Linux durch die Hintertür

Der Markt für PC´s und Laptops wird nach wie vor von einem Hersteller dominiert – Microsoft. Windows dürfte einen Marktanteil von 80 – 90 Prozent haben. Trotz vieler Vorteile hat sich die kostenlose Alternative Linux nicht durchsetzen können.
Doch Linux könnte sich durch die Hintertüre neue Märkte erobern. Der Renner der letzten Jahre waren Netbooks, die häufig mit Linux ausgeliefert werden, da Windows Vista auf der schwachen Hardware gar nicht läuft, während Windows XP einen Aufpreis bedeutet.
Noch bessere Chancen hat Linux auf mobilen Endgeräten wie Handys, PDAs und Handhelds. Googles Handy G1 basiert auf dem Betriebssystem Android, einem Linux-Ableger, der von der Open Handset Alliance entwickelt wird. Obwohl Software-Größen wie Microsoft und Apple auf dem Markt für mobile Betriebssysteme aktiv sind, ist dieser Markt dynamisch in Entwicklung. Die Alliance wird zudem von großen Anbietern wie China Mobile, Samsung, LG und Sony Ericson unterstützt.

Apple hat mit seinem I-Phone bereits gezeigt, dass das Betriebssystem vor allem als Plattform für – mehr oder weniger – nützliche Miniapplikationen. Dabei gibt es für Linux bereits eine ganze Reihe von freiwilligen Entwicklern.  Das freie Betriebssystem Linux lock sehr viel eher Entwickler an als proprietäre Plattformen wie Windows CE oder das I-Phone.