Die intellektuelle Elite Deutschlands

Die Zeit hat einen recht interessanten Artikel zum Thema Intellektuelle mit Migrationshintergrund veröffentlicht. Ich hatte schon ähnliche Ideen formuliert. Ilja Trojanow, Feridun Zaigoglou, Wladimir Kaminer, Navid Kermani, Bassam Tibi sind nur einige Namen unter vielen. Der Türkisch-Stämmige Cem Özdemir ist Chef der Grünen, Fatih Akin einer der bekanntesten Filmemacher Deutschlands.

Ein Umstand, auf der öfter einmal aufmerksam gemacht werden muss, damit Migranten nicht automatisch mit Gewalt, Kriminalität und mittelalterlichen Traditionen in Verbindung gebracht werden. Solche Vorurteile spielen eine subtile, aber durchaus ersichtliche Rolle bei der sozialen Benachteiligung von Ausländern.

Wenn es denn jemand schafft, dann nicht wegen der Durchlässigkeit der deutschen Gesellschaft, sondern gegen die deutsche Gesellschaft.

Die Integration kann durchaus funktionieren: Es gibt eine recht hohe Zahl von Menschen, die ein “insky” im Nachnamen tragen und von denen in der Regel niemand automatisch davon ausgeht, sie seien eingewandert oder könnten nicht richtig Deutsch sprechen. Ihr Name deutet aber darauf hin, dass sie Wurzeln im osteuropäischen Raum haben. Möglicherweise sind ihre Vorfahren im Zuge des Kohleabbaus nach Deutschland migriert, dennoch sind sie anerkanntermaßen Deutsche.

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