Mobil oder nicht mobil – das ist nicht die Frage

Das Surfen über das Handy ist in Deutschland nicht nur kostspielig, es ist auch nach wie vor nicht besonders bequem. Dies liegt aber nicht nur an den Endgeräten – den Handys, PDAs und Navis. Die Website-Betreiber sind auf das mobile Web gar nicht vorbereitet.

Wer Lust hat, das mobile Feeling einmal auszuprobieren, kann dies auf dieser Website tun. Die Seite läuft via Java, wenn Java ausgeschaltet ist, funktioniert die Simulation leider nicht. Ich konnte die Seite nur mit dem Opera-Browser zum Laufen bringen.

Mobiles Portal der Deutschen Bahn (mobile.bahn.de)
Mobiles Portal der Deutschen Bahn (mobile.bahn.de)

Im Idealfall sollte man wie üblich die gewünschte Adresse aufrufen, wobei die gelieferte Seite auf das Endgerät optimiert ist. Leider ist eher das Gegenteil der Fall: Die meisten Seite sind für die Bildschirm-Darstellung optimiert. Riesige Banner, Skripte, Bilder und umfängliche Seiten verhindern oft, daß die Seite überhaupt angezeigt wird.

Bei der Deutschen Bahn zum Beispiel muß die URL mobile.bahn.de aufgrerufen werden. Ruft man hingegen bahn.de auf, sieht man nur die obere linke Ecke der Website.

Das mobile Web bietet viele Möglichkeiten. Das Lesen von Zeitungen oder Blogs unterwegs könnte ein wenig bequemer werden. Mit Bezahlmodellen alternativ zu den klassischen Medien könnten mobile Medieninhalte der klassischen Zeitung den Rang ablaufen.

Ein Gedanke zu „Mobil oder nicht mobil – das ist nicht die Frage“

  1. Tja, einige verstehen leider nicht, dass man _eine_ Seite macht und nicht für jedes Ausgabegerät(aka Browser, egal ob auf’m Laptop, Smartphone oder sonstiges) eine extra Seite. Wofür sonst gibt es CSS?

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