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	<title>Blind-Text &#187; Blinde &amp; Sehbehinderte</title>
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	<description>Menschen mit Behinderungen und das Internet</description>
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		<title>Corporate Social Responsibility und die Barrierefreiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher oder später wird es vermutlich allgemeine Vorschriften geben, die Privatunternehmen und nichtstaatliche Organisationen zur Barrierefreiheit ermuntern oder sogar verpflichten. Abgesehen davon werden durch die Alterung der Bevölkerung jene Unternehmen im Vorteil sein, welche die Barrierefreiheit von Anfang an umffassen &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/01/31/corporate-social-responsibility-und-die-barrierefreiheit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher oder später wird es vermutlich allgemeine Vorschriften geben, die Privatunternehmen und nichtstaatliche Organisationen zur Barrierefreiheit ermuntern oder sogar verpflichten. Abgesehen davon werden durch die Alterung der Bevölkerung jene Unternehmen im Vorteil sein, welche die Barrierefreiheit von Anfang an umffassen berücksichtigen.<br />
Neben den eher harten &#8211; also wirtschaftlichen und rechtlichen &#8211; Faktoren spielen auch die weichen Faktoren eine zunehmende Rolle. Das sind Diversity Management &#8211; also die Förderung der Vielfalt &#8211; und CSR &#8211; die Anerkennung und Übernahme sozialer Verantwortung durch Unternehmen. Weder DM noch CSR werden von Unternehmen aus reiner Barhmherzigkeit durchgeführt. Sie zielen auf die Verbesserung ihrer Gewinne ab, auch wenn man das mit blumigen Worten umschreiben möchte.<br />
Das muss nicht unbedingt negativ sein. Bekanntermaßen stehen alle Maßnahmen, die nicht direkt mit Gewinnerzielung zu tun haben nicht nur in Krisenzeiten zur Disposition. Wer Barrierefreiheit als Teil einer Business-Strategie versteht, wird sie nicht bei der ersten Gelegenheit fallen lassen, sobald es schwierig wird.<br />
Grundsätzlich kann man zwei Bereiche unterscheiden, in denen Barrierefreiheit umgesetzt werden kann: unternehmensintern und extern. </p>
<h4>Intern</h4>
<p>Barrierefreiheit kann intern damit beginnen, Arbeitsplätze möglichst barrierefrei zu gestalten. Dazu gehört zum Beispiel die Beachtung der Bildschirmarbeitsverordnung und anderer Regelungen.<br />
Dazu gehört aber auch die ergonomische  Gestaltung von Arbeitsumgebungen, also rückengerechte Stühle und Tische,  eine ausreichende Beleuchtung, Belüftung und so weiter.<br />
Interessant wird es, sobald es um die Anschaffung oder Programmierung von barrierefreier Software geht. Einige Unternehmen basteln ihre eigenen Lösungen, weil sie am Markt keine passenden Produkte finden oder weil die Programmierer unterbeschäftigt sind. Die Produkte müssen &#8211; da sie normalerweise nicht verkauft werden &#8211; nicht einmal minimale Voraussetzungen der Benutzerfreundlichkeit oder Barrierefreiheit erfüllen. Mit dem Kauf barrierefrei bedienbarer Programme fördert man direkt die Anbieter dieser Produkte und ihr Know-How.<br />
Häufig vergessen wird auch die barrierefreie Gestaltung der Prozesse. Interne Abläufe, Dokumente, Vorlagen, aber auch Redaktionssysteme und Intranets müssen ebenfalls barrierefrei gestaltet werden. </p>
<h4>Extern</h4>
<p>Mit Extern ist hier vor allem die Beziehung zum Kunden gemeint. Barrierefreiheit muss hier vor allem im Bereich Information umgesetzt werden. Das heißt: Internet, aber auch Informationsbroschüren und natürlich auch die Produkte sollen möglichst barrierefrei sein. Auf vielen Arzneimitteln sind zum Beispiel die Namen in Braille aufgedruckt, außerdem gibt es teilweise die Beipackzettel im Internet.<br />
Wer häufig Kundenbesuch hat, kommt natürlich nicht herum, auch wesentliche Teile der Geschäftsräume barrierefrei zu gestalten. Barrierefreiheit beginnt buchstäblich vor der Haustür mit einem rollstuhlgerechten Zugang.<br />
Das Ziel sollte es sein, eine Willkommenskultur für behinderte Kunden und Mitarbeiter zu schaffen, ohne gönnerhaft zu werden. Eine barrierebehaftete Webseite deutet zum Beispiel nicht darauf hin, dass sich das Unternehmen um Behinderte kümmert. Und die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt und hat ihre Hausaufgaben hoffentlich besser gemacht.<br />
Kurios wird es, wenn die Unternehmen Barrierefreiheit ablehnen, weil sie keine Behinderten beschäftigen. Wenn man keine Barrierefreiheit schafft, kann man auch keine Behinderten einstellen &#8211; ein Teufelskreis, der nur von den Unternehmen selbst durchbrochen werden kann.<br />
Das Gleiche gilt natürlich für Produkte oder Dienstleistungen. Ein Blinder kann schlicht nicht ein Konto bei einer Bank eröffnen, die kein barrierefreies Online-Banking anbietet. Natürlich hat die Bank dann keine blinden Kunden &#8211; nach ihrer Logik braucht sie sich deshalb nicht um Barrierefreiheit zu kümmern.<br />
Es ist schade, dass Barrierefreiheit im CSR-Bereich in Deutschland bisher keine Rolle spielt. Im angloamerikanischen Bereich sieht es ganz anders aus. </p>
<h4>Entscheidend ist die öffentliche Meinung</h4>
<p>Nur wenige Unternehmen können es sich heute leisten, auf einen geregelten Umweltschutz zu verzichten. Zugleich ist Umweltschutz normalerweise kein unternehmerisches Ziel in einem betriebswirtschaftlichen Sinn. So ähnlich sollte auch die Barrierefreiheit betrachtet werden.<br />
Ähnlich wie beim Umweltschutz gibt es natürlich immer die Gefahr, dass das Ganze nur als Pro-Forma-Thema betrachtet wird. Es ist daher sinnvoll, dem Ganzen mehr Bedeutung zu verleihen. Das kann man zum Beispiel machen, indem man einen Barrierefreiheits-Beauftragten einsetzt oder konkrete, überprüfbare Ziele ausgibt. Außerdem sollte ein Bekenntnis zur Barrierefreiheit und ein Überblick umgesetzter und geplanter Maßnahmen auf der Webseite, im Geschäftsbericht und wo es noch passt veröffentlicht werden.<br />
Das heißt, Barrierefreiheit sollte ähnlich wie der Umweltschutz als Ziel der Nachhaltigkeit betrachtet werden. Sie sollte als Prozess betrachtet werden, der nach und nach umgesetzt und nicht nach der Durchführung einer bestimmten Zahl von Maßhnahmen abgeschlossen ist.<br />
Barrierefreiheit sollte als soziale und nicht als technische Herausforderung verstanden werden. Was die Barrierefreiheit angeht, schneiden viele Organisationen aus dem Nonprofit- oder Social-Business-Bereich nicht besser ab als kommerziell orientierte Unternehmen. Das heißt, selbst sozial handlnde Akteure haben die Bedeutung von Barrierefreiheit nicht verinnerlicht. </p>
<h4>Weiterlesen</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.w3.org/WAI/bcase/soc.html">Social Factors in Developing a Web Accessibility Business Case for Your Organization</a> &#8211; lesenswertes Dokument der Web Accessibility Initiative &#8211; beschreibt diverse Business Cases zur Einführung von Barrierefreiheit</li>
<li><a href="http://www.nasscomfoundation.org/web_accessibility/index.html">Understanding Web Accessibility &#8211; A Guide to create accessible Work Enviroments</a></li>
<li><a href="http://www.computer.org/comp/proceedings/hicss/2008/3075/00/30750284.p<br />
df ">Web Accessibility for the Blind: Corporate Social Responsibility</a> &#8211; PDF</li>
<li><a href="http://g3ict.org/resource_center/publications_and_reports/p/productCategory_whitepapers/subCat_10/id_197">Understanding Web Accessibility: A Guide to Create Accessible Work Environments>/a></a></li>
<li><a href="http://www.karlgroves.com/2011/11/04/the-social-factors-of-accessibility/">The Social Factors of Website Accessibility</a> &#8211; Blog von Carl Growes</li>
