puscher, etwa auch für Clenbuterol.

Kombiniert man das ganze Zeug, potentiert man die Wirkung, aber auch die Nebenwirkungen: Männerbrüste, Hodenschrumpfung, Haarausfall, sexuelle Unlust, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Aggressivität…

Hantel

Davidson beschreibt das sehr unschaulich, und gerade seine nüchterne Beschreibung ist eine deutliche Warnung: keine starke Wirkung gibt es umsonst.

Davidsons Text findet sich hier.

Der Adonis-Komplex
Schönheit hilft weiter
Designen Sie Ihren Körper

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