Die Zukunft der Printmedien

In der heutigen Ausgabe des Süddeutschen Magazins diskutieren Journalisten über die Zukunft der Zeitungen, aber auch über die Zukunft des Journalismus an sich. Schließlich sind auch Radio und Fernsehen in einer Übergangsphase. Kernproblem ist bei privaten Anbietern die Finanzierung über Werbeeinnahmen . Nur wenige wissen, dass sich Printprodukte zu 60 – 80 Prozent über Werbung finanzieren, der Kioskpreis steuert also nur einen Bruchteil zu den Einnahmen bei. Das öffentlich-rechtliche Radio und Fernsehen hingegen kämpfen mit einem Legitimations- und einem Generationenproblem: Ihre Zuschauerzahlen stagnieren oder sinken und sie sind praktisch kaum in der Lage, die unter 30-Jährigen zu erreichen.

Ein besonders schöner Artikel zeigt zehn Gründe auf , warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren. Autor ist der US-amerikanische Blogger Felix Salmon.

Die Probleme des atemlosen Journalismus werden deutlich, wenn man sieht, wie einige Journalisten recherchieren, nämlich nicht besser als Otto-Normal-Surfer . Das erinnert an die Affäre von und zu Guttenberg, der zur Amtseinführung einen weiteren Vornamen spendiert bekam.

Manchmal wird aber auch die Wikipedia-Recherche vernachlässigt, wie von diesemAutoren , der offenbar nicht weiß, daß es von dem "Schwarzen Auge" bereits drei Computerspiele gegeben hat.