<li><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1617">Qualitätsmanagement barrierefreier Webseiten</a> &#8211; Maßnahmen der Qualitätssicherung</li>
<li><a href="https://socialenterprise.guardian.co.uk/social-enterprise-network/2012/jan/24/social-enterprises-employ-disabled-people">Why social enterprises should employ disabled people</a></li>
</ul>
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		<title>Rollt Apple den Bildungsmarkt auf?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 08:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[eLearning]]></category>
		<category><![CDATA[enhanced eBook]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise schreibe ich nicht über die neuesten Trends, aber der Einstieg von Apple in den Bildungssektor könnte wesentlich spannender werden als irgendein weißes iPhone. Apple hat sehr gute Chancen auf dem amerikanischen Bildungssektor, weil seine aktuellen Geräte und Betriebssysteme einen &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/01/21/rollt-apple-den-bildungsmarkt-auf/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise schreibe ich nicht über die neuesten Trends, aber der Einstieg von Apple in den Bildungssektor könnte wesentlich spannender werden als irgendein weißes iPhone.<br />
Apple hat sehr gute Chancen auf dem amerikanischen Bildungssektor, weil <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/01/13/apple-voiceover-werden-blinde-jetzt-zu-macfans/">seine aktuellen Geräte und Betriebssysteme einen sehr guten Stand</a> im Bereich Barrierefreiheit haben. Die USA haben mit der Section 508 und dem Americans with Disabilities Act die wahrscheinlich strengsten Regeln zur Barrierefreiheit und Gleichstellung weltweit. Zum deutschen Pendant sage ich lieber nichts.<br />
Die Geräte verfügen über einen eingebauten Screenreader, Vergrößerungssoftware, eine zumindest rudimentäre Spracheingabe. Sie <a href="http://www.graceapp.com/">gelten als beliebt</a> bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen &#8211; ob zu Recht oder Unrecht vermag ich nicht zu beurteilen.<br />
Apples Schritt dürfte zumindest zwei Größen der New Economy weh tun: der eine ist Amazon, der andere Microsoft.<br />
Amazon <a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2011/10/18/jeder-hat-angst-vor-amazon.htm">hat ebenfalls Ambitionen</a> auf dem Buchmarkt als Verleger aufzutreten. Mit der Kindle-Plattform versucht Amazon ebenso wie Apple die Käufer in einen goldenen Käfig aus Hardware, Software und Multimedia-Konsum einzusperren. <a href="http://www.golem.de/1001/72406.html">Amazons Ambitionen</a>, mit dem Kindle DX in den Bildungsmarkt einzusteigen sind grandios gescheitert, weil es die Geräte nicht für Blinde oder Sehbehinderte nutzbar gemacht hat. Bis heute nicht. Apples Anwendung zur Erstellung von Enhanced eBooks zielt exakt in das Herz der Kindle-Plattform, einer Plattform, auf der Autoren ihre Werke so simpel wie selten zuvor einstellen können. Allerdings hängt das Kindle-Format dem Standard ePub immer ein wenig hinterher.<br />
Microsoft  Windows hingegen muss um seine Stellung als führendes Betriebssystem in Bildungseinrichtungen bangen. MS hat es noch länger als Amazon verschlafen, seine Plattformen für Blinde von Haus aus nutzbar zu machen. Wobei Microsoft natürlich wesentlich größer als Amazon ist und das passende Know-How im Haus sitzen hat. MS und Applle gewähren bereits Rabatte für Bildungseinrichtungen. Aber die wenigsten Schulen werden es sich leisten, ihren Schülern zwei Computer-Arbeitsplätze bzw. Geräte bereit zu stellen. </p>
<h4>Open ist besser</h4>
<p>Man kann Apple mögen oder nicht &#8211; mit der Kontrolle über seine Plattformen übt es auch eine Form von Zensur aus. Werden demnächst Bücher nicht im Store zugelassen, die über Aufklärung, Sklaverei oder andere in den USA brisante Themen handeln, weil bestimmte Bilder oder Begriffe eingesetzt werden? Und ist die US-Regierung tatsächlich bereit, das relativ geschlossene Windows-System gegen das absolut verschlossene Apple-System einzutauschen?<br />
kleines Update: Offenbar <a href="http://www.golem.de/1201/89261.html">möchte Apple</a> nicht wie angekündigt das offene ePub-Format unterstützen, sondern sein eigenes Format in den Markt drücken. Das ist eine sehr bedenkliche Entwicklung.<br />
Nur zur Erinnerung: Ein günstiges Netbook kostet zwischen 200 und 300 Euro, verfügt über eine vollständige Tastatur und ist eine nur durch die Performance eingeschränkte Universalmaschine. Ein iPad ist ein Gerät zum Surfen und Multimedia abspielen, auf das man ohne iTunes nicht einmal Daten spielen kann. Und Apple wird nicht unbegrenzt Preisnachlässe gewähren. Ein Schulcomputer ohne vernünftige Tastatur ist ohnehin ein Witz. Das Problem, dass man längere Texte nur schlecht auf einem hintergrundbeleuchteten Bildschirm lesen kann will Apple offenbar über Multimedia statt Text lösen. Bei aller Liebe &#8211; das ist sicher nicht wünschenswert.<br />
Die Alternative heißt XO und wurde von der Initiative <a href="http://one.laptop.org/">One Laptop per Child</a> entwickelt. OLPC ist dadurch bekannt geworden, dass es jedes Kind in einem Entwicklungsland mit einem 100 Dollar teuren Laptop ausstatten wollte. Auf dem Gerät ist Software zum Lernen vorinstalliert. Die Geräte sollen recht robust sein und dank PixelQi-Technik auch in der Sonne gut ablesbar sein. PixelQi soll die Vorteile von elektronischem Papier und klassischen Displays kombinieren, zum besseren Lesen kann die Hintergrundbeleuchtung abgeschaltet werden.  Wenn man die Kurbel zur Stromversorgung weglässt spricht nichts dagegen, das Gerät auch im reichen Westen einzusetzen. An der <a href="http://wiki.laptop.org/go/XO_Accessibility">Accessibility wird gearbeitet</a>. Dann gibt es noch <a href="http://www.raspberrypi.org/">den 20-Dollar-Computer Raspberry Pi</a> oder das <a href="http://datawind.com/index.asp">35-Dollar-Tablet Akash aus Indien</a>.<br />
Der zweite Kanidat für ein Konkurrenzangebot heißt Google Books. Je stärker Apple Druck auf die Lehrbuch-Verlage ausübt, desto attraktiver dürfte ein Konkurrenzangebot von Google werden. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Google eine Alternative zu Apples Plattform anbieten wird. Mit Text und Tabellen will Google eindeutig gegen Microsofts Office antreten und wird an den chronisch unterfinanzierten Schulen offene Türen einrennen.<br />
Wenn die Schulen tatsächlich Geld sparen wollen, sollten sie auf offene Alternativen wie Ubuntu oder andere Linux-Varianten setzen. Da das Verständnis von Computersystemen und das Programmieren eine größere Rolle in der Schule übernehmen soll, sind Linux-Varianten dank ihrer Offenheit die beste Wahl unter den Betriebssystemen. Und auch sie sind mittlerweile recht gut mit Eingabehilfen für Behinderte ausgestattet.<br />
Es stellt sich allerdings die Frage, ob es nicht Zeit ist, Schulbücher unter einer CC-Lizenz zu entwickeln und anzubieten. Das Modell Schulbuch-Verlag mag für das 20. Jahrhundert angemessen gewesen sein. Mittlerweile ist es kaum noch einzusehen, warum der Steuerzahler die Schulbuch-Verlage subventioniert, Lehrer und Schüler mit den Büchern aber dank des Urheberrechts nicht machen können, was sie wollen. Oder ist es sinnvoll, wenn <a href="http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/drs2aktuell/2643.bt10190757.html">Afrikas Schulbücher in Großbritannien produziert werden?</a>?<br />
Es passt an der Stelle nicht ganz, aber das <a href="http://www.udacity.com/"> Projekt Udacity</a> zeigt, wie Bildung im 21. Jahrhundert aussehen kann. Die Betreiber haben ganz nebenbei die größte Lerveranstaltung der Welt abgehalten. </p>
<h4>Weiterlesen</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2012/01/20/welche-huerden-gibt-es-bei-apples-offensive.htm">Die Perspektiven für Apple und Verlage im Schulbuchmarkt</a></li>
