Heute sind wir alle Amerikaner – Bruder Barack hat es geschafft

Barack Obama wird der 44. Präsident der USA. Die Freude über diesen Sieg kennt keine Grenzen. Obama ist unser aller Präsident, unsere Hoffnung für die Zukunft, die Manifestation unseres Glaubens, dass jeder Mensch es schaffen kann.

Obama hat die Wahlbeteiligung in den USA in nie gekannte Höhen getrieben. Er hat junge Menschen und Schwarze und Hispanics zur Wahl gebracht, die es vielleicht sonst nie getan hätten.

Er ist kein Zauberer, der all unsere Wünsche und Träume erfüllen wird. Er wird sein bestes tun, um acht Jahre Bush wieder gut zu machen.

Unser Wunsch ist, dass er die jungen Leute, die er zu Wahlkampfhelfern und Wählern gemacht hat, in seine Präsidentschaft ebenso einbinden wird.

Zu viele Menschen haben uns enttäuscht, doch ein vorsichtiger Optimismus mag uns auch von den Zynikern und Fatalisten gestattet werden. Die konservative Hegemonie in den USA ist vorerst gebrochen. Acht Jahre McCain hätten uns konservative Bundesrichter beschert, die die Politik der USA über Jahrzehnte hinaus hätten bestimmen können. Zumindest diese Gefahr ist abgewendet.

Aber noch mehr ist geschehen: Jeder schwarze Junge und jedes schwarze Mädchen in den USA wird nun zu ihrem Präsidenten aufschauen können, ohne sich zu fragen, ob sie als Schwarze es jemals zu etwas bringen werden. Millionen von Einwanderern in aller Welt werden zu Obama, ihrem Präsidenten aufschauen und sagen können: Yes I Can!