Google kennt dein Gesicht

Die Google-Bildersuche kann mittlerweile Gesichter erkennen.Unter “beliebiger Content” kann man sich nur Gesichter anzeigen lassen. Googles kostenlose Fotoorganisationssoftware Picasa kann die eigene Fotosammlung auf Gesichter hin durchsuchen.

Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man nicht nur allgemein Gesichter, sondern bestimmte Gesichter im Sinne der Personensuche finden kann. Noch müssen die Fotos einen Mindeststandard erfüllen.

Glaubt man Klaus Eck, spielt das Web für die Personalsuche eine immer größere Rolle. Das Management der eigenen Reputation wird somit immer wichtiger.

Bisher sind unsere Freunde nämlich zu faul, bei peinlichen Fotos, die sie ins Web stellen, die Namen der Abgebildeten einzutragen. Die Wahrscheinlichkeit, auf solchen Fotos zufällig zu landen, ist mit Handycams, Digicams und Camcordern in Verbindung mit fortgeschrittenem Alkoholkonsum doch recht hoch.

Nun, auch ein Bewerber hat ein Recht auf Privatsphäre, selbst im Web. Im Gegensatz zu Herrn Eck bin ich allerdings der Ansicht, dass man sich nach Möglichkeit weitgehend heraushalten sollte aus dem Web. Wer aber schon im Web ist, sollte tunlichst jede Peinlichkeit vermeiden. Der Job, den man eventuell nicht bekommt ist da vielleicht noch nicht die schlimmste Konsequenz.