Bitte folgen Sie nicht diesem Link! No follow me around

Das Attribut “no follow” kann an Links vergeben werden. Urspünglich stammt es aus der robots.txt. Die robots.txt wird von allen seriösen Suchmaschinen ausgewertet und gibt dem Webmaster die Möglichkeit, Inhalte auf seiner Website zu haben, die nicht von Suchmaschinen durchsucht werden.

No Follow bei Links sorgt hingegen für heftige Diskussionen. no-follow sorgt dafür, daß vergebene Links nicht in das Ranking einer Seite eingehen. Verweist auf z. B. mit dem Attribut no-follow auf einen Wikipedia-Artikel, steigt dessen Ranking nicht durch die Verlinkung.

No Follow wird offenbar von Wikipedia selbst eingesetzt, um Linkspam zu vermeiden. Ähnliches gilt für die gängige Web-2.0-Software, die Links aus Kommentaren, Gästebüchern und ähnlichen Einträgen derart bewertet. Schlimmer ist vielleicht noch Heise, der Verlag erlaubt in seinen Foren überhaupt nur heise-interne Links, gesetzte Links aus Heise heraus erscheinen als normaler Text und werden somit ebenfalls nicht gewertet.

Der no-follow ist deshalb sinnvoll, weil er dem Webmaster vieles an Spam erspart. Sinnvoller als solch ein brachiales System wäre eine Regelung, die eine Differenzierung erlaubt, etwa XFN (XHTML Friend Network). Die Mikroformate für soziale Netzwerke erlauben es, Beziehungen zwischen Menschen über Links deutlich zu machen. Diese Mikroformate haben sich bisher nicht flächendeckend durchgesetzt, sie werden vor allem in Blogrolls und anderen Web-2.0-Anwendungen verwendet.