<li><a href="http://www.netbooknews.de/60040/kommentar-apple-ibooks-2-eula-die-den-hals-nicht-vollkriegen-teil-2/">Ein Blick auf die Apple-Lizenzbedingungen</a></li>
<li><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/01/03/die-zukunft-des-fachbuches-heist-elearning/">Die Zukunft des Fachbuchs heißt eLearning</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>eBook-Reader für Sehbehinderte</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/12/24/ebook-reader-fur-sehbehinderte/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 21:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[eBook-Reader]]></category>
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		<category><![CDATA[Tablets]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit der flimmernden Röhrenmonitore ist mehr oder weniger vorbei. Dennoch ist es nach wie vor eher unangenehm, auf einem hintergrundbeleuchteten Display längere Texte zu lesen. Für Sehbehinderte dürfte das noch stärker gelten, zu der Anstrengung der Augen kommt die &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/12/24/ebook-reader-fur-sehbehinderte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit der flimmernden Röhrenmonitore ist mehr oder weniger vorbei. Dennoch ist es nach wie vor eher unangenehm, auf einem hintergrundbeleuchteten Display längere Texte zu lesen. Für Sehbehinderte dürfte das noch stärker gelten, zu der Anstrengung der Augen kommt die Belastung des Körpers durch eine angespannte Körperhaltung.<a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/pocketbook_hoch.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1658" title="Pocketbook Pro 602 mit einem Ausschnitt aus Im Zeichen der Vier von Artur Conan Doyle" src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/pocketbook_hoch-214x300.jpg" alt="Pocketbook Pro 602 mit einem Ausschnitt aus Im Zeichen der Vier von Artur Conan Doyle" width="214" height="300" /></a><br />
Zumindest der letztere Punkt fällt bei EBook-Readern weg. Das Gerät kann nah ans Gesicht geführt werden, es sei denn, es handelt sich um ein Gerät mit reinem Touchscreen.<br />
Für Sehbehinderte, die sich einen eBook-Reader zulegen möchten, habe ich hier einige Erfahrungen zusammengestellt. Es gibt zwar <a href="http://www.incobs.de/produktinfos/ebookreader/einzelprodukte.php">ausführliche Tests von INCOBS</a>, die meisten dieser Geräte entsprechen allerdings nicht mehr dem Stand der Technik.</p>
<h4>Für Blinde ungeeignet</h4>
<p>Weder Tablets noch reine E-Book-Reader sind heute für Blinde geeignet. Einige Geräte verfügen zwar über Vorlesefunktionen, aber das Gerät will schließlich auch bedient werden. Gerüchteweise <a href="http://www.golem.de/1001/72406.html">war zu vernehmen</a>, Amazon wolle seinem Kindle einen Screenreader verpassen, was aber bis heute nicht passiert ist. Für bei Amazon gekaufte Bücher <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2009/03/01/der-vorleser-bleibt-stumm/">kann sogar die Vorlesefunktion vom Verlag abgestellt werden</a>.<br />
Einige der Geräte verfügen über ein Android-Betriebssystem, es sollte also theoretisch möglich sein, den <a href="http://eyes-free.blogspot.com/2011/03/talkback-refreshed-accessible-on-screen.html">Screenreader Talkback</a> zu installieren. Das wiederum scheint aber nur zu funktionieren, wenn das Gerät mit dem Android-App-Store verbunden ist, was nicht bei allen Geräten geht. Bei meinen Erfahrungen mit Talkback auf Android 2.1 kann ich von dieser Kombination leider nur abraten, das Ganze ist mehr als unbefriedigend.<br />
Für Blinde ist es daher sinnvoller, auf ein funktionierendes System wie Nokia/Talks oder <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/01/13/apple-voiceover-werden-blinde-jetzt-zu-macfans/">Apple-Geräte mit VoiceOver zu setzen</a>, dafür reicht sogar ein gebrauchter iPod Touch aus, den man für unter 200 Euro bekommen kann. Ebenso kann man ein iPhone verwenden, sofern man bereits eines hat. Wer es sperriger mag kann ebensogut auf ein Netbook mit Ubuntu oder Windows/NVDA zurückgreifen.<br />
Außerdem verfügen einige DAISY-Player über Vorlesefunktionen für Dokumente. Ob das mit den gängigen DRM-Verfahren funktioniert oder ob ePub unterstützt wird, kann ich leider nicht sagen.</p>
<h4>Vorteile von elektronischem Papier</h4>
<p>Die tragbaren geräte bieten für Vielleser zahlreiche Vorteile, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronisches_Papier">anderswo schon ausführlich behandelt wurden</a>. Für Sehbehinderte ergeben sich aber noch weitere Vorteile:</p>
<ul>
<li>Die Augen werden langsamer ermüdet, weil das Display weder flackert noch hintergrundbeleuchtet ist.</li>
<li>In der Regel gibt es mehrere Grade der Schriftvergrößerung und des Zoomens.</li>
<li>Einige Reader wie der Kindle DX, Pocketbook, Onyx, Asus verfügen über ein großes 9,7-Zoll-Display, was auch großformatige Tabellen zugänglicher macht</li>
<li><a href="http://www.verlagederzukunft.de/2011/12/14/barrierefreiheit/">Es steht nur wenig Literatur</a> in Großdruck zur Verfügung. Mit eBook-Readern erübrigt sich der Großdruck, wenn die Geräte gut genug vergrößern.</li>
</ul>
<p>Leider sind vor allem die großen 9,7-Zoll-Geräte noch überdurchschnittlich teuer. Solche Geräte werden von Pocketbook, Amazon, Asus , Hanvon oder Onyx angeboten, wobei nicht alle in Deutschland lieferbar sind. Datenblätter zu sehr vielen Geräten gibt es bei <a href="http://cme.at/datenblatt-2/pocketbook/t/">CME.AT</a>.<br />
6 Zoll ist die Durchschnittsgröße des Displays, das entspricht etwa der größe eines Reclam-Taschenbuchs.</p>
<h4>Display und Darstellung</h4>
<p>Die Qualität der Displays verbessert sich stetig. Deshalb sollte man vor Ort aufprobieren, mit welchem Displaytypen man am besten arbeiten kann. Auch zwischen Displaytypen der gleichen Generation kann es deutliche Qualitätsunterschiede geben. Im Augenblick gelten Pearldisplays als am lesefreundlichsten. Dafür hat zum Beispiel der iRiver Story HD eine deutlich bessere Auflösung als andere Geräte.  In aktuellen Geräten aus den Jahren 2010/2011 sind vor allem Vizplex-Displays verbaut. Die müssen aber nicht<a href="http://blog.the-ebook-reader.com/2010/09/21/pearl-vs-vizplex-are-the-new-high-contrast-pearl-screens-overrated/">schlechter sein als die Pearl-Displays</a>. Einige wenige Geräte haben Sipix-Displays verbaut, die auf anderer Technologie basieren als die eInk-Geräte. Sipix kann derzeit mit dem Kontrast der eInk-Geräte nicht mithalten.<br />
Wie oben gesagt lässt sich die Schrift vergrößern. Wenn man die Schrift vergrößert, passt entsprechend weniger Text auf das Display, so dass häufiger umgeblättert werden muss. Für Sehbehinderte ist daher ein Gerät mit schneller Umblätterzeit sinnvoll. Je nach Leistungsfähigkeit der Geräte kann es sogar mehrere Sekunden dauern, bis das Gerät umschaltet.</p>
<h5>PDF</h5>
<p>Da PDFs standardmäßig keine Strukturinformationen enthalten, kann hier einiges schief gehen. Bei ePub weiß der Reader, wann er den Text umbrechen muss, wo das Inhaltsverzeichnis ist und er hat normalerweise auch keine Probleme mit Zeichensätzen. Bei PDF kann es <a href="http://cme.at/reviews-tests-previews/howto/pdf-darstellung-tablet-pc-vs-ebook-reader/">deutlich schwieriger werden</a>.<br />
Man muss zwischen der Zoomfunktion und der Reflow-Funktion unterscheiden. Die Zoomfunktion ist nützlich, wenn man sich etwa Diagramme anschauen möchte. Beim Lesen von Text müsste man hingegen bei Vergrößerung sowohl vertikal als auch horizontal scrollen, was niemand freiwillig machen wird. Bei Reflow versucht der Reader, den Text an der richtigen Stelle umzubrechen, was nicht immer funktioniert. Beim Pocketbook Pro 602 ist die Möglichkeit zur Schriftvergrößerung bei PDF aus einem nicht ersichtlichen Grund eingeschränkt.<br />
