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	<title>Blind-Text &#187; Geistes- &amp; Gesellschaftswissenschaften</title>
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	<description>Menschen mit Behinderungen und das Internet</description>
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		<title>Die Zukunft des Fachbuches heißt eLearning</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[eLearning hat in Deutschland noch keinen besonders guten Status. Die klassischen Anbieter von Fernstudiengängen, Fernlehrgängen und Fernkursen bieten online Möglichkeiten, Material hoch- oder runterzuladen, mit Studienkollegen zu diskutieren oder aktuelle Infos in Erfahrung zu bringen. Mit elLearning hat das nur &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/01/03/die-zukunft-des-fachbuches-heist-elearning/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>eLearning hat in Deutschland noch keinen besonders guten Status. Die klassischen Anbieter von Fernstudiengängen, Fernlehrgängen und Fernkursen bieten online Möglichkeiten, Material hoch- oder runterzuladen, mit Studienkollegen zu diskutieren oder aktuelle Infos in Erfahrung zu bringen. Mit elLearning hat das nur am Rande zu tun. eLearning heißt, dass der Lehrstoff am Computer oder einem mobilen Endgerät bearbeitet werden kann. Dabei können Animationen, interaktive Schaubilder, Audio- und Videoelemente integriert sein.<br />
Dazu gehören aber auch Möglichkeiten, Aufgaben online zu lösen. Das geht offen, indem man eine eigene Antwort auf eine Aufgabe formuliert oder geschlossen, indem man Multiple-Choice-Aufgaben ausfüllt und diese direkt mit der Lösung abgleichen kann.<br />
Viele Fachbücher sind bereits an Lernende adressiert. So werden häufig am Ende eines Kapitels Fragen gestellt, die der Leser beantworten soll, um zu kontrollieren, wie viel er verstanden hat. Bei Softwarebüchern muss er kleine Projekte oder Programme erstellen &#8211; natürlich am Computer.<br />
Es ist also naheliegend, diese beiden Bereiche zu kombinieren. Mit den enriched oder enhanced eBooks werden solche Formate durchaus realisierbar. Mit <a href="http://e-book-corner.blogspot.com/2011/07/epub-3-eine-kleine-ubersicht.html">ePub 3.0</a> lässt sich z.B. schon JavaScript in eBooks einsetzen, was eine Voraussetzung für Interaktivität ist. Formulare für Multiple-Choice-Abfragen lassen sich bereits mit HTML umsetzen, das bei eBooks verwendet wird. <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/pocketbookquer1.jpg"><img src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/pocketbookquer1.jpg" alt="Pocketbook im Querformat" title="Pocketbook im Querformat" width="258" height="183" class="aligncenter size-full wp-image-1663" /></a><br />
Ein Problem könnten die großen Datenmengen sein, die für Multimedia eingesetzt werden müssen. Eventuell muss man hier einige Abstriche machen, da die Displays klassischer eBook-Reader nicht leistungsfähig sind &#8211; und außerdem schwarz-weiß.<br />
Es geht aber noch weiter: die Verlage könnten ein Programm für Zertifikate anbieten. Ein Präsentationskurs könnte optional die Möglichkeit enthalten, für sagen wir 50 Euro eine Prüfung zu absolvieren, wofür ein Zertifikat ausgestellt wird. Natürlich hat ein solches Zertifikat nur einen begrenzten Wert, aber zumindest kann der Betreffende damit belegen, dass er sich mit der Materie beschäftigt hat. Viel mehr bringen die Urkunden zugelassener Fernschulen auch nicht. Und die Verlage könnten die Preise der Fernschulen unterbieten.<br />
Die Fernschulen haben gleich mehrere Probleme: Ihre Strukturen sind nicht auf Selbständige ausgelegt, was man daran sieht, dass die meisten Schulen keine Rechnungen mit ausgewiesener Mehrwertsteuer ausstellen. Damit zusammen hängt ihre Preisstruktur, die sich eher an dem Festangestellten mit ordentlichem Einkommen orientiert. Das große Problem ist aber die mangelnde Modularisierung: ein Kurs kann über ein bis zwei Jahre gehen und entsprechend zwischen 1000 und 3000 Euro kosten. Und das, obwohl sich die Kurse leicht in Module zerlegen ließen, die aufgeteilt sogar ein wenig mehr kosten könnten als der komplette Kurs &#8211; aber im Endeffekt für Selbständige attraktiver werden. Denn sie wissen durchaus nicht, was in einem halben Jahr sein wird. Für sie können deshalb einzelne Module eines Kurses interessanter sein als das Gesamtpaket.<br />
Auch mit der Barrierefreiheit der Kurse ist es nicht weit her. Gedrucktes Material ist für Blinde ohnehin ungeeignet, aber auch Großdruck für Sehbehinderte wird normalerweise nicht angeboten. Auch bei eLearning-Kursen ist natürlich nicht garantiert, dass sie barrierefrei sind: es gibt Kurse auf CD, die für Tastaturnutzer einfach nicht nutzbar sind. Aber Barrierefreiheit ist im digitalen Bereich eher umsetzbar als im Printbereich. </p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Ein Autor ist allerdings kein eLearning-Autor. Die oben beschriebenen Werke verlangen neben den Fachexperten auch eLearning-Autoren, die sich mit der Didaktik auskennen und eventuell auch Infografiker oder Multimedia-Designer. Solche Bücher werden zunehmend nicht mehr von Einzelautoren, sondern von Gruppen abgefasst werden.<br />
Das Buch der Zukunft wird außerdem nicht mehr statisch sein. Um Bücher herum werden kleine Communities entstehen, sich über einzelne Stellen austauschen und die Autoren direkt auf schlechte Formulierungen oder Fehler hinweisen können. Man könnte das als Crowd-Lektorat bezeichnen, auch wenn das Wort nicht gerade hübsch ist. Es wird dann ähnlich wie bei Software verschiedene Versionen von Büchern geben, die Bücher werden stetig aktualisiert. Vielleicht werden wir Bücher nicht mehr kaufen, sondern abonnieren.<br />
Entscheidend ist das vernetzte Lernen. Der Kobo-Reader hat das soziale Lesen in seine Software integriert, so dass Leser sich über einzelne Stellen im Buch austauschen können.<br />
Damit eng zusammen hängt das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M-Learning">mobile Lernen</a>. Dabei werden mobile Endgeräte zum Lernen eingesetzt. Das ist sicher nicht für jeden Bereich geeignet, aber dort, wo Informationen häppchenweise aufgenommen werden wie beim Vokabeln lernen erscheint es sinnvoll. </p>
<h4>Weiterlesen</h4>
<ul>
<li>Der Teia-Lehrbuch-Verlag bietet etwas dem oben beschriebenen schon sehr ähnliches an. Die <a href="http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse.php">Lherbücher</a> können kostenlos online gelesen werden. Bezahlt wird für gedruckte oder elektronische Fassungen sowie für den Erwerb von Zertifikaten</li>
<li>Auch der Galileo-Verlag bietet viele seiner IT-Bücher <a href="http://www.galileocomputing.de/openbook">kostenlos im Netz</a></li>
<li><a href=http://upload-magazin.de/buch-zukunft/fortsetzung-folgt-324/#more-324">Themenspezial des Upload-Magazins zum Buch der Zukunft</a></li>
<li><a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2011/05/02/in-der-aera-des-internet-ist-kontext-der-koenig.htm">Bob Stein über die Zukunft des Lesens und Schreibens&#8221;</a></li>
<p><a href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/">Open Course 2011 &#8211; die Zukunft des Lernens</a></p>
<li><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1718">Rollt Apple den Bildungsmarkt auf?</a></li>
</ul>
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		<title>Informationsgrafiken in der Öffentlichkeitsarbeit von NGOs</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/12/19/informationsgrafiken-in-der-offentlichkeitsarbeit-von-ngos/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Gesellschaftswissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Infografiken]]></category>
		<category><![CDATA[interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>
