Lernen im Netz

In der taz erschienen eine Reihe von Artikeln zum Lernen im Web 2.0. Das Netz hält hier eine ganze Reihe von Möglichkeiten bereit. Die Euphorie erscheint allerdings übertrieben: Einerseits sind die Möglichkeiten, Informationen zu erhalten, enorm gestiegen. Andererseits steigen dadurch aber auch die Anforderungen an die Fähigkeit, die Qualität von Quellen zu beurteilen. Wenn gestandene Studenten aus der Wikipedia zitieren, dann scheint es hier gerade an den klasischen Methodenkenntnissen zu mangeln.

Entscheidend ist also nicht, wo man lernt, sondern wie. Die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen, die Urteilskraft zu stärken, die Qualität von Quellen zu beurteilen, verschiedene Standpunkte abzuwägen und Wissen an Dritte weiterzugeben verändert sich nciht dadurch, dass das Web viele Informations- und Verbreitungskanäle anbietet.