Das ist natürlich tödlich für jedes Gerät. Ein großformatiges PDF nicht angepasst auf einem 6-Zoll-Gerät zu lesen dürfte sogar Sehenden schwer fallen. Auch hier würde ich dazu raten, die entsprechenden Funktionen auszuprobieren, bevor man sich für ein Gerät entscheidet.<br />
Häufiger als man denkt stößt man noch auf PDFs, die nur aus Rastergrafiken bestehen, sozusagen echtes DRM. Damit wird aber kein eBook-Reader umgehen können.<br />
Von den bekannteren Geräten sollen die Sony-eBook-Reader übrigens die beste PDF-Unterstützung haben. </p>
<h4>Betriebssysteme</h4>
<p>Die meisten Geräte scheinen auf einer angepassten Linuxvariante zu beruhen. Einige Systeme sind offen für Erweiterungen wie etwa die Reader von Pocketbook. Einige Geräte basieren auf Android, in der Regel haben sie aber keinen Zugriff auf den Appstore von Google, so dass Erweiterungen erst nach dem Rooten des Gerätes installiert werden können. Deren Funktionsfähigkeit ist entsprechend nicht garantiert. Das ist vor allem schade, weil kostenlose Screen Magnifier oder Screenreader, die für Android bereit stehen vermutlich nicht laufen werden.</p>
<h4>Ausstattung</h4>
<p>Die Kernfunktion ist das Lesen und rudimentäre Verwalten von Texten. Daneben verfügen einige wenige Geräte über eingebaute Vorlesefunktionen, etwa der Pocketbook, Onyx, Asus und der Kindle. Beim Pocketbook ist die Vorlesefunktion recht gut für Leute, die künstliche Stimmen gewohnt sind.<br />
Dazu gibt es die üblichen Zugaben: Spiele, Browser und so weiter. Nette Spielereien, aber ohne leistungsfähige Hardware und einen Touchscreen eher komplex im Handling. Die wenigsten Geräte kommen mit einer vollständigen Tastatur, einige Geräte haben aber Bluetooth, so dass eine externe Tastatur verbunden werden kann. Damit ist es wesentlich leichter, Notizen zu machen oder sogar kurze Texte zu schreiben. Wer zum Beispiel Zitate übernehmen möchte, wird mit einer Tastatur eher zurecht kommen als mit einer Touch-Bedienung.<br />
Für Sehbehinderte interessant ist aber zum Beispiel der Lagesensor. <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/pocketbookquer1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1663" title="Pocketbook im Querformat" src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/pocketbookquer1.jpg" alt="Pocketbook im Querformat" width="258" height="183" /></a>Bei den 6-Zöllern bietet es sich an, sie quer zu halten, damit die Zeilen ein wenig länger werden, außerdem wird die Schrift der Menüs auch ein wenig größer. Daher ist ein automatischer Lagesensor sinnvoll, damit man nicht ständig in den Menüs rumfummeln muss.</p>
<h4>Adobe Digital Editions und Lesestoff</h4>
<p>Einen Haken hat das Ganze dann doch und der heißt Adobe Digital Editions. Hinter diesem sperrigen Namen verbirgt sich eine Software zum Digital Rights Management. Viele Shops haben als Voraussetzung, dass diese Software auf dem Rechner installiert wird, bevor man Bücher kaufen und auf das Gerät spielen kann. Mittlerweile <a href="http://labs.adobe.com/technologies/digitaleditions1-8/">soll sie accessible</a> sein. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich digitale Bücher zu kaufen, sollte vorher ausprobieren, ob er mit Adobes Programm klar kommt.<br />
Eine Alternative ohne &#8220;hartes DRM&#8221; ist <a href="http://www.beam-ebooks.de/agb.php">beam eBooks</a>. Der Shop setzt vermutlich auf <a href="http://homepages.thm.de/~hg10013/Lehre/MMS/SS02/Hlawatsch/text.htm">digitale Wasserzeichen</a>, die in die Dateien eingebettet sind und den Käufer identifizierbar machen. Ansonsten gibt es gemeinfreie Bücher beim <a href="http://www.gutenberg.org/">Projekt Gutenberg</a>.<br />
Wer ein Stichwort mit dem Zusatz filetype:epub oder filetype:pdf bei Google eingibt, findet genug Lesestoff für den Rest seines Lebens. Mit der <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/grabmybooks/">Firefox-Erweiterung GrabMyBooks</a> kann man aus jeder Webseite ein ePub produzieren. Die freie Software <a href="http://calibre-ebook.com/">Calibre</a> wandelt auch PDFs in ePub um, wie gut das funktioniert, muss im Einzelnen geprüft werden. Calibre ist übrigens mit Screenreadern nicht nutzbar.<br />
Mit der <a href="http://www.onleihe.net/">Onleihe</a> bieten einige Bibliotheken die Möglichkeit, Bücher digital auszuleihen. Die Verfügbarkeit von Fachliteratur ist allerdings noch überschaubar. Der Dienst <a href="http://paperc.de/">PAPERC</a> bietet Fachliteratur zum Lesen im Browser, allerdings ist der Dienst bisher nicht barrierefrei nutzbar.<br />
Eine kleine Warnung muss ich noch nachschieben: Amazons Format lässt sich nur mit dem Kindle oder spezieller Kindle-Anwendungen lesen. Der Kindle selbst beherrscht hingegen kein ePub.<br />
Andere auf dem PC gängige Formate wie ppt oder doc oder gar pptx oder docx werden ebenfalls nicht ohne Weiteres unterstützt. Wer das Gerät etwa bei der Arbeit nutzen möchte und mit solchen Formaten arbeiten muss sollte auch darauf achten, dass die Geräte die benötigten Formate unterstützen.</p>
<h4>Erst schauen &#8211; dann kaufen</h4>
<p>Die eBook-Reader werden allmählich erschwinglich, erste Geräte sind schon unter 100 Euro zu haben. Dennoch sollte man als Sehbehinderter nicht das erstbeste Gerät nehmen. Eine ganze Reihe von Faktoren sind dafür entscheidend, ob man sich in sein Gerät verlieben wird. Man sollte sich daher einige Geräte ansehen, bevor man zugreift. Wer zum Beispiel mit großen Tabellen arbeiten muss, wird mit einem 6-Zöller sicher nicht glücklich werden. Wer hingegen noch ein wenig Zeit hat sollte warten, bis sich die Pearl-Displays von eInk oder andere moderne ePaper-Technologien am Markt durchgesetzt haben, die einen besseren Kontrast oder eine bessere Auflösung versprechen.<br />
Mit der Verbreitung Android-basierter eReader mit Touchsteuerung werden auch die Apps aus dem Android-Store interessant, die die Barrierefreiheit der Reader verbessern können. Nathan <a href="http://blog.the-ebook-reader.com/2012/01/16/using-text-to-speech-on-a-rooted-sony-reader-prs-t1/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+feedburner%2FcmWU+%28The+eBook+Reader+Blog%29">erklärt</a> zum Beispiel, wie auf dem gerooteten Sony eine Vorlesefunktion installiert werden kann. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Qualitätsmanagement barrierefreier Webseiten</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 10:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist die Website einmal fertig gestellt, werden selten noch große Änderungen durchgeführt. Es gibt den großen Relaunch alle fünf Jahre, einige Sicherheitsupdates, hier und da wird eine neue Funktion eingefügt. Im eCommerce läuft es genau anders herum: viele Shops arbeiten &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/24/qualitatsmanagement-barrierefreier-webseiten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die Website einmal fertig gestellt, werden selten noch große Änderungen durchgeführt. Es gibt den großen Relaunch alle fünf Jahre, einige Sicherheitsupdates, hier und da wird eine neue Funktion eingefügt. </p>
<p>Im eCommerce läuft es genau anders herum: viele Shops arbeiten ständig an der Optimierung. Sie sprechen von Conversionsoptimierung oder Landingpageoptimierung,was einen ähnlichen Hype  wie damals die Suchmaschinenoptimierung ausgelöst hat.</p>
<p>Damit kann man es zwar schnell übertreiben, einige Methoden sind aber sicher auch für den normalen Webmaster interessant. Ich sehe immer wieder, wie groß angelegte Relaunches angegangen werden. Die Oberfläche sieht oft schicker und moderner aus, aber weder die Benutzerfreundlichkeit noch die Barrierefreiheit werden verbessert. Alte Probleme werden gelöst, <a href="http://www.zehe-edv.de/2011/10/28/mehrere-nicht-barrierefreie-relaunches-in-dieser-woche-die-wut-ist-gros/">neue werden geschaffen</a>. Kurioserweise merkt man als Webseitenbetreiber am wenigsten die Probleme mit seinem Webauftritt: zum einen hält man sich die meiste Zeit im Backend auf, zum anderen weiß man ja, wie es funktioniert, weil man es selber geplant hat. </p>
