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	<title>Blind-Text</title>
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	<description>Menschen mit Behinderungen und das Internet</description>
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		<title>Mit Crowdsourcing zu mehr Barrierefreiheit</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 17:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des Global Accessibility Awareness Day am heutigen 9. Mai will ich ein paar Ansätze beschreiben, wie die berüchtigte Crowd zur Barrierefreiheit beitragen kann. Die Crowd erscheint vor allem dort hilfreich, wo es um einfache, aber zeitaufwendige Aufgaben geht. Das &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/05/09/mit-crowdsourcing-zu-mehr-barrierefreiheit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des <a href="http://www.facebook.com/globalaccessibilityawarenessday">Global Accessibility Awareness Day</a> am heutigen 9. Mai will ich  ein paar Ansätze beschreiben, wie die berüchtigte Crowd zur Barrierefreiheit beitragen kann.<br />
Die Crowd erscheint vor allem dort hilfreich, wo es um einfache, aber zeitaufwendige Aufgaben geht. Das sieht man zum Beispiel an <a href="http://wheelmap.org/">Wheelmap</a>.<br />
Auf Wheelmap können Menschen schnell und einfach bewerten, wie rollstuhlgerecht eine bestimmte Örtlichkeit ist. Man hätte die Menschen auch mit einer seitenlangen Checkliste, einem anständigen Training in der <a href="http://www.din18040.de/">DIN 18040</a> und einem Maßband losschicken können. Nur wäre dann aus der Crowd ein Häuflein geworden. Für eine Stadt wie Bonn würde es wahrscheinlich zehn Jahre dauern, bis eine kritische Zahl von Gebäuden bewertet worden wäre. <a href="http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/muelheimer-verein-kritisiert-web-projekt-wheelmap-zur-barrierefreiheit-id6181497.html">Nichts gegen valide Daten</a>, es wäre phantastisch, wenn wir von allen öffentlich zugänglichen Einrichtungen exakt wüssten, wie barrierefrei sie sind. Das Problem ist nur, dass in der Zeit, die man dafür bräuchte ein Großteil der Gebäude umgebaut würde, Cafés würden schließen, Geschäfte zu machen und neue aufmachen. Auch für öffentliche Gebäude wäre interessant zu wissen, wie barrierefrei sie sind. Nur: wie oft geht man ins Bürgerbüro oder ins Rathaus?<br />
Deshalb sind <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2011/09/29/auf-dem-weg-zur-barrierefreien-orientierung/">schlechte Daten besser als gar keine</a>. Wer die Anwendung benutzt hat, um einen angeblich barrierefreien Ort zu finden und vor Ort feststellt, dass die Bewertung falsch ist kann die Angaben korrigieren, auch das ist Crowdsourcing.<br />
Ein anderer Service erlaubt es Blinden, Bilder von einem Objekt zu machen und sich mitteilen zu lassen, was für ein Objekt sie da fotografiert haben.<br />
Die Crowd kann aber auch eingesetzt werden, um die Barrierefreiheit von Webseiten zu verbessern. Die <a href="http://www.webvisum.com/">Firefox-Erweiterung WebVisum</a> erlaubt es zum Beispiel, Webseiten mit Informationen wie Bild- oder Formularbeschreibungen auszustatten, damit sie von Blinden besser genutzt werden können.<br />
Es ist praktisch unmöglich, eine große Gruppe von Menschen mit Behinderung für <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2751/">den Test einer Webseite</a> auf Barrierefreiheit zu gewinnen. Das Problem besteht darin, dass es eine große Bandbreite an Behinderungen gibt und innerhalb dieser Gruppen die Auswirkungen der Behinderung und die technischen Fähigkeiten stark varrieren. Allein bei den Sehstörungen gibt es unzählige Varianten.<br