Mobiles Webdesign

Vorlesen mit webReader

Das mobile Webdesign erfordert ein vollständiges Umdenken bei den Designern. Natürlich läßt sich ein Website, die für Bildschirme erstellt wurde, im Web kaum lesen.
Ein Kernproblem ist das Scrollen. Der Bildschirmnutzer ärgert sich bereits, wenn er sowohl horizontal als vertikal scrollen muss. In der Regel wird er ersteres ohnehin lassen. Daher muss eine mobile Website so aufgebaut sein, daß man gar nicht horizontal scrollen muss.
Ohnehin sind Größenangaben im mobilen Web anders zu bewerten. Im containerbasierten Design sind relative vor absoluten Größenangaben zu bevorzugen. Im Webdesign gibt es nur zwei relative Größenangaben: Prozent und em.
Auch die Farbkombination muss mit Bedacht gewählt werden. Mobile Geräte sind in puncto Farbdarstellung weniger leistungsfähig als Bildschirme. Zudem spielt insbesondere bei Texten der Kontrast eine höhere Rolle. Weiß auf schwarz bzw. schwarz auf weiß sind optimal zu lesen, jede andere Farbkombination ist schlechter.
Eine Navigation ist dann optimal, wenn sie nur wenige wichtige Links anbietet. Was für barrierefreie Webseiten bereits üblich ist, bietet sich auch für mobile Webseiten an: interne Sprunganker und Accesskeys. Interne Sprunganker bieten die Möglichkeit, einzelne Elemente von Webseiten zu überspringen, wie etwa die Navigation, um direkt zum Inhalt zu gelangen. Accesskeys sind Tastenkürzel, bei mobilen Webseiten wären das Zahlen, welche die direkte Ansteuerung von Elementen erlauben.
Auf Bilder sollte man weitgehend verzichten. Jeder Handynutzer kennt die zweifelhafte Qualität der Bildanzeige. Generell sollten Bilder ebenfalls nicht breiter sein als Handy-Display. Zudem verlangsamen viele kleine Bilder die Downloadgeschwindigkeit.