Social Web – die Schatten des Forums

In Foren tauscht man sich aus. Sehr häufig dienen sie dazu, Computerprobleme zu behandeln. Daneben haben sich mittlerweile sehr viele Foren etabliert, die der Selbsthilfe in allen Lebensbereichen dienen. Ob magersüchtig oder übergewichtig, ob Bodybuilder oder Briefmarkensammler, jeder findet hier seine persönliche Ecke.
Man lernt recht schnell die Regeln in einem Forum. Ist man eine Zeitlang dabei, lernt man auch schnell, dass es auch hier Lokalmatadoren gibt, Leute, deren Beiträge besonders heiß diskutiert werden. Es gibt Fehden zwischen einzelnen Postern. Es gibt Flame Wars, das sind regelrechte Schlachten auf unterstem verbalen Niveau. Da geht es in der Regel um politische Grundeinstellungen.

Hier stoßen wir auf die Schattenseiten von Foren. Wie man bei Telepolis sehen kann, wimmeln die Foren zu politischen Artikeln von persönlichen Angriffen auf Autoren und User. Es häufen sich die Zahl gesperrter Beiträge, ellenlanger Threads mit Beleidigungen und anderen Nichtigkeiten.

Früher diskutierten einige der Autoren wie Rüdiger Suchsland oder Rudolf Maresch noch in den Foren mit, heute lesen sie vermutlich gar nicht mehr mit. Verständlch, denn es handelt sich weder der Form noch dem Tone nach um vernünftige Kritik. Man stößt auf persönliche Angriffe, Beleidigungen und Schmähkritik.

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