Mein Rückblick auf das Litcamp Bonn 2017

Bücher sind meine Leidenschaft. Um so mehr hat es mich gefreut, ein Barcamp zum Thema Literatur in Bonn besuchen zu können.
Nun stellt man sich unter einem Literaturcamp einen Haufen Leute vor, die aus ihren halbfertigen Romanen vorlesen wollen. Doch die Selbstdarstellung hielt sich erfrischend in Grenzen. Bei anderen Barcamps steht oft das Selbstmarketing im Vordergrund. Das war bei dem Literaturcamp nicht der Fall, wie auch meine Begleitung bemerkte. Schön war vor allem, dass es viele Barcamp-Neulinge gab und dass die Frauenquote erfreulich hoch war – leider auch bei Barcamps keine Selbstverständlichkeit, aber beim Thema Literatur wohl nicht anders zu erwarten.
Ich selbst erklärte in meiner Session, wie man behinderte im Storytelling einsetzen kann.

Behinderte sind ideale Figuren, weil sie sehr vielseitig eingesetzt werden können. Wie genau? Verrate ich nicht, hättet ihr mal meine Session besucht:-)
Da ich ein Fan von Lesungen bin, hat mir der Vorlese-Workshop gut gefallen. Richtig gut zu lesen ist eine Kunst. Das weiß man zu schätzen, wenn mal wieder ein Professor das Wort Vorlesung mit Ablesung verwechselt.
Sebastian Eckert erklärte in seiner Session, wo man als Bonn-Blogger besonders gut Informationen herbekommt. Dabei fiel mir auf, wie wenig ich über meine Heimatstadt weiß.
Zweifellos das Highlight des Tages war der Workshop zum Improvisationstheater der Taubenhaucher. Es zeigt, einerseits, was für eine große Leistung die Schauspieler vollbringen. Andererseits zeigt es aber auch, dass im Prinzip Jeder das Potential zum Schauspieler hat.
Insgesamt war es ein sehr spannender und unterhaltsamer Tag. Mein Dank geht an die Organisatorinnen, die für den reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Die Volkshochschule ist eine sehr schöne Location und es wäre toll, weitere solche Veranstaltungen dort stattfinden zu lassen.

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