<p>Für mich besteht die Lösung darin, das Budget statt in einen Relaunch in eine beständige Optimierung der Webseite zu stecken. Finanziell dürfte am Ende in etwa das Gleiche rauskommen. Ein Relaunch erfordert aber, dass man zu einem bestimmten Zeitpunkt viel Zeit investiert, während man bei einer beständigen Optimierung sehr genau planen kann, wie viele Stunden man pro Woche oder Monat mit Optimierungsmaßnahmen verbringen möchte. </p>
<p>Es ist banal, aber viele Webseitenbetreiber achten bis heute nicht darauf, dass tote Links auf andere Webseiten repariert oder 404-Fehlerseiten gefixt werden. Ein großes Problem sind zum Beispiel auch veraltete Informationen. Viele Seiten sind nicht datiert, so dass der Nutzer nicht weiß, wie aktuell die Informationen sind oder wann sie das letzte mal aktualisiert wurden. Für Empfänger von Sozialleistungen kann das enorm wichtig sein. Veraltete Informationen sind falsche Informationen. Die Funktionsfähigkeit einer Webseite zu gewährleisten ist eine Maßnahme der Qualitätssicherung. </p>
<h4>Barrierefreiheit sichern</h4>
<p>Viele Anbieter achten beim Relaunch oder der Entwicklung ihrer Webseite darauf, dass sie barrierefrei ist, aber schlampen bei neuen Funktionen, die ja meist auch auf neuerer Technik basieren. </p>
<p>Dabei sollten die Menschen auch eingeladen werden, bestehende Schwierigkeiten zu melden. Der normale Webmaster hat ein ungesundes Mißtrauen gegenüber Volkes Meinung. Verbesserungsvorschläge bleiben unbeachtet, weil &#8220;unser Webauftritt perfekt ist&#8221;. So verkauft man weder Produkte noch Dienstleistungen.</p>
<p>Die größten Erkenntnisse werden allerdings von Experten gemacht. Man kann z.B. gezielt Menschen mit Behinderung einladen, die Seite nach und nach zu evaluieren, um sie allmählich zu verbessern. ein jährlicher Checkup kann auch neue Hilfssoftware oder Endgeräte berücksichtigen. </p>
<h4>Web Analytics</h4>
<p>Web Analytics lässt sich nur eingeschränkt zur Messung der Barrierefreiheit einsetzen. Eine Möglichkeit ist der Einsatz von Heatmaps, welche die Mausbewegungen und das Klickverhalten abbilden. Damit lässt sich vermutlich auch die Dropout-Rate bei Ausklappmenüs messen. </p>
<p>Mit Heatmaps oder genauer Clickmaps lässt sich beobachten, wo die Benutzer hingeklickt haben. Wenn es da nichts zu klicken gab, sollte die Seite darauf hin überprüft werden, ob die Gestaltung hier problematisch ist. </p>
<p>Über das Tracking von Formularen kannst du beobachten, wo die häufigsten Fehler gemacht wurden. Neben einem schlecht strukturierten formular dürfte ein schlechtes Fehlermanagement der häufigste Grund sein, warum der Ausfüllvorgang abgebrochen wurde, mehr dazu in der <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/artikel/barrierefreie-formulare/">Formularserie von Einfach für Alle</a>. Das Schöne ist, dass man bei Anpassungen anschließend sehr genau beobachten kann, wie sich die Fehlerrate entwickelt. </p>
<p>Tatsächlich lassen sich mit aktuellen kommerziellen Lösungen spezielle Verhaltensweisen beobachten. Bei eTracker heißt das Event-Tracking. Man kann so etwa spezifisch beobachten, wie oft ein Dropdown-Menü aufgerufen wurde, für Formulare sollte es ebenfalls geeignet sein. So kann man auch harte valide Zahlen darüber sammeln, wie viele Besucher vor dem CAPTCHA kapitulieren. </p>
<h4>Nutzertests am lebenden Objekt</h4>
<p>Im Grunde sind <a href=http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2751/">Nutzertests mit Menschen mit Behinderung</a> nicht so schwierig umzusetzen. Denkbar ist etwa ein geschlossener Beta-Bereich, in dem die Menschen bestimmte Aufgaben erledigen sollen. Der Vorteil solcher Tests besteht darin, dass Behinderte von zuhause aus arbeiten können und damit in vertrauter Umgebung ihre eigene Technik einsetzen können. In Kombination mit A/b-Tests oder multivariaten Tests kann erprobt werden, welche Version am besten funktioniert. Telefonisch oder per Skype kann auch die Methode des lauten Denkens eingesetzt werden. </p>
<h4>Redakteure schulen</h4>
<p>Redakteure sollten beständig geschult werden, damit sie ein Grundverständnis für Barrierefreiheit entwickeln können und vor allem wissen, worauf es eigentlich ankommt. </p>
<p>Schulung klingt irgendwie langweilig und reißt sicher keinen vom Hocker. Statt einer langatmigen Lerneinheit kann zum Beispiel ein Blinder eingeladen werden, der den Redakteuren zeigt, wie sie blind surfen können. </p>
<h4>Redaktionshanduch</h4>
<p>Jede Redaktion hat einen Redaktionshandbuch. Sollte deine Redaktion noch keines haben, dann wird es mal Zeit. Im Handbuch werden Grundsätze wie die Textformatierung festgehalten. Es wird aber auch festgehalten, welche Formulierungen nicht verwendet werden sollten &#8211; sozusagen ein Giftschrank für Fachjargon und hohle Phrasen. Hier ist der ideale Platz für Informationen, wie Texte und Bilder barrierefrei angeboten werden. Die Redakteure sollten angehalten werden, <a href="http://www.webzeugkoffer.de/die-barrierefreie-redaktion/">ihre Texte auch regelmäßig zu prüfen</a>. </p>
<h4>Dokumentieren statt verstecken</h4>
<p>Wenn sich jemand die Mühe gemacht hat, eine Webseite barrierefrei zu machen, sollte er das auch dokumentieren, statt verschämt darauf zu hoffen, dass es niemandem auffällt. </p>
<h4>Weiterlesen</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.w3.org/WAI/eval/">Evaluating Websites for Accessibility</a> &#8211; Infos der Web Accessibility Initiative</li>
<li><a href="http://blog.calm-n-easy.de/archiv/die-evaluierung-von-webseitenzuganglichkeit-teil-1-hintergrund-und-vorbereitung.html">Die Evaluierung von Webseitenzugänglichkeit Teil 1, Hintergrund und Vorbereitung</a></li>
<li><a href="http://blog.calm-n-easy.de/archiv/die-evaluierung-von-webseitenzuganglichkeit-teil-2-grundlegende-prufschritte.html">Die Evaluierung von Webseitenzugänglichkeit Teil 2, Grundlegende Prüfschritte</a></li>
<li><a href="http://blog.calm-n-easy.de/archiv/die-evaluierung-von-webseitenzuganglichkeit-teil-3-das-nachhaken.html">Die Evaluierung von Webseitenzugänglichkeit: Teil 3, Das Nachhaken</a></li>
<li><a href="http://www.joedolson.com/articles/2012/01/how-to-structure-an-accessibility-review/">How to structure an accessibility review</a></li>
<li><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1740">Corporate Social Responsibility und Barrierefreiheit</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Desktop-Publishing für Blinde &#8211; die Vorteile des codebasierten Formatierens</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/21/desktop-publishing-fur-blinde/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 15:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Latex]]></category>
		<category><![CDATA[SVG]]></category>
		<category><![CDATA[TeX]]></category>
		<category><![CDATA[XML]]></category>
		<category><![CDATA[XSL-Fo]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gestaltung von Printprodukten gehört normalerweise nicht zu den Aufgaben, die von Blinden erledigt werden. Beim Desktop Publishing geht es weniger um das Schreiben von Texten als um die ästhetische Gestaltung. Bekannte DTP-Programme sind Adobes Indesign, Quark Express oder das &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/21/desktop-publishing-fur-blinde/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gestaltung von Printprodukten gehört normalerweise nicht zu den Aufgaben, die von Blinden erledigt werden. Beim Desktop Publishing geht es weniger um das Schreiben von Texten als um die ästhetische Gestaltung. Bekannte DTP-Programme sind Adobes Indesign, Quark Express oder das <a href="http://www.scribus.net/canvas/Scribus">freie Scribus</a>. Keines dieser Programme ist für Blinde vernünftig einsetzbar.<br />
Die einfache Textgestaltung ist keine große Herausforderung. Funktionen wie Zeilenabstand, Textausrichtung Seitenränder usw. lassen sich in den gängigen Textverarbeitungen über die Menüs erledigen. Schwierig wird es zum Beispiel wenn einzelne Textpassagen von dieser Formatierung abweichen. Wir kennen das, wenn zum Beispiel Text aus einem anderen Dokument kopiert wurde, für den Blinden ist es schwierig, das zu erkennen. Eine Erleichterung <a href="http://www.webkrauts.de/2011/12/02/konzentriert-und-strukturiert-texten/">nicht nur für Blinde</a> kann dabei die Arbeit mit Code sein. </p>
<h4>HTML und CSS</h4>
<p>Rudimentäre Textgestaltung ist mit HTML und CSS bereits möglich. Da CSS und HTML rein auf Code-Basis bearbeitet werden können, können auch Blinde damit arbeiten.<br />
Ein Problem besteht darin, dass die Standards von jedem Programm anders verarbeitet werden. Man kann sich also vor allem als Blinder nicht sicher sein, dass die vorgenommenen Formatierungen so verarbeitet werden. Pfade gibt es in CSS 2 bisher gar nicht, die <a href="http://de.selfhtml.org/css/eigenschaften/schrift.htm">Formatierungsmöglichkeiten</a> sind also derzeit noch eingeschränkt. Eine interessante Alternative zur Strukturierung von Texten ist zum Beispiel <a href="http://www.autoren-infos.de/2011/02/02/zeit-und-muhe-sparen-semantisches-schreiben-mit-markdown/">Markdown</a>.<br />
In CSS gibt es zudem die Möglichkeit zur Definition eigener Klassen. Mit den HTML-Containern DIV und SPAN lassen sich damit ähnlich wie in graphischen Textverarbeitungen Formatvorlagen definieren. Stellen Sie sich vor, Sie hätten Hunderte von Word-Dokumenten und Ihre Firma denkt, ein neues CSR wäre angebracht. Wenn Sie rückwirkend Ihre Word-Dokumente ändern müssten, könnten Sie einen Praktikanten wochenlang beschäftigen. Wenn Sie eine Formatvorlage in CSS angelegt hätten, das in alle Dokumente eingebunden ist, müssten Sie nur ein paar Zeilen Code ändern. </p>
<h4>XML</h4>
<p>XML ist eine Metasprache zur Formulierung von Auszeichnungssprachen. Es bildet die Basis für viele bekannte Formate wie Scalable Vektor Graphics (SVG).<br />
XML könnte als gute Basis für DTP dienen. In SVG lassen sich z.B. Pfade definieren. Mit XSSL-FO lassen sich Vorlagen für PDF erstellen, auch XSL ist für diesen Bereich interessant. Allerdings ist der Lernaufwand für diese XML-Sprachen recht hoch. </p>
<h4>LaTeX</h4>
<p><a href="http://www.meta-x.de/faq/LaTeX-Einfuehrung.html">TeX</a> ist ebenfalls eine textbasierte Auszeichnungssprache. Im Gegensatz zu XML ist der eigentliche Zweck von LaTeX die Gestaltung von Texten. Latex wird bereits von Blinden eingesetzt, um zum Beispiel <a href="http://www.lbzb.de/cms-bildungsangebote/allgemeinbildende-schulen/erfahrungsbericht-aus-dem-lessing-gymnasium-uelzen.html">mathematische Formeln zu schreiben</a>. Der Einsatz durch Blinde <a href="http://humbert.in.hagen.de/iffase/Artikel/2006-05-24_LaTeX-Blinde.html">wird hier diskutiert</a>. </p>
<h4>Andere Zielgruppen</h4>
<p>Auch für andere Behinderte kann das DTP über Auszeichnungssprachen interessant sein: zum Beispiel für Menschen, die keine Maus benutzen können. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie die Ergebnisse ihres Schaffens kontrollieren können, während Blinde  dazu keine Möglichkeit haben. Ich fände es sinnvoll, wenn die gängigen DTP-Programme eine textbasierte Auszeichnungssprache als alternativen Bearbeitungsmodus anböten, so wie jeder WYSIWYG-Editor für Webseiten einen Modus für HTML anbietet.<br />
Sehr häufig lassen sich Darstellungsfehler auch in der Codeansicht leichter korrigieren als mit der Maus, es profitieren also alle, die damit arbeiten müssen.</p>
<h4>Bessere Bedienbarkeit</h4>
<p>Vielleicht ist es für Blinde nicht wirklich sinnvoll, Druckerzeugnisse zu gestalten. Einen Vorteil habe ich aber schon erwähnt: Textverarbeitungen mögen viele Vorteile haben, aber für Blinde ist es schwierig, die korrekte Formatierung eines Dokumentes vorzunehmen und zu überprüfen. Ob man sich nun Shortcuts oder Formatierungsanweisungen merken muss, macht im Endeffekt keinen Unterschied. </p>
<p>Und auch für Sehbehinderte hat es Vorteile. Viele mögen mit Vergrößerungssoftware und Maus schnell arbeiten können, aber mit Code geht es immer noch einen Tick schneller. Kurioserweise haben die Entwickler von Zoomtext &#8211; der bekanntesten Vergrößerungssoftware &#8211; die Shortcuts für die Bedienung der Software teilweise mit den Shortcuts von Word belegt. Damit ist die Tastaturbedienung extrem eingeschränkt.</p>
<p>Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Späterblindete oder Menschen mit einem geringen Sehrest wie ich Interesse an der ästhetischen Gestaltung von Texten haben. Diese Vorstellungen lassen sich aber mit DTP-Programmen oder der Textverarbeitung nicht umsetzen. </p>
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		<title>Auf dem Weg zur barrierefreien Mobilität</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/09/29/auf-dem-weg-zur-barrierefreien-orientierung/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 17:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 27.9.2011 war ich auf dem Forum Barrierefrei des Landesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen NRW. Thema war der Aufbau eines Navigations- und Orientierungsmoduls für Behinderte. Spannend war zu sehen, wie viel Arbeit schon erledigt wird. In Bonn selbst arbeitet &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/09/29/auf-dem-weg-zur-barrierefreien-orientierung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27.9.2011 war ich auf dem Forum Barrierefrei des <a href="http://www.lv-nrw-km.de/">Landesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen NRW</a>. Thema war der Aufbau eines Navigations- und Orientierungsmoduls für Behinderte.<br />
Spannend war zu sehen, wie viel Arbeit schon erledigt wird. In Bonn selbst arbeitet die <a href="http://www.bgbonn.de/">Behindertengemeinschaft Bonn</a>an <a href=http://mmis22.pcconsultants.de/mobile_web_app/bonn-inklusiv/de/"">einer barrierefreien App</a>.<br />
<a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/map.jpg"><img src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/map-300x270.jpg" alt="Ausschnitt aus Wheelmap" title="Ausschnitt aus Wheelmap" width="300" height="270" class="aligncenter size-medium wp-image-1563" /></a><br />
Die Idee dahinter ist, eine Grundregel des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes umzusetzen:  Um von Barrierefreiheit sprechen zu können, müssen Behinderte eine Aufgabe in der allgemein üblichen Weise, ohne fremde Hilfe und ohne besondere Erschwernis erledigen können.<br />
Wer als Behinderter in eine fremde Stadt fährt, weiß, wie unmöglich das ist. Am schwierigsten ist es für Rollstuhlfahrer, sie müssen sich darauf verlassen können, dass Fahrstühle, barrierefreie Toiletten und ausreichend breite Zugänge vorhanden sind.<br />
Eine zweite Schwierigkeit besteht darin, die Qualität der Daten zu beurteilen. Grundsätzlich müssen recht umfangreiche Checklisten abgehackt werden, um unterschiedlichen Behinderungen gerecht zu werden. Die Leute, die die Daten erheben, müssen entsprechend geschult werden, wer schon mal ein nettes Testverfahren wie den BITV-Test durchgeführt hat wird verstehen, warum. Für diese Aufgabe müssen Freiwillige gefunden werden, da sie ansonsten nicht bezahlbar wäre.<br />
Eigentlich sehe ich hier die Regierung in der Pflicht. Wir haben offenbar genügend Ressourcen, um einen Zensus durchzuführen, wobei mehrere Millionen Leute befragt werden. Es kann also niemand behaupten, wir hätten nicht genügend Ressourcen dafür, Gebäude auf Barrierefreiheit zu prüfen.<br />
Auf der anderen Seite stellt sich mir die Frage, ob die Daten tatsächlich qualitativ so gut sein müssen. Natürlich müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, damit ein Elektrorollstuhl sich angemessen bewegen kann. Abgesehen davon würde ich eher dahin tendieren, so wenige Daten wie möglich zu erheben. Schließlich kann es jederzeit zu einer baulichen Veränderung kommen. Das Rundumsorglos-Paket für Behinderte wird es nie geben. Und da ist eine vernünftige Balance zwischen Qualität und Quantität zu finden. Wenn die Daten zu schlecht sind, kann letzten Endes niemand etwas damit anfangen, weil unzuverlässige Anwendungen nicht eingesetzt werden. Sind die Daten anderseits valide, liegen aber für zu wenige Örtlichkeiten vor, werden sie ebenfalls von niemandem eingesetzt, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit die Orte, die einen interessieren gerade nicht dabei sind.<br />
Ich glaube im übrigen, dass die Behinderten es sich selbst zu schwer machen. Es ist zwar schön, dass Rollstuhlfahrer <a href="http://wheelmap.org/">Wheelmap</a> haben und Blinde <a href="http://databus.dbsv.org/databus/">DaTABuS</a>, aber im Grunde tun wir uns keinen Gefallen damit. Nur wenige Organisationen, Privatunternehmen oder sonst wer wird hingehen und sich in vier verschiedene Datenbanken eintragen, vier Datensätze aktuell halten und vier Checklisten durchgehen, die alle das Gleiche, aber auf unterschiedliche Weise abfragen. Was macht übrigens der sehbehinderte Rollifahrer oder der Taubblinde? Sollen die vielleicht zwei Datenbanken durchgehen und versuchen, aus dem Querschnitt zu errechnen, ob sie da eine Chance haben? Das ist durchaus ernst gemeint: die Organisationen sollen ihre Daten einfach offen ins Netz stellen und interessierten Personen die Möglichkeit geben, daraus spannende und vielleicht nützliche Anwendungen zu bauen. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Barrierefreiheit beim Impressum</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/08/04/barrierefreiheit-beim-impressum/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 09:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstständig]]></category>

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		<description><![CDATA[Müssen impressen eigentlich barrierefrei sein? Aus ethischer Sicht würde man sofort ja sagen, denn warum sollten diese Daten nicht allen zugänglich sein? Vor allem kleinere Seitenbetreiber verstecken Kontaktdaten wie Mailadressen in Rastergrafiken, so dass sie von Bots nicht ausgelesen werden &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/08/04/barrierefreiheit-beim-impressum/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Müssen impressen eigentlich barrierefrei sein? Aus ethischer Sicht würde man sofort ja sagen, denn warum sollten diese Daten nicht allen zugänglich sein? Vor allem kleinere Seitenbetreiber verstecken Kontaktdaten wie Mailadressen in Rastergrafiken, so dass sie von Bots nicht ausgelesen werden können. Die Strukturen von Adressen sind sehr leicht automatisiert zu erkennen, so dass Adressensammler im Internet sehr schnell ihre Speicher füllen können. Ein weiteres Problem ist natürlich Stalking, was sehr viel einfacher wird, wenn man Telefonnummer und Adresse einer Person hat. </p>
<h4>Ein ordentliches Impressum schafft Vertrauen</h4>
<p>Privatpersonen sind nicht impressumspflichtig, wenn sie auch keine Werbung auf ihrer Seite schalten. Jede Textanzeige und jeder Affiliate Link und verkaufte Link gilt als Werbung und macht die Seite damit impressumspflichtig.<br />
Während es bei einer privaten Seite oder einem Blog relativ egal ist, wer da was schreibt, wird es schon bei Soloselbstständigen anders. Wer hier eine Dienstleistung beauftragen möchte, wird zuerst auf das Impressum schauen, zumal hier zumeist auch die Kontaktdaten stehen. Enthält das Impressum nicht die obligatorischen Angaben wie die Umsatz-Steuer-ID oder sind die Kontaktdaten nicht lesbar, scheidet dieser Anbieter aus. Das gilt natürlich erst recht für Agenturen, Shops oder Unternehmen. </p>
<h4>Die rechtliche Seite</h4>
<p>Die Rechtsprechung scheint noch nicht so eindeutig zu sein. <a href="http://blog.seorganics.de/barrierefreies-impressum/">Über diesen Post bin ich darauf gestoßen</a>, dass es relativ neue Urteile dazu gibt. In einem anderen Beitrag wird das näher ausgeführt:</p>
<blockquote><p>Grundlage für das Bereithalten einer Anbieterkennzeichnung ist § 5 TMG. Darin festgehalten ist, dass die Anbieterkennzeichnung &#8220;leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar&#8221; zu halten ist.<a href="http://www.shopbetreiber-blog.de/2011/02/24/abmahnung-impressum-grafik/">Abmahngefahr: Impressum als Grafik » shopbetreiber-blog.de<br />
</a></p></blockquote>
<p>Ich denke, das ist sehr eindeutig. Leicht erkennbar heißt für alle erkennbar. Theoretisch also auch für die Nutzer von Textbrowsern, Smartphones mit Winz-Displays oder Screenreader-Nutzer. Übrigens würde ich nie im Leben in einem Shop kaufen, dessen E-Mail nicht lesbar ist.<br />
Ob man &#8211; wie der oben zitierte Artikel &#8211; auf das Gleichstellungsgebot aus dem Grundgesetz Bezug nehmen möchte, lasse ich mal dahin gestellt sein. Die Grundrechte beziehen sich auf die Rechte des Bürgers gegen den Staat, man müsste hier also eher das Bürgerliche Besetzbuch heranziehen. Leider habe ich auch keine Urteile gefunden, die ein barrierefreies Impressum als verpflichtend ansehen, falls einer meiner Leser eines kennt, freue ich mich über einen Hinweis.<br />
Auch wenn es noch keine eindeutigen Urteile geben sollte, kann ich nicht dem <a href="http://consultdomain.de/forum/domainrecht-internet-und-onlinerecht/50748-abmahnung-impressum-als-grafik.html">Eiertanz in diesem Forum</a>nicht  anschließen. Das Telemediengesetz scheint mir sehr eindeutig zu sein und zumindest genug Masse für die allseits geliebten wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen zu lifern. Die Anbieter sollten von sich aus auf barrierefreie impressen setzen und nicht auf Abmahnungen, Gerichte oder den Gesetzgeber warten.  </p>
<h4>Das übertriebene Spamproblem</h4>
<p>Noch ein Wort zu Spam. Ja, es gibt massig davon, aber tatsächlich ist er recht gut in den Griff zu bekommen. Die großen amerikanischen Anbieter von Mailadressen wie Google, Yahoo oder Microsoft haben Spam sehr gut im Griff. Ich habe mir einfach eine Googlemail-Adresse nur für die Website hier zugelegt. Die Zahl der Spammails ist überschaubar im Gegensatz zu meinem GMX-Account, wo der Spamfilter auch nach zehn Jahren Training unbrauchbar ist und diese GMX-Adresse hat noch nie im Internet gestanden. </p>
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		<title>Fundsachen Behinderung und Technik &#8211; digitale Bücher bald barrierefrei?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 21:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Digital Editions]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
		<category><![CDATA[Gehörlose]]></category>
		<category><![CDATA[Kinect]]></category>
		<category><![CDATA[Spielen]]></category>

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		<description><![CDATA[Adobe Digital Editions ist ein Programm zum Lesen elektronischer Bücher. Es ist aber vor allem ein Programm für das Digital Rights Management &#8211; ein Euphemismus für die Gängelung von Kunden. Bei den meisten Shops für eBooks muss ADE installiert sein, &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/07/25/fundsachen-behinderung-und-technik-digitale-bucher-bald-barrierefrei/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Adobe Digital Editions ist ein Programm zum Lesen elektronischer Bücher. Es ist aber vor allem ein Programm für das Digital Rights Management &#8211; ein Euphemismus für die Gängelung von Kunden. Bei den meisten Shops für eBooks muss ADE installiert sein, um auf das Angebot zugreifen und die Bücher nutzen zu können oder sie auf einen eBook-Reader zu überspielen. ADE soll jetzt einen <a href="http://labs.adobe.com/technologies/digitaleditions1-8/">Schritt Richtung Barrierefreiheit</a> gemacht haben. Blinde haben viel Spaß mit Adobe-Programmen wie dem Acrobat Reader, so dass Zweifel durchaus angebracht sind. </p>
<p>Im DRadio <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1507190/">gibt es eine Reportage</a> dazu, wie Blinde im Web surfen. Irgendwie scheint das gerade im Mode zu sein. Die gehörlose <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/">Bloggerkollegin Julia Probst</a> hat auf Zeit-Online ein <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-07/internet-gehoerlose/komplettansicht">ein Interview zu Barrieren</a> für Gehörlose im Netz gegeben. </p>
<p>Über Kinect berichte ich ja öfter. Bei Winfuture gibt es einen Artikel zu Kindern mit Behinderung, die mit der Kinect Spielen können. Vor allem bei Kinderlähmung oder Autismus <a href="http://winfuture.de/news,64472.html">bewirkt die Kinect demnach positives</a>. </p>
<h4>Off Topic</h4>
<p><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,771804,00.html#ref=rss">Germany is so barrierefrei</a> &#8211; Spiegelbericht zum Auslandsstudium mit Behinderung </p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/betroffenheit-ist-kein-handicap/4415876.html">Betroffenheit ist kein Handicap</a> &#8211; der blinde Journalist Kaiman Dahesch kritisiert die Ernennung eines Behindertenbeauftragten in BaWü ohne Einbeziehung Betroffener </p>
<p>Behindertenverbände blockieren Inklusion zu ihrem eigenen Vorteil &#8211; <a href="http://www.taz.de/!74546/">kritischer Kommentar in der taz</a></p>
<p><a href="http://www.myhandicap.de/2088.html?news=RWE-schafft-Arbeitspl%E4tze-f%FCr-Menschen-mit-Behinderung&#038;no_cache=1&#038;tx_ttnews[tt_news]=5705&#038;tx_ttnews[backPid]=48&#038;cHash=1c61ea38d1">MyHandicap über</a> eine Initiative zur Aufbereitung alter PCs für Menschen mit Behinderung.</p>
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		<title>Fundsachen Behinderung und Technik &#8211; eBooks für Blinde und künstliche Muskeln</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 21:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Muskeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Blinde und Sehbehinderte sollen besseren Zugang zu barrierefreien eBooks bekommen. Das BKB berichtet darüber, dass die Blindenbibliothek in Leipzig mit dem amerikanischen Projekt Bookshare kooperiert und damit den Zugang zu 29.000 eBooks ermöglicht. Ich sehe das nach wie vor kritisch, &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/07/14/fundsachen-behinderung-und-technik-ebooks-fur-blinde-und-kunstliche-muskeln/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blinde und Sehbehinderte sollen besseren Zugang zu barrierefreien eBooks bekommen. Das <a href="http://www.barrierefreiheit.de/news-details/items/barrierefreie_ebooks_dzb_ermoeglicht_zugang_zu_bookshare.html">BKB berichtet darüber</a>, dass die Blindenbibliothek in Leipzig mit dem amerikanischen Projekt Bookshare kooperiert und damit den Zugang zu 29.000 eBooks ermöglicht. Ich sehe das nach wie vor kritisch, weil wie im BKB-Artikel auch gesagt Lernbehinderten und Leseschwachen der Zugang zu eBooks verwehrt bleiben soll. </p>
<p>Bei MyHandicap gibt es <a href="http://www.myhandicap.de/49.html?&#038;tx_ttnews[tt_news]=5485&#038;tx_ttnews[backPid]=48&#038;cHash=a791957985">einen Bericht zur MS Wissenschaft</a>. Dabei handelt es sich um eine Forschungsausstellung auf einem Schiff. In dieser Ausstellung werden Technologien gezeigt, die für Behinderte interessant sein können wie zum Beispiel Gedankensteuerung. Interessierte können das vor Ort ausprobieren. </p>
<p>Im DeutschlandRadio <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/forschungundgesellschaft/1494143/">gibt es ein Feature zur Tiefenhirnstimulation</a>, leider nur als PDF und im &#8220;barrierefreien Textformat&#8221;, Audio wäre hier interessanter gewesen. </p>
<p><a href="http://www.golem.de/1107/84893.html">Golem berichtet</a> über eine Technik, taktiles Feedback über einen Touchscreen zu erhalten. Die technik heißt Vivitouch von Artificial Muscle. Das könnte auch für Blinde interessant sein. iPhone und iPad bieten ja bereits Audio-Feedback, so dass für Blinde auch der Aufbau einer Website erschließbar ist. Wenn ich mir das richtig vorstelle, könnte so ein Gerät ein billiger Ersatz für Großflächen-Braille-Displays sein, die sich ohnehin kein normaler Mensch leisten kann. </p>
<h4>Off Topic</h4>
<p>Der EU-Abgeordnete Adam Kosa hat einen Bericht zur Situation Behinderter in Europa geschrieben, dazu gibt es <a href="http://www.europarl.europa.eu/de/headlines/content/20110520STO19900/html/Ich-bin-nicht-behindert-die-Gesellschaft-behindert-mich">ein Interview</a>. </p>
<p>Und noch mal das DeutschlandRadio: sie haben einen <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitfragen/1496704/">lesenswerten Beitrag</a> zu Assistenzen für Behinderte veröffentlicht.   Zu diesem Beitrag gibts auch ein Audio-File. </p>
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		<title>Fundsachen Behinderung und Technik &#8211;  Barrierefreiheit durch Open Data und blind durch die Stadt mit Audio-Feedback</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/07/07/fundsachen-behinderung-und-technik-barrierefreiheit-durch-open-data-und-blind-durch-die-stadt-mit-audio-feedback/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 21:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Wien möchte via OpenData Informationen zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum verbreiten, wie Futurezone berichtet. Grauen Star per Smartphone diagnostizieren soll möglich werden. Ein Smartphone-Aufsatz namens Catra wurde speziell für diesen Zweck vom MIT entwickelt. Mehr dazu bei Golem. &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/07/07/fundsachen-behinderung-und-technik-barrierefreiheit-durch-open-data-und-blind-durch-die-stadt-mit-audio-feedback/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Wien möchte via OpenData Informationen zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum verbreiten, wie <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/3837-open-data-soll-barrierefreiheit-schaffen.php">Futurezone berichtet</a>.</p>
<p>Grauen Star per Smartphone diagnostizieren soll möglich werden. Ein Smartphone-Aufsatz namens Catra wurde speziell für diesen Zweck vom MIT entwickelt. Mehr <a href="http://www.golem.de/1107/84759.html">dazu bei Golem</a>.</p>
<p>Orientierung ohne Blindenstock oder Führhund? Amerikaanische Forscher haben den Prototyp einer Weste präsentiert, die via optischer Sensoren und taktilen Feedback den Blinden gefahrlos auch in unbekannten Gegenden führen soll, Artikel dazu <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Weste-fuehrt-Blinde-1274756.html">Technology Review</a>. </p>
<p>Die Stiftung MyHandicap hat ihre iPhone-App zur Recherche nach behindertenrelevanten Adressen aktualisiert. <a href="http://www.myhandicap.de/49.html?&#038;tx_ttnews[tt_news]=5634&#038;tx_ttnews[backPid]=48&#038;cHash=f566b3781a">Mehr dazu bei MyHandicap</a>. </p>
<p>Japanische Forscher <a href="http://www.golem.de/1106/83987.html">arbeiten an einer automatischen Gebärdenübersetzung</a></p>
<p>Viel Spaß damit</p>
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