Die Arschlochquote – auf der Suche nach dem Bösartigen

Die Psychologie und Soziologie des Arschlochs ist noch kaum erforscht, obwohl fast jeder fast jeden Tag einem solchen begegnet.

Ein Arschloch ist eine Person, die sich grundlos, ohne äußeren Anlass und ohne Motivation assozial verhält. Unter assozialem Verhalten verstehen wir Unhöflichkeit, Unfreundlichkeit, symbolische, verbale und körperliche Aggressivität und so weiter.

Die Arschlochquote besagt, wie hoch der Anteil von Arschlöchern in bestimmten Gesellschaftsgruppen, in Ländern oder auf der ganzen Welt ist.

Der Arschlochfaktor hingegen besagt, wie hoch die Arschlochhaftigkeit einer einzelnen Person ist.

Wir müssen hier unterscheiden wischen schlechtem Verhalten, welches etwa auf zeitweise schlechter Laune basiert. Jeder Mensch verhält sich ab und an schlecht.

Ebenfalls davon zu unterscheiden ist der Querolant oder ewige Nörgler. Diese Personen mögen nicht sehr sympathisch sein, aber sie sind oft höflich und verhalten sich der Norm entsprechend.

Last not least sind davon Leute zu unterscheiden, die aus irgendeinem Grund zeitweise grantig sind: Sei es nun Alkohol- oder Drogenmißbrauch, Kranheit oder starke Schmerzen oder Vergleichbares.

Drei Typen von Arschlöchern

Wir unterscheiden drei Typen von Arschlöchern:

1. Die ewigen Arschlöcher, Leute, die wirklich jeden schlecht behandeln, auch die eigene Familie, die eigenen Kinder, Tiere…

2. Das externe Arschloch, er behandelt schlecht, die nicht zu seinem Freundes- oder Verwandtenkreis gehören.

3. Das soziale Arschloch: Er behandelt alle Menschen schlecht, die er implizit oder explizit als minderwertig ansieht: seien es Ausländer, Behinderte, Frauen, Dienstpersonal, Untergebene oder Kollegen…

Die Arschlochverteilung

Es gibt verschiedene Thesen zur Höhe der Arschlochquote. Der Gauschen Normalverteilung zufolge müsste die Zahl der Arschlöcher in einer Gesellschaft immer gleich hoch sein.
Im Durchschnitt ist die Arschlochhaftigkeit in allen Ländern sehr gleich. Es scheint aber so zu sein, als ob es in einigen Ländern mehr Arschlöcher und mehr gute Menschen gibt, während in anderen Ländern sich die Arschlochhaftigkeit relativ gleich auf viele Menschen verteilt.

Empirisch ist die Arschlochhaftigkeit relativ schwer zu messen, da sie tagesüblichen Schwankungen unterliegt und zudem unterschiedlichen Menschen gegenüber unterschiedlich stark zum Tragen kommt.