mein Vortrag auf dem OpenTransferCamp Inklusion

Heute gibt es die Folien zu meinem Vortrag “Barrierefreiheit im Internet – Tipps und Tools”. Die Präsentation habe ich im Rahmen des OpenTransferCamp Inklusion in Dortmund am 21. März 2015 gehalten.
Die Präsentation steht auf SlideShare und kann hier als PowerPoint-Präsentation heruntergeladen werden.

Ich stelle sie unter eine MDWIW-Lizenz = Macht damit, was ihr wollt, bearbeiten, ergänzen in den Papierkorb verschieben…

ReCap Open Transfer Camp Inklusion

Was ich an den Barcamps besonders schätze ist der Graswurzel-Charakter. In der Regel trifft man auf Barcamps Menschen, die sich nicht großartig mit der Theorie beschäftigt haben, sondern praktisch arbeiten. Nichts gegen Theorien, aber wenn man 1000 Mal die gleichen Floskeln gehört hat, fällt es einem schwer, sich noch einmal etwas in dieser Richtung anzuhören.
Die Qualität der Vorträge ist natürlich immer durchmischt. Auch ich bin noch weit davon entfernt, ein Profi zu sein und muss vor allem das Publikum stärker einbeziehen, was mir wegen meines Sehrestes und Nervosität schwer fällt, aber andere Blinde kriegen das auch hin.
Ein Großteil des Austausches findet nicht in den Panels statt, sondern in den Pausen. Vielleicht sollte man das Verhältnis umkehren und 45 Minuten Pausen und 15 Minuten Vorträge einführen.
Aber nichts gegen die Vortragenden. @Querdenkender berichtete über seine Erfahrungen mit der Diagnose Autismus und wie er versuchte, sich eine Tätigkeit um dieses Thema herum aufzubauen. Da ich etwas Ähnliches vor habe, waren seine Erfahrungen für mich sehr spannend.
Panel Nummer 2 drehte sich um die Plattform helpteers.net. Diese Plattform versucht, Freiwillig Engagierte für gemeinsame Projekte zusammenzuführen.
Im letzten Panel, in dem ich saß war sinn und Unsinn von Vernetzung ein großes Thema. Bekanntermaßen gibt es nicht 7,5 Millionen Behinderte in Deutschland, sondern 7,5 Millionen Einzelkämpfer. Ein Learning für mich persönlich ist, dass Vernetzung 1. viel Arbeit und 2. kein Selbstzweck ist. Natürlich können wir uns gegenseitig austauschen und unterstützen, andererseits findet die Kernarbeit bei der Inklusion vor Ort statt und dort ist man in der Regel ohnehin vernetzt oder wird scheitern.
Insgesamt war es eine sehr spannende Veranstaltung und ich fand es nur schade, nicht mit noch mehr Leuten gesprochen und noch mehr Panels besucht zu haben. Wie ich schon auf Twitter schrieb: So viele Behinderte und Nicht-Behinderte auf einem Haufen kriegt man nur auf einer Veranstaltung der Aktion Mensch zu Gesicht. Ich bedanke mich auch bei den Kollegen der Stiftung Bürgermut, die das übliche Barcamp-Chaos meisterhaft gemanagt haben.

7 Gedanken zu „mein Vortrag auf dem OpenTransferCamp Inklusion“

Kommentare sind geschlossen.