		<category><![CDATA[Nonprofit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Datenjournalismus hat einen kleinen Hype ausgelöst- jeder redet darüber, nur wenige setzen ihn um. Ich möchte im folgenden einige Gründe diskutieren, warum Infografiken auch in der Öffentlichkeitsarbeit von NGOs eine größere Rolle spielen sollten Spieltrieb befriedigen Irgendwie fällt es &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/12/19/informationsgrafiken-in-der-offentlichkeitsarbeit-von-ngos/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Datenjournalismus hat einen kleinen Hype ausgelöst- jeder redet darüber, nur wenige setzen ihn um. Ich möchte im folgenden einige Gründe diskutieren, warum Infografiken auch in der Öffentlichkeitsarbeit von NGOs eine größere Rolle spielen sollten</p>
<h4>Spieltrieb befriedigen</h4>
<p>Irgendwie fällt es einem schwer, auch bei dem hundersten Betroffenenbericht noch Mitleid zu empfinden. Um Menschen für Themen zu interessieren, funktioniert die Mitleidsschiene immer weniger. Für manche NGOs und Fundraiser <a href="http://entermagazin.de/enter/kultur/2011/12/der-problemspender-autor-alexander-gluck-im-interview/">ist das ganze Jahr Weihnachten</a>, zumindest überschütten sie uns das ganze Jahr mit Mitleidsfotos, <a href="http://www.caritas-international.de/79676.html">Linda Polman spricht sogar von der Mitleidsindustrie</a>.<br />
Wer die Menschen neugierig  machen und Bewusstsein erzeugen möchte, präsentiert keine reinen Meinungsbeiträge mehr, er gibt ihnen die Möglichkeit, selbst Dinge auszuprobieren, Dinge anzufassen &#8211; virtuell &#8211; und Dinge selbst herauszufinden. Das klappt nicht mit Texten und auch nicht mit Videos, sondern eher mit Spielen und interaktiven Infografiken. Für Spiele ist Gamification das neue Schlagwort.</p>
<h4>Zusammenhänge</h4>
<p>Das Gleiche gilt für komplexe Zusammenhänge. Sie lassen sich nicht ohne weiteres in Bildern, Videos oder Pressemitteilungen transportieren.<br />
Stefan Münz gab seinem selfHTML das Motto &#8220;Die Magie des Verstehens&#8221;. Ich glaube, dieser Aha-Effekt &#8211; der Moment des Verstehens &#8211; und dessen nachhaltige Wirkung wird von vielen PR-Menschen unterschätzt. Wer eine neue Erkenntnis erlangt hat, hat das Bedürfnis, das allen mitzuteilen und über das Weeb 2.0 hat er die Möglichkeit dazu.</p>
<h4>Sharing</h4>
<p>Gerade das Teilen über das Netz gehört zu den wichtigsten Möglichkeiten der Kommunikation. Abgesehen von albernen Videos werden nur wenige Inhalte verbreitet, die von NGOs erstellt wurden. Die klassische Pressemitteilung interessiert nicht einmal Journalisten so wirklich. Es gibt viele gut gemachte Inhalte, Bilderstrecken oder Videos, aber sie werden kaum verbreitet. Das liegt zum einen daran, dass die Botschaft immer die Gleiche ist, nur die Verpackung ist ein wenig anders. Es fehlt der Neuigkeitswert. Zum anderen sind aber die Formate selbst ausgelutscht.<br />
Ich denke, dass Inhalte, mit denen man spielen kann deshalb eine wesentlich bessere Chance haben, geteilt zu werden. Damit werden dann auch Menschen erreicht, die man mit anderen Inhalten wahrscheinlich nicht erreichen würde.</p>
<h4>Beispiele</h4>
<p>Es gibt im Grunde keine Grenzen für den Einsatz von Informationsgrafiken. Zum Beispiel ließe sich der Zusammenhang von Temperaturschwankungen und deren Auswirkungen auf das Klima visualisieren. Oder die Auswirkungen von Spekulationen auf die Lebensmittelpreise.</p>
<h4>Mehr Experimentierfreude</h4>
<p>Insgesamt vermisse ich in der deutschen NGO-Szene die Freude am Experiment. Ich sehe recht oft, wie über den Twitterstream einfach nur die eigenen &#8211; teils total belanglosen &#8211; Inhalte rausgepustet werden. Bei einer Organisation scheint sich jemand nachmittags hinzusetzen und einfach mal die am Tage aufgelaufenen Nachrichten kurz hintereinander zu verschicken. Wie bei der klassischen PR werden Inhalte rausgepustet, an einer Interaktion mit den Followern ist man gar nicht interessiert. Die PR ist eine Blackbox.</p>
<h4>Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.kampagne20.de/2011/08/09/karten-fur-kampagnen/">Karten für Kampagnen</a></li>
<li><a href="http://www.teachsam.de/arb/infografik/arb_infografik_2_2_1.htm">Die PR-Infografik</a></li>
<li><a href="http://c-fischer.com/der-blick-aufs-wesentliche-infografiken-bereichern-die-unternehmenskommunikation/">Der Blick aufs Wesentliche &#8211; Infografiken bereichern die Öffentlichkeitsarbeit</a></li>
<li><a href="http://blog.bilderdaemmerung.de/?p=3153">Illustrierte Information</a></li>
</ul>
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		<title>Warum das Schreiben auf dem iPad für Kreative schwierig ist</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/28/schreiben-und-formatieren-wo-das-hirn-kollabiert/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 15:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Gesellschaftswissenschaften]]></category>
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		<description><![CDATA[Jahrzehntelang haben Stift, Block und Tastatur den Schreibprozess bestimmt. Mit IPad, Smartphone und Handy haben sich neue Probleme für Vielschreiber ergeben, die ich im Folgenden betrachten möchte. Kreativ versus logisch-rational Auf der guten alten Schreibmaschine hatte man nicht allzuviele Formatierungsmöglichkeiten. &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/28/schreiben-und-formatieren-wo-das-hirn-kollabiert/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrzehntelang haben Stift, Block und Tastatur den Schreibprozess bestimmt. Mit IPad, Smartphone und Handy haben sich neue Probleme für Vielschreiber ergeben, die ich im Folgenden betrachten möchte. </p>
<h4>Kreativ versus logisch-rational</h4>
<p>Auf der guten alten Schreibmaschine hatte man nicht allzuviele Formatierungsmöglichkeiten. Das hat sich mit dem Personalcomputer geändert. Heute würde man gewaltigen Ärger bekommen, wenn man unformatierten Text abgeben würde.<br />
Dabei fällt auf, dass das Schreiben von Text und das Formatieren kognitiv zwei völlig unterschiedliche Aufgaben sind. Logisch wäre es, einen Satz zu schreiben, ihn wenn nötig zu formatieren, den nächsten Abschnitt zu schreiben, ihn zu formatieren und so fort. Der Vorteil liegt darin, dass man kaum eine Formatierung vergisst, die man für nötig hält. Hinterher müsste man den gesamten Text noch einmal durchgehen und gucken, wo eine Formatierung nötig ist.<br />
In der Praxis verfährt meiner Erfahrung nach keiner so. Wir kennen alle die Geschichte über die zwei Hirnhemisphären, die eine kreativ, die andere rational. Aus der Sicht des Schreibprozesses könnte da was dran sein. Niemand unterbricht gerne seinen Schreibprozess, wenn er gerade in Fahrt ist. Da stünde die Formatierung einfach im Wege. Für mich ist das wie das Umschalten zwischen zwei Arbeitsmodi, der eine kreativ, der andere rational. Die Umschaltung würde so lange dauern, dass man am Ende keinen kreativen Gedanken zustande bekommt. Mir ist das sowohl beim Formatieren von Text mit der Textverarbeitung als auch mit HTML-Tags aufgefallen. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Rechtschreibkorrektur oder für die logische Gliederung mit Überschriften.<br />
Deswegen darf sich jeder glücklich schätzen, der sehr schnell schreiben kann. Denn das Aneinanderreihen von Worten ist beim Schreiben der eigentlich kreative Prozess, während das Aufschreiben als körperlicher Vorgang vollkommen rational ist. Wer schon mal einen Schnellschreiber in seiner kreativen Phase erlebt hat, weiß, was ich meine. <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=750">Schneller Schreiben als Denken</a> könnte die Devise lauten. Oder besser: Schneller schreiben als Sprechen.<br />
Das Sprechen wäre der einzige wirklich kreative Prozessbestandteil beim Schreiben. Heute ist absehbar, dass wir in einigen Jahren nicht mehr mit der Tastatur schreiben werden &#8211; sofern wir irgendwo alleine sind &#8211; sondern Text unserem Lieblingsgadget diktieren werden. Das Gesprochene wird dann unmittelbar in Text umgewandelt und wir können zumindest diesen Teil des Prozesses vom Tippen ungebremst ablaufen lassen.<br />
Denn die Tastatur ist nur ein Notbehelf. Wenn man nicht gerade Steno beherrscht, wird man nie schneller denken als Schreiben können. Der physische Prozess des Schreibens bremst immer das Denken aus.<br />
Mir ist das aufgefallen, als ich auf meinem iPad zu tippen begonnen habe. Man mag über Tablets sagen, was man will, aber zum Schreiben von texten sind sie ungeeignet. Das Gerät reagiert auf Eingaben von Buchstaben sehr träge. Das Zehn-Finger-System funktioniert hier nicht.<br />
Aber das schlimmste ist, dass man nachdenken muss, bevor man einen Buchstaben tippt. Jeder Tastaturschreiber wird bestätigen, dass man besser fährt, wenn man nicht mehr auf die Tastatur guckt. Nach einiger Zeit geht einem das Tippen auf einer Tastatur so flüssig von der Hand, dass man gar nicht mehr darüber nachdenken muss. Das bilt übrigens auch für das Schreiben von SMS auf den alten Handys mit einfachen haptischen Nummernblock. Selbst hier kann man halbwegs flott schreiben und muss nicht auf die Tastatur gucken. Beim iPad muss man hingegen immer darauf achten, ob man den richtigen Buchstaben gedrückt hat. Hier kollidiert die Rationalität mit der Kreativität und würgt sie rücksichtslos ab.<br />
Ich sehe hier auch die Ursache dafür, dass überwigend noch auf Notizblöcke geschrieben wird, Papier hat eben doch einige Vorteile. Das man flüssig auf dem iPad schreiben kann, halte ich bisher für Zukunftsmusik. Das Schreiben als physischer Prozess muss immer intuitiv erfolgen. Sobald man Aufmerksamkeit auf den physischen Prozess lenken muss, fehlt die Aufmerksamkeit an anderer Stelle.<br />
Letzten Endes ist es aber eine Frage der Gewönung. Die meisten Maschinenschreiber tun sich zunächst schwer, wenn sie von einer Schreibmaschine auf eine Tastatur oder von einer Desktop-tastatur auf eine Notebook-Tastatur umsteigen müssen. Es ist im Wesentlichen eine Frage der Gewöhnung. Deswegen kann es durchaus sein, dass man mit anderen Eingabegeräten bald ebensogut schreiben kann wie auf der klassischen Tastatur. </p>
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		</item>
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		<title>Qualitätsmanagement barrierefreier Webseiten</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/24/qualitatsmanagement-barrierefreier-webseiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 10:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist die Website einmal fertig gestellt, werden selten noch große Änderungen durchgeführt. Es gibt den großen Relaunch alle fünf Jahre, einige Sicherheitsupdates, hier und da wird eine neue Funktion eingefügt. Im eCommerce läuft es genau anders herum: viele Shops arbeiten &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/24/qualitatsmanagement-barrierefreier-webseiten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die Website einmal fertig gestellt, werden selten noch große Änderungen durchgeführt. Es gibt den großen Relaunch alle fünf Jahre, einige Sicherheitsupdates, hier und da wird eine neue Funktion eingefügt. </p>
<p>Im eCommerce läuft es genau anders herum: viele Shops arbeiten ständig an der Optimierung. Sie sprechen von Conversionsoptimierung oder Landingpageoptimierung,was einen ähnlichen Hype  wie damals die Suchmaschinenoptimierung ausgelöst hat.</p>
<p>Damit kann man es zwar schnell übertreiben, einige Methoden sind aber sicher auch für den normalen Webmaster interessant. Ich sehe immer wieder, wie groß angelegte Relaunches angegangen werden. Die Oberfläche sieht oft schicker und moderner aus, aber weder die Benutzerfreundlichkeit noch die Barrierefreiheit werden verbessert. Alte Probleme werden gelöst, <a href="http://www.zehe-edv.de/2011/10/28/mehrere-nicht-barrierefreie-relaunches-in-dieser-woche-die-wut-ist-gros/">neue werden geschaffen</a>. Kurioserweise merkt man als Webseitenbetreiber am wenigsten die Probleme mit seinem Webauftritt: zum einen hält man sich die meiste Zeit im Backend auf, zum anderen weiß man ja, wie es funktioniert, weil man es selber geplant hat. </p>
<p>Für mich besteht die Lösung darin, das Budget statt in einen Relaunch in eine beständige Optimierung der Webseite zu stecken. Finanziell dürfte am Ende in etwa das Gleiche rauskommen. Ein Relaunch erfordert aber, dass man zu einem bestimmten Zeitpunkt viel Zeit investiert, während man bei einer beständigen Optimierung sehr genau planen kann, wie viele Stunden man pro Woche oder Monat mit Optimierungsmaßnahmen verbringen möchte. </p>
<p>Es ist banal, aber viele Webseitenbetreiber achten bis heute nicht darauf, dass tote Links auf andere Webseiten repariert oder 404-Fehlerseiten gefixt werden. Ein großes Problem sind zum Beispiel auch veraltete Informationen. Viele Seiten sind nicht datiert, so dass der Nutzer nicht weiß, wie aktuell die Informationen sind oder wann sie das letzte mal aktualisiert wurden. Für Empfänger von Sozialleistungen kann das enorm wichtig sein. Veraltete Informationen sind falsche Informationen. Die Funktionsfähigkeit einer Webseite zu gewährleisten ist eine Maßnahme der Qualitätssicherung. </p>
<h4>Barrierefreiheit sichern</h4>
<p>Viele Anbieter achten beim Relaunch oder der Entwicklung ihrer Webseite darauf, dass sie barrierefrei ist, aber schlampen bei neuen Funktionen, die ja meist auch auf neuerer Technik basieren. </p>
<p>Dabei sollten die Menschen auch eingeladen werden, bestehende Schwierigkeiten zu melden. Der normale Webmaster hat ein ungesundes Mißtrauen gegenüber Volkes Meinung. Verbesserungsvorschläge bleiben unbeachtet, weil &#8220;unser Webauftritt perfekt ist&#8221;. So verkauft man weder Produkte noch Dienstleistungen.</p>
<p>Die größten Erkenntnisse werden allerdings von Experten gemacht. Man kann z.B. gezielt Menschen mit Behinderung einladen, die Seite nach und nach zu evaluieren, um sie allmählich zu verbessern. ein jährlicher Checkup kann auch neue Hilfssoftware oder Endgeräte berücksichtigen. </p>
<h4>Web Analytics</h4>
<p>Web Analytics lässt sich nur eingeschränkt zur Messung der Barrierefreiheit einsetzen. Eine Möglichkeit ist der Einsatz von Heatmaps, welche die Mausbewegungen und das Klickverhalten abbilden. Damit lässt sich vermutlich auch die Dropout-Rate bei Ausklappmenüs messen. </p>
<p>Mit Heatmaps oder genauer Clickmaps lässt sich beobachten, wo die Benutzer hingeklickt haben. Wenn es da nichts zu klicken gab, sollte die Seite darauf hin überprüft werden, ob die Gestaltung hier problematisch ist. </p>
<p>Über das Tracking von Formularen kannst du beobachten, wo die häufigsten Fehler gemacht wurden. Neben einem schlecht strukturierten formular dürfte ein schlechtes Fehlermanagement der häufigste Grund sein, warum der Ausfüllvorgang abgebrochen wurde, mehr dazu in der <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/artikel/barrierefreie-formulare/">Formularserie von Einfach für Alle</a>. Das Schöne ist, dass man bei Anpassungen anschließend sehr genau beobachten kann, wie sich die Fehlerrate entwickelt. </p>
<p>Tatsächlich lassen sich mit aktuellen kommerziellen Lösungen spezielle Verhaltensweisen beobachten. Bei eTracker heißt das Event-Tracking. Man kann so etwa spezifisch beobachten, wie oft ein Dropdown-Menü aufgerufen wurde, für Formulare sollte es ebenfalls geeignet sein. So kann man auch harte valide Zahlen darüber sammeln, wie viele Besucher vor dem CAPTCHA kapitulieren. </p>
<h4>Nutzertests am lebenden Objekt</h4>
<p>Im Grunde sind <a href=http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2751/">Nutzertests mit Menschen mit Behinderung</a> nicht so schwierig umzusetzen. Denkbar ist etwa ein geschlossener Beta-Bereich, in dem die Menschen bestimmte Aufgaben erledigen sollen. Der Vorteil solcher Tests besteht darin, dass Behinderte von zuhause aus arbeiten können und damit in vertrauter Umgebung ihre eigene Technik einsetzen können. In Kombination mit A/b-Tests oder multivariaten Tests kann erprobt werden, welche Version am besten funktioniert. Telefonisch oder per Skype kann auch die Methode des lauten Denkens eingesetzt werden. </p>
<h4>Redakteure schulen</h4>
<p>Redakteure sollten beständig geschult werden, damit sie ein Grundverständnis für Barrierefreiheit entwickeln können und vor allem wissen, worauf es eigentlich ankommt. </p>
<p>Schulung klingt irgendwie langweilig und reißt sicher keinen vom Hocker. Statt einer langatmigen Lerneinheit kann zum Beispiel ein Blinder eingeladen werden, der den Redakteuren zeigt, wie sie blind surfen können. </p>
<h4>Redaktionshanduch</h4>
<p>Jede Redaktion hat einen Redaktionshandbuch. Sollte deine Redaktion noch keines haben, dann wird es mal Zeit. Im Handbuch werden Grundsätze wie die Textformatierung festgehalten. Es wird aber auch festgehalten, welche Formulierungen nicht verwendet werden sollten &#8211; sozusagen ein Giftschrank für Fachjargon und hohle Phrasen. Hier ist der ideale Platz für Informationen, wie Texte und Bilder barrierefrei angeboten werden. Die Redakteure sollten angehalten werden, <a href="http://www.webzeugkoffer.de/die-barrierefreie-redaktion/">ihre Texte auch regelmäßig zu prüfen</a>. </p>
<h4>Dokumentieren statt verstecken</h4>
<p>Wenn sich jemand die Mühe gemacht hat, eine Webseite barrierefrei zu machen, sollte er das auch dokumentieren, statt verschämt darauf zu hoffen, dass es niemandem auffällt. </p>
<h4>Weiterlesen</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.w3.org/WAI/eval/">Evaluating Websites for Accessibility</a> &#8211; Infos der Web Accessibility Initiative</li>
<li><a href="http://blog.calm-n-easy.de/archiv/die-evaluierung-von-webseitenzuganglichkeit-teil-1-hintergrund-und-vorbereitung.html">Die Evaluierung von Webseitenzugänglichkeit Teil 1, Hintergrund und Vorbereitung</a></li>
<li><a href="http://blog.calm-n-easy.de/archiv/die-evaluierung-von-webseitenzuganglichkeit-teil-2-grundlegende-prufschritte.html">Die Evaluierung von Webseitenzugänglichkeit Teil 2, Grundlegende Prüfschritte</a></li>
<li><a href="http://blog.calm-n-easy.de/archiv/die-evaluierung-von-webseitenzuganglichkeit-teil-3-das-nachhaken.html">Die Evaluierung von Webseitenzugänglichkeit: Teil 3, Das Nachhaken</a></li>
<li><a href="http://www.joedolson.com/articles/2012/01/how-to-structure-an-accessibility-review/">How to structure an accessibility review</a></li>
<li><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1740">Corporate Social Responsibility und Barrierefreiheit</a></li>
</ul>
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		<title>Der Charme kleiner Organisationen &#8211; arm, kreativ, innovativ</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 10:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arm, aber sexy wurde einmal als Leitmotiv für Berlin vorgeschlagen. Der Spruch mag zynisch sein, hat aber seine Berechtigung. Je größer eine Organisation oder ein Unternehmen ist, desto stärker ist sie mit sich selber beschäftigt und desto weniger ist sie &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/14/der-charme-kleiner-organisationen-arm-kreativ-innovativ/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arm, aber sexy wurde einmal als Leitmotiv für Berlin vorgeschlagen. Der Spruch mag zynisch sein, hat aber seine Berechtigung. Je größer eine Organisation oder ein Unternehmen ist, desto stärker ist sie mit sich selber beschäftigt und desto weniger ist sie in der Lage, ihren Zweck effizient zu erfüllen.<br />
Ich kann nicht sagen, wie es früher war, aber heute sind viele Organisationen stetig damit beschäftigt, ihre Mission zu erklären, Strategien festzulegen und interne Prozesse zu verbessern. Hochbezahlte Manager kämpfen sich durch unendliche Meetings, Workshops und Selbstfindungsseminare, während das operative Geschäft stetig in den Hintergrund rückt. Das alles mag in gewissem Maße seine Berechtigung haben, aber der Effekt ist verheerend.<br />
Die operative Arbeit wird von den Mitarbeitern der unteren Ränge erledigt. Aber auch sie werden stetig in eine Kultur der Selbstoptimierung hineingepresst. Sie sollen Feedbacks abgeben, sich in Prozesse einbringen, die sie nicht interessieren oder an der Selbstfindungsaktivität teilnehmen. Und natürlich ihre Arbeit machen, die ja nicht weniger wird.<br />
Ein ganzer Wirtschaftszweig hat sich um den Bereich der Selbstoptimierung, Marken- und Strategie-Definition gebildet. Berater, Coaches und Mediatoren verdienen aber nicht nur an diesem Trend, sie rühren auch kräftig die Werbetrommel und erzeugen dadurch erst den Bedarf, den vorher niemand gesehen hat. Sie sind es schließlich, die die Beiträge in Business-Magazinen schreiben.<br />
Es wäre doch nett, wenn Führungskräfte mehr managen und führen würden statt Management- und Führungskurse zu besuchen.<br />
Kleine Organisationen mit wenigen Mitarbeitern können sich diesen Prozess gar nicht leisten. Da wird die Strategie eben im laufenden Prozess entworfen und wenn nötig angepasst. Es funktioniert doch.<br />
Es ist ein populärer Irrtum, wenn man glaubt, mehr Geld steigere die  Qualität zum Beispiel des Marketing oder der Öffentlichkeitsarbeit. Das Gegenteil wäre auch falsch: Fakt ist aber, dass je mehr Geld man zur Verfügung hat, desto eher neigt man dazu, das Geld unnötig auszugeben. Wir kennen alle diesen urbanen Mythos von den Baustellen, die nur aufgemacht werden, damit der entsprechende Haushaltsposten im nächsten Jahr nicht gekürzt wird. Da ist was dran. Aus buchhalterischer Sicht muss man nicht nur begründen, warum man mehr Geld ausgegeben hat als im Budget vorgesehen war. Man muss auch begründen, warum man weniger ausgegeben hat und warum man dann dennoch im nächsten Jahr das gleiche oder sogar mehr Budget haben möchte. Auch das würde in kleinen Organisationen sofort auffallen. Hier würde niemand bei knappen Budgets auf die Idee kommen, Geld aus buchhalterischen Gründen auszugeben, wenn es keine Notwendigkeit dazu gibt.<br />
Der NGO-Bereich hat sich BWLisiert, wenn man so sagen möchte. Marketing, Controlling und andere Bereiche laufen heute nicht anders als in der Privatwirtschaft, was im übrigen zu begrüßen ist. NPOs, was immer man sonst über sie sagen mag sind verpflichtet, mit ihren Geldern effizient umzugehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Geld gespendet wurde oder über Fundraising reinkam.<br />
Das Problem ist, dass das viele Geld und vermutlich auch der Bekanntheitsgrad die Fantasie nicht beflügelt. Wenn man 10.000 Euro pro Jahr für Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung hat, macht man sich Gedanken darüber, wie man am effizientesten arbeiten kann. Wenig Geld beflügelt die Phantasie. Wenn man hingegen 1.000.000 Euro zur Verfügung hat und sie sowieso ausgeben muss, verpulvert man einen Großteil des Geldes für sinnfreie Hochglanzbroschüren, teure Anzeigen und vermutlich auch hochbezahlte PR-Agenturen. Die Kreativität kommt aus diesen Agenturen, die locker 1000 Euro pro Tag kosten können. </p>
<h4>Außenhirn</h4>
<p>Diese Auslagerung der Intelligenz wird für die Mitarbeiter zur Regel. Wenn sie etwas nicht können, fragen sie die Profis. Niemand käme auf die Idee, sich das nötige Wissen selber anzueignen, es sei denn, das Unternehmen bezahlt die Fortbildung. In kleinen Organisationen müssen einzelne Personen oft verschiedene Bereiche beherrschen. Sie lernen, mangelnde finanzielle Mittel in mehr unternehmerische Ideen umzusetzen. Kreativität aus Geldmangel könnte man das nennen.<br />
Zudem fällt es in kleinen Organisationen sofort auf, wenn ein Mitarbeiter nur noch Dienst nach Vorschrift macht. Solche Leute kann man gar nicht gebrauchen. das Engagement scheint antiproportional zur Größe der Mitarbeiterschaft zu sein: je größer die Organisation, desto geringer das Engagement des Einzelnen. </p>
<h4>Rente auf Lebenszeit</h4>
<p>Last not least scheinen größere Organisationen eine sehr geringe Mitarbeiterfluktuation zu haben. Das wird immer positiv hervorgehoben: natürlich haben Mitarbeiter oftmals einen hohen Expertengrad, wenn sie eine Position jahrelang besetzt haben. Auf der anderen Seite gerät man schnell in einen Trott, bei dem das gemacht wird, was man schon immer gemacht hat. Frisches Blut kommt selten herein, so dass der Alltagstrott nicht gestört wird. Neue Ideen gibt es nicht von altgedienten Mitarbeitern, weil ihnen nach fünf Jahren schlicht der Gedanke absurd erscheint, man könnte etwas anders machen. </p>
<h4>Die Kleinen sind innovativ</h4>
<p>Langer Text &#8211; kurzer Sinn. Die Innovationen im NGO-Bereich kommen vor allem von kleinen und relativ neuen NGOs. Da wäre 2aid.org, die mit relativ wenig Geld einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Oder arbeiterkind.de. Natürlich tun auch die großen viel, aber genau darum geht es ja, sie erreichen viel mit reiner Ressourcenpower, ohne echte Ideen, Innovationen oder Kreativität. </p>
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		<title>Ranking bei Amazon &#8211; welches Produkt wird verkauft?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 12:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Gesellschaftswissenschaften]]></category>
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		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung SEO]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt jede Menge Statistiken darüber, welche Suchmaschinen am stärksten eingesetzt werden. Ob Google, Bing oder Yahoo, wir kennen die Marktanteile dieser Suchmaschinenanbieter. Hinzu kommen soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter, die seltsamerweise nicht in diesen Rankings berücksichtigt werden, obwohl &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/06/ranking-bei-amazon-welches-produkt-wird-verkauft/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt jede Menge Statistiken darüber, welche Suchmaschinen am stärksten eingesetzt werden. Ob Google, Bing oder Yahoo, wir kennen die Marktanteile dieser Suchmaschinenanbieter. Hinzu kommen soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter, die seltsamerweise nicht in diesen Rankings berücksichtigt werden, obwohl &#8211; wenn man sie als Suchmaschinen betrachtet &#8211; sie wahrscheinlich eine größere Rolle spielen als Bing oder Yahoo.<br />
Seltsamerweise unbeachtet bleibt eine zweite Form nicht klassischer Suchmaschinen: die eCommerce-Riesen Amazon und eBay. Wenn man sich eine Vorstellung davon machen möchte, wie der aktuelle Durchschnittspreis eines Produktes ist, schaut man dort nach. Wenn man eine Bewertung von Büchern oder Musik haben möchte, wird man bei Amazon schneller fündig als bei Google. Leider verraten die beiden Shopping-Seiten nicht, wie viele Suchen über ihre Seiten abgewickelt werden, aber wenn man sie zu den Suchmaschinen rechnen würde, hätten sie einen guten Marktanteil. Ein wenig beachteter Aspekt ist das Ranking von Produkten bei Amazon. Nehmen wir an, ich suche nicht ein bestimmtes Buch, sondern gebe nur ein Stichwort wie &#8220;Web 2.0&#8243; ein. Dann wirft Amazon eine ganze Reihe von Büchern aus. Gehen wir weiterhin davon aus, dass es bei Amazon ähnlich ist wie bei Google, die erste Suchergebnisseite erhält die gesamte Aufmerksamkeit, kaum jemand blättert auf Seite 2. Und je höher das Produkt steht, desto eher wird es gekauft   oder zumindest zur Kenntnis genommen.<br />
Es stellt sich also die Frage, wie Amazon seine Produkte rankt. Zunächst dürfte der wichtigste Faktor das Vorkommen des Suchbegriffs im Buchtitel sein. Das klingt zwar logisch, aber Amazon zeigt häufig genug auch Bücher an, in deren Titel das Suchwort nicht vorkommt.<br />
Weitere Faktoren könnten sein: </p>
<ul>
<li>das Erscheinungsdatum</li>
<li>der Preis</li>
<li>die Lieferbarkeit</li>
<li>die Höhe der Bewertung</li>
<li>die Zahl der Bewertungen</li>
<li>die Verkaufszahlen</li>
<li>die Durchklickrate</li>
</ul>
<p>Die wenigsten Leute machen sich bewusst, dass Amazon sehr genau beobachten kann, was sie auf der Webseite treiben, welche Produkte wie lange angeguckt werden und so weiter. Es gibt keinen Beleg dafür, dass diese Faktoren in das Ranking einfliessen, aber möglich ist es.<br />
Da Amazon maßgeblich für den Absatz der Produkte sorgen kann, wäre eine Optimierung des Produktnamens auf seine Suche nicht abwägig. Insbesondere bei Büchern, wo sich der Großteil der Preise zwischen 20 &#8211; 40 Euro bewegt, der Preis also nicht ausschlaggeben für den Kauf ist, ist es nicht nur wichtig, auf Seite 1 der Suche zu stehen, sondern möglichst weit oben.<br />
Der Trend geht ja hin zu immer schreienderen Buchtiteln und Covern. Dass die Bücher häufig nicht halten können, was ihre Titel versprechen, ist leider jedem Käufer allzu bekannt. Ich neige heute eher dazu, mir eine Buchanschaffung sehr genau zu überlegen, weil ich bei einigen intuitiv gekauften Büchern doch sehr unzufrieden war.<br />
Ich möchte hier keine Bewertung für das eCommerce-Optimieren abgeben, im Gegenteil, ich sehe das ziemlich kritisch. Wenn ich etwas suche, möchte ich das passende finden und nicht irgendwelchen SEO-optimierten Quatsch. Das Problem ist, dass möglicherweise interessantere und bessere Produkte hinten runterfallen, weil sie ein paar Euro teurer sind, die knalligen Keywords nicht im Titel vorkommen oder sie nicht oft genug rezensiert wurden. Wir haben zudem das Problem der selbsterfüllenden Prophezeiung, wenn wenig gekaufte Produkte nach hinten fallen. Ein Produkt, das häufiger gekauft wird, rutscht nach vorn und wird deshalb häufiger gekauft. Ein Produkt, das seltener gekauft wird, rutscht nach hinten und wird deshalb seltener gekauft. Dabei ist die Zahl der Verkäufe kein brauchbares Qualitätskriteerium. Amazon hilft mir dabei, Produkte zu kaufen, indem es mir Produkte empfiehlt, die andere Leute gekauft haben, die diesen Artikel gekauft haben, den ich mir gerade angucke. Amazon hilft mir nicht dabei, das Produkt zu finden, welches ich benötige, darum muss ich mich selber kümmern.<br />
Ich will daher jedem Käufer raten, sich auch mal die hinteren Suchseiten anzugucken und vor allem kritisch auf die Produkte der Seite 1 zu gucken. Es schadet auch nicht, die Suchbegriffe zu variieren. </p>
<ul>
<li><a href="http://www.onlinemarktplatz.de/16044/verbraucher-fuhren-produktsuche-zu-60-uber-ebay-amazon-und-co-durch/">erbraucher führen Produktsuche zu 60% über eBay, Amazon und Co. durch</a></li>
<li><a href="http://www.fonerbooks.com/surfing.htm">Understanding Sales Rankings for Books</a></li>
<li><a href="http://www.buchreport.de/blog.htm?p=1774">Joachim Leser: Die Amazonisierung des Sortiments</a></li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2011/10/25/wer-weis-was-uber-die-nutzer-die-wirkliche-datenkrake-heist-amazon/">WER WEIß WAS ÜBER DIE NUTZER: Die wirkliche Datenkrake heißt Amazon</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Zusammenarbeit in Gruppen</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Aufgaben können heute besser in einer Gruppe gelöst werden. Ob das in stundenlangen Meetings oder asynchron übers Netz geschieht, ist letzten Endes egal. Um die Gruppenarbeit zu verbessern, sollte man bestimmte Regeln beachten, die generell für die Zusammenarbeit von &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/11/02/zusammenarbeit-in-gruppen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Aufgaben können heute besser in einer Gruppe gelöst werden. Ob das in stundenlangen Meetings oder asynchron übers Netz geschieht, ist letzten Endes egal. Um die Gruppenarbeit zu verbessern, sollte man bestimmte Regeln beachten, die generell für die Zusammenarbeit von Menschen gelten. </p>
<h4>Struktur im Chaos</h4>
<p>Anarchismus und Basisdemokratie sind interessante Ideen. Sie funktionieren aber nur bedingt. Am Ende braucht man jemanden, der eine Entscheidung für das eine oder das andere trifft. Das muss nicht unbedingt eine einzelne Person sein. Der Parteienforscher Joachim Raschke hat festgestellt, dass es in jeder Partei einen strategischen Kern etwa fünf Personen gibt, welche die grobe Steuerung übernehmen. Raschke spricht von einem <a href="http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=BRW3B3&#038;page=0">strategischen Zentrum</a>. </p>
<h4>Alles Pareto</h4>
<p>Das <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2008/12/20/alles-pareto-die-2080-regel/">Pareto-Prinzip</a> ist eine Regel, die auf viele Lebensbereiche angewendet werden kann. Demnach verrichten 10 &#8211; 20 Prozent der Menschen 80 &#8211; 90 Prozent der Arbeit. Das ist vielfach mißverstanden worden:</p>
<ol>
<li>Es ist zum einen in der Wertschöpfung zu sehen. Die Entscheidungen eines hohen Managers haben finanziell höhere Konsequenzen als die Entscheidungen eines Müllmanns.</li>
<li>Das heißt aber nicht, dass der Manager auf den Müllmann verzichten kann. Im Gegenteil: der Müllmann könnte auf den Manager eher verzichten als umgekehrt. Der Manager, der die Presseaussendung macht, den<br />
Müll wegbringt und die Toilette sauber macht kommt nicht mehr dazu, seine eigentliche Aufgabe zu erledigen.</li>
</ol>
<p>Im Endeffekt &#8211; und diesen Satz sollte sich jeder Entscheidungsträger auf den Handrücken schreiben &#8211; ist jeder ersetzbar. Nochmal &#8211; jeder ist ersetzbar. </p>
<h4>Zeit ist ungleich Effektivität</h4>
<p>Ein damit verwandter Denkfehler ist der Glaube, wer mehr arbeite, leiste auch mehr. Effizienz besteht aber darin, aus der Zeit die meiste Leistung herauszuholen. Der eine erledigt die Arbeit in 30 Stunden, der andere in 50, wen würdest du eher einstellen? Deswegen ist es auch wenig beeindruckend, wenn die jungen Anwälte bei John Grisham 80 Stunden die Woche arbeiten. </p>
<h4>Was ist zu tun?</h4>
<p>Wichtig ist vor allem, die Mitarbeiter regelmäßig zu motivieren. Gute Ideen sollten aufgenommen und diskutiert werden. Auch wenn sie nicht komplett umgesetzt werden können, sollte man zumindest versuchen, sie teilweise in andere Ideen einfließen zu lassen. Grundsätzlich sollte es eine offene Kritikkultur geben. </p>
<h4>Informelle Strukturen zulassen</h4>
<p>Je größer die Gruppe ist, desto mehr sollte man informelle Strukturen zulassen. Aus jeder chaotischen Gruppe geht am Ende eine Form der Selbstorganisation hervor. Wer versucht, den kompletten Prozess zu steuern, erlebt folgendes: die Mitarbeiter übernehmen am Ende keine Verantwortung mehr, sie machen nur noch Dienst nach Vorschrift und warten darauf, neue Befehle zu erhalten. Jegliche Eigeninitiative wird abgewürgt. Aber auch der komplette kreative Prozess wird abgewürgt, denn die Mitarbeiter erkennen schnell, dass ihre Ideen keine Anerkennung finden. Sie leben in einer Führerkultur, wo nur der Chef kreativ ist. </p>
<h4>Amerikanisches Lob stinkt</h4>
<p>Zu viel Loben nervt. Die Amerikaner haben generell eine andere Lebenseinstellung. Sie loben viel und finden erst mal alles ganz toll. Was für die Amerikaner erst einmal kulturell angemessen sein mag, kommt hierzlande eher als Anbiederung an. Lob für banale Aufgaben  kommt eher negativ an.<br />
Das selbe gilt für Understatement. Das ist eher in Großbritannien angesagt. Understatement soll Mitarbeiter und Vorgesetzte auf eine Stufe stellen. Es klingt aber häufig antrainiert &#8211; was es meistens auch ist. Der Mitarbeiter ist sich immer bewusst, dass er mindestens eine Stufe unter seinem Vorgesetzten steht und empfindet dessen Understatement als künstlich und gönnerhaft. </p>
<h4>Weiterlesen</h4>
<p>ul>
<li><a href="https://www.forumforthefuture.org/greenfutures/articles/power-connected-minds">The Power of connected Minds</a></li>
<li>James Surowiecki. Die Weisheit der Vielen. Bertelsmann 2009</li>
<li>Etienne Wenger. Digital Habitats; Stewarding Technology for Communities. Cpsquare 2009</li>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Barrierefreiheit beim Impressum</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/08/04/barrierefreiheit-beim-impressum/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 09:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[Impressum]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Rastergrafik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständig]]></category>

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		<description><![CDATA[Müssen impressen eigentlich barrierefrei sein? Aus ethischer Sicht würde man sofort ja sagen, denn warum sollten diese Daten nicht allen zugänglich sein? Vor allem kleinere Seitenbetreiber verstecken Kontaktdaten wie Mailadressen in Rastergrafiken, so dass sie von Bots nicht ausgelesen werden &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/08/04/barrierefreiheit-beim-impressum/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Müssen impressen eigentlich barrierefrei sein? Aus ethischer Sicht würde man sofort ja sagen, denn warum sollten diese Daten nicht allen zugänglich sein? Vor allem kleinere Seitenbetreiber verstecken Kontaktdaten wie Mailadressen in Rastergrafiken, so dass sie von Bots nicht ausgelesen werden können. Die Strukturen von Adressen sind sehr leicht automatisiert zu erkennen, so dass Adressensammler im Internet sehr schnell ihre Speicher füllen können. Ein weiteres Problem ist natürlich Stalking, was sehr viel einfacher wird, wenn man Telefonnummer und Adresse einer Person hat. </p>
<h4>Ein ordentliches Impressum schafft Vertrauen</h4>
<p>Privatpersonen sind nicht impressumspflichtig, wenn sie auch keine Werbung auf ihrer Seite schalten. Jede Textanzeige und jeder Affiliate Link und verkaufte Link gilt als Werbung und macht die Seite damit impressumspflichtig.<br />
Während es bei einer privaten Seite oder einem Blog relativ egal ist, wer da was schreibt, wird es schon bei Soloselbstständigen anders. Wer hier eine Dienstleistung beauftragen möchte, wird zuerst auf das Impressum schauen, zumal hier zumeist auch die Kontaktdaten stehen. Enthält das Impressum nicht die obligatorischen Angaben wie die Umsatz-Steuer-ID oder sind die Kontaktdaten nicht lesbar, scheidet dieser Anbieter aus. Das gilt natürlich erst recht für Agenturen, Shops oder Unternehmen. </p>
<h4>Die rechtliche Seite</h4>
<p>Die Rechtsprechung scheint noch nicht so eindeutig zu sein. <a href="http://blog.seorganics.de/barrierefreies-impressum/">Über diesen Post bin ich darauf gestoßen</a>, dass es relativ neue Urteile dazu gibt. In einem anderen Beitrag wird das näher ausgeführt:</p>
<blockquote><p>Grundlage für das Bereithalten einer Anbieterkennzeichnung ist § 5 TMG. Darin festgehalten ist, dass die Anbieterkennzeichnung &#8220;leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar&#8221; zu halten ist.<a href="http://www.shopbetreiber-blog.de/2011/02/24/abmahnung-impressum-grafik/">Abmahngefahr: Impressum als Grafik » shopbetreiber-blog.de<br />
</a></p></blockquote>
<p>Ich denke, das ist sehr eindeutig. Leicht erkennbar heißt für alle erkennbar. Theoretisch also auch für die Nutzer von Textbrowsern, Smartphones mit Winz-Displays oder Screenreader-Nutzer. Übrigens würde ich nie im Leben in einem Shop kaufen, dessen E-Mail nicht lesbar ist.<br />
Ob man &#8211; wie der oben zitierte Artikel &#8211; auf das Gleichstellungsgebot aus dem Grundgesetz Bezug nehmen möchte, lasse ich mal dahin gestellt sein. Die Grundrechte beziehen sich auf die Rechte des Bürgers gegen den Staat, man müsste hier also eher das Bürgerliche Besetzbuch heranziehen. Leider habe ich auch keine Urteile gefunden, die ein barrierefreies Impressum als verpflichtend ansehen, falls einer meiner Leser eines kennt, freue ich mich über einen Hinweis.<br />
Auch wenn es noch keine eindeutigen Urteile geben sollte, kann ich nicht dem <a href="http://consultdomain.de/forum/domainrecht-internet-und-onlinerecht/50748-abmahnung-impressum-als-grafik.html">Eiertanz in diesem Forum</a>nicht  anschließen. Das Telemediengesetz scheint mir sehr eindeutig zu sein und zumindest genug Masse für die allseits geliebten wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen zu lifern. Die Anbieter sollten von sich aus auf barrierefreie impressen setzen und nicht auf Abmahnungen, Gerichte oder den Gesetzgeber warten.  </p>
<h4>Das übertriebene Spamproblem</h4>
<p>Noch ein Wort zu Spam. Ja, es gibt massig davon, aber tatsächlich ist er recht gut in den Griff zu bekommen. Die großen amerikanischen Anbieter von Mailadressen wie Google, Yahoo oder Microsoft haben Spam sehr gut im Griff. Ich habe mir einfach eine Googlemail-Adresse nur für die Website hier zugelegt. Die Zahl der Spammails ist überschaubar im Gegensatz zu meinem GMX-Account, wo der Spamfilter auch nach zehn Jahren Training unbrauchbar ist und diese GMX-Adresse hat noch nie im Internet gestanden. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Online-Volunteering &#8211; Engagement über das Netz</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/06/11/online-volunteering-engagement-uber-das-netz/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 08:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[freiwillig]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Volunteers]]></category>

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		<description><![CDATA[Online-Volunteering ist ein nicht ganz neues , aber in Deutschland eher unbekanntes Engagement-Gebiet. Mit dem Leitfaden &#8220;Management von Online-Volunteers &#8211; ein Handbuch&#8221; von Hannes Jähnert und Lisa Dittrich gibt es nun eine praxisorientierte Einführung in das Thema.Online-Volunteering könnte man auch &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/06/11/online-volunteering-engagement-uber-das-netz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Online-Volunteering ist ein nicht ganz neues , aber in Deutschland eher unbekanntes Engagement-Gebiet. Mit dem Leitfaden &#8220;Management von Online-Volunteers &#8211; ein Handbuch&#8221; von Hannes Jähnert und Lisa Dittrich gibt es nun eine praxisorientierte Einführung in das Thema.Online-Volunteering könnte man auch als digitales Engagement bezeichnen, es geht darum, dass sich Freiwillige quasi von zuhause aus für eine gute Sache einsetzen, anstatt vor Ort zu erscheinen.<br />
<a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/ov.jpg"><img src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/ov-215x300.jpg" alt="Handbuch Online-Volunteering" title="Handbuch Online-Volunteering" width="215" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1520" /></a><br />
Der erste Teil des Leitfadens dreht sich vor allem um die Frage, was Online-Volunteering ist, welche Beispiele es gibt und warum es überhaupt sinnvoll ist, Freiwillige online zu gewinnen. Das bekannteste Beispiel für Online-Volunteering ist übrigens die Wikipedia, wo zumindest die Arbeit an den Artikeln komplett übers Netz läuft. Ein vielleicht noch interessanteres Beispiel ist OpenStreetMap, wo tausende Menschen mit GPS-Trackern durch die Gegend laufen und damit freie Karten erstellt haben. Ein sehr interessantes Projekt ist das World Community Grid von IBM, wo man <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2009/05/27/rechnenleistung-spenden-das-world-community-projekt/">Rechenleistung spenden kann</a>, um zum Beispiel Krankheiten zu bekämpfen.<br />
Im zweiten Teil geht es darum, wie man Freiwillige gewinnen kann. Das geht auch über das Internet. Die Kernfrage ist, wie man sie gewinnt und wie man das Engagement managt. Typischerweise gibtt ews zwei Engagement-Arten: es gibt Menschen, die sich projektweise engagieren und Menschen, die längerfristig für eine Organisation arbeiten. Für beide Gruppen müssen passende Aufgaben definiert werden.<br />
Das klassische Recruiment von Engagierten läuft bei kleinen Organisationen immer noch über persönliche Netzwerke. Man hat also zuerst den Menschen und findet dann für ihn eine Aufgabe. Im OV muss man tatsächlich im Vorfeld überlegen, welche Aufgaben von daheim aus erledigt werden können und muss sich dann um Freiwillige kümmern. Neben den kurzfristigen Aufgaben wie dem Übersetzen eines Textes gibt es auch langfristige Aufgaben wie das Pflegen der Website, eines Forums oder Blogs.<br />
Zudem muss eine Strategie entwickelt werden, wie Mitarbeiter motiviert werden, wenn die soziale Einbindung nur auf digitalem Wege geschieht.<br />
Bei dem IBM-Projekt arbeitet man sehr geschickt mit unterschiedlichen Formen der Motivation: Es wird bei den verschiedenen Projekten ein der Fortschritt und der eigene Anteil daran angezeigt, es gibt Bestenlisten und man kann sich auch Gruppen anschließen, um gemeinsam mehr zu leisten. Das ist das einzige, was mir in der Broschüre fehlt: die Frage, wie man Online-Volunteers motiviert und bei der Stange hält. Beim konventionellen Engagement funktioniert das über gruppendynamische Prozesse, um es mal blumig auszudrücken.<br />
Besonders freut mich, dass sich die beiden Autoren auch dem Thema Barrierefreiheit gewidmet haben. Viele Behinderte sind in ihrer Mobilität eingeschränkt, aber gerne bereit, sich zu engagieren. Mit dem OV weicht man gewissen Kommunikationsproblemen aus: so fällt es gehörlosen und schwerhörigen Menschen häufig schwer, mit Normal Hörenden zu kommunizieren. Last not least gehört zur Inklusion, dass Behinderte sich auch außerhalb des Bereichs der Behindertenselbsthilfe einbringen. Bis heute werden sie primär als Objekt der Fürsorge und weniger als handelnde Subjekte wahrgenommen. </p>
<div style="width:425px" id="__ss_3265930"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/foulder/online-volunteering-mit-behinderung" title="Online Volunteering mit Behinderung" target="_blank">Online Volunteering mit Behinderung</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/3265930" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</p></div>
<p>Wer mit dem Recruitment von Online-Volunteers loslegen möchte, für den ist das Handbuch von Hannes und Lisa ein sehr gut gemachter, praxisorientierter Einstieg. Erhältlich ist das Handbuch meines Wissens nach bei der Akademie für Ehrenamtlichkeit.</p>
<h4>Weiterlesen </h4>
<ul>
<li><a href="http://hannes-jaehnert.de/wordpress/2011/05/24/rezensionsaktion/">Infos zum Leitfaden im Blog von Hannes Jähnert</a></li>
<li><a href="http://www.ehrenamt.de/">Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland</a></li>
<li><a href="http://www.worldcommunitygrid.org/">World Community Grid</a></li>
<li><a href="http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=64">Online-Volunteering für Behinderte</a></li>
<li><a href="http://www.aktion-mensch.de/freiwillig/suche.php">Rechechereangebot für Engagement-Interessierte</a></li>
<li><a href="http://www.bagfa.de/fileadmin/Materialien/bilder/Artikel_Online_Volunteering_-_final.pdf">Das bürgerschaftliche Engagement ist flach &#8211; Infos der BAGFA zum Online-Engagement</a> PDF</li>
</ul>
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		<title>Personas mit Behinderung im Webdesign</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 14:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzertests]]></category>
		<category><![CDATA[Personas]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem bei großen Webprojekten und im Entwicklungsprozess komplexer Programme werden Personas eingesetzt. Dabei werden Charaktäre entworfen, die Musternutzer des Webangebots darstellen. Personas sind idealtypisch entworfene Personen mit echter Biographie, denen bestimmte technische Fähigkeiten und Vorgehensweisen am Computer zugedacht werden. &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/04/30/personas-mit-behinderung-im-webdesign/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem bei großen Webprojekten und im Entwicklungsprozess komplexer Programme werden Personas eingesetzt. Dabei werden Charaktäre entworfen, die Musternutzer des Webangebots darstellen. Personas sind idealtypisch entworfene Personen mit echter Biographie, denen bestimmte technische Fähigkeiten und Vorgehensweisen am Computer zugedacht werden.<br />
Neben Personas werden Szenarien eingesetzt. Szenarien dienen dazu, bestimmte typische Aktionen auf der Website zu definieren. Die technischen Fähigkeiten zusammen mit dem Charakter der Person erlauben es, typische Handlungsmuster in bestimmten Situationen zu beschreiben.<br />
Die unterschiedlichen Hanldungsweisen können direkt im Entwurfsprozess berücksichtigt werden. Ich hatte schon <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/02/20/1407/">an anderer Stelle</a> unterschiedliche Navigationskonzepte beschrieben. </p>
<h4>Personas mit Behinderung</h4>
<p>Auch Personas mit unterschiedlichen Behinderungen lassen sich in die Planung  einbauen. Dabei ist vor allem wichtig, dass alle Hilfstechnologien bei diesen Personas untergebracht werden. Folgende Personas würden auf jeden Fall dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Blinde mit Screenreader</li>
<li>Sehbehinderte mit Vergrößerungssoftware</li>
<li>Menschen mit Lernbehinderung und Gehörlose</li>
<li>Menschen mit motorischen Einschränkungen &#8211; Eye-Tracking oder Sprachsteuerung</li>
</ul>
<p>Dabei gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass alle Personas eine eher mittlere bis geringe technische Kompetenz haben &#8211; nicht weil das in der Realität so ist, sondern weil diese Gruppe die größten Probleme bei der Nutzung des Angebots haben wird. Wenn aber die Personen mit geringer Kompetenz zurechtkommen, dann werden alle anderen mit höherer Kompetenz ebenfalls zurecht kommen. Ich würde fast vermuten, dass der durchschnittliche Benutzer mit Behinderung ein wenig mehr Ahnung von Computern hat als der Nutzer ohne Behinderung, schon weil er sich täglich mit seiner zickigen Hilfssoftware rumschlagen muss.<br />
Im Grunde müssen diese Personas nur einmal entworfen werden und das ist die meiste Arbeit. Schließlich müssen neben den Biographien auch die typischen Handlungsweisen auf Websites ermittelt werden, die teilweise durch die Hilfsmittel bestimmt sind. Sind die Personas einmal erstellt, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, sie für alle Projekte einzusetzen und gegebenenfalls anzupassen.<br />
Sind die Personas mit ihren typischen Handlungsweisen entworfen, müssen projektbasierte Szenarien entworfen werden. Eine Online-Banking-Anwendung erfordert andere Vorgehnsweisen als eine Shopping-Plattform. </p>
<h4>Verhaltensmuster im Shopping</h4>
<p>Eine typische Shopping-Anwendung bietet unterschiedliche Vorgehensweisen. Viele Leute werden sich erst einmal die Sonderangebote auf der Startseite anschauen. Die nächste Gruppe sucht ein bestimmtes Produkt und benutzt dafür die vorhandenen Kategorien, um sich durch die Produktgruppen zu bewegen. Andere wiederum suchen nach einem bestimmten Produkt direkt über die Shop-Suchmaschine.<br />
Auch beim Bezahlen gibt es ganz unterschiedliche Vorgehensweisen. Blinde werden vielleicht versuchen, sich alle Formularelemente einer Seite anzeigen zu lassen. Dabei werden sie wahrscheinlich feststellen, dass ausgerechnet der Senden-Button ein Link mit Grafik und kein Formularbutton ist. Menschen mit anderen Behinderungen suchen nach bestimmten Symbolen wie Einkaufskörben oder Registrierkassen, wie sie von anderen Shopping-Sites bekannt sind. Blinde suchen nach der Maske, wo sie ihre Adresse oder ihre Kontodaten eingeben können, während andere Gruppen vielleicht nach den typischen Kreditkarten-Symbolen Ausschau halten. So kann man den kompletten Prozeß von der Auswahl der Waren bis zum Abschluß des Einkaufs für unterschiedliche Zielgruppen und Verhaltensmuster durchdeklinieren und optimieren. </p>
<h4>Vorteil gegenüber Nutzertests</h4>
<p>Personas finden ihre Verwendung vor allem bei der Definition von Anforderungen und im Entwurfsprozess. Viele Probleme, die ansonsten erst bei Nutzertests herauskommen würden, dürften so schon im Entwurfsprozess gelöst werden. Es ist nicht nur schwerer, sondern auch wesentlich teurer, eine Anwendung barrierefrei zu machen, wenn sie schon fast fertiggestellt wurde. An <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/03/05/usability-tests-mit-menschen-mit-behinderungen/">Tests mit echten Nutzern</a> an der finalen Version führt aber dennoch kein Weg vorbei. Wie es anders geht zeigen das <a href="http://www.bitvtest.de/infothek/artikel/lesen/tdm-bfs.html">Bundesstrahlenamt</a> und das <a href="http://www.bitvtest.de/infothek/artikel/lesen/tdm-bmg.html">Bundesgesundheitsministerium</a>. </p>
<h4>Vorteile von Personas</h4>
<p>Ein Vorteil von Personas besteht darin, dass viele typische Probleme durch sie anschaulicher werden. Es klingt ein wenig anders, wenn man sagt, Hans kann nicht mit CAPTCHAs umgehen als wenn man sagt, Blinde können nicht mit CAPCHAs umgehen. Das Problem wird sehr viel greifbarer, weil man einen Namen und einen  Menschen mit nachvollziehbaren Problemen vor sich hat statt einer abstrakten Gruppe mit abstrakten Problemen.<br />
Das ist übrigens ein typischer journalistischer Trick. Ein Problem wird wesentlich anschaulicher, wenn wir es an einer konkreten Person mit einem Namen und einer Biographie festmachen. Dann spielt es auch keine Rolle, ob diese Person existiert oder nicht. Wichtig ist nur, dass wir uns in die Lage einer Person versetzen können, nicht aber in die Lage einer Gruppe. </p>
<h4>Weiterführendes</h4>
<p>In deutschen Webprojekten scheinen Personas so gut wie keine Rolle zu spielen, sagt Tante Google, im englischsprachigen Bereich dafür um so mehr. Ich dachte tatsächlich, ich wäre der erste, der auf die Idee gekommen ist, Personas mit Behinderung zu erstellen, aber ich lag total falsch.<br />
Ein Dokument des W3C zeigt, <a href="http://www.w3.org/WAI/EO/Drafts/PWD-Use-Web/">wie Menschen mit Behinderung im Internet unterwegs sind</a><br />
Die <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2697/">Web-2.0-Studie von Einfach für Alle</a> zeigt typische Probleme von Nutzern mit Behinderung im Social Web<br />
Einen allgemeinen Einblick in den Entwurf von Personas gibt das Buch von Dan Brown. Konzeption und Dokumentation erfolgreicher Webprojekte: Design und Planung von Websites strukturiert erstellen, dokumentieren und präsentieren. mitp 2009<br />
<a href="http://www.uiaccess.com/accessucd/personas.html">Accessibility in User-Centered Design:Personas</a><br />
<a href="http://www.w3.org/WAI/redesign/personas.html">WAI Site UCDUser Personas</a><br />
<a href="http://curbcut.net/accessibility/personas-of-persons-with-disabilities/">Curb Cut &#8211; Personas of Persons with Disabilities</a><br />
<a href="http://jendryschik.de/weblog/2010/12/28/personas-wie-nicolai-netzaffin-und-ulrike-urgestein-redakteure-unterstuetzen-koennen/">Michael Jendryschik beschreibt den Nutzen von Personas</a> bei der Erstellung Eines WordPress-Redaktionshandbuchs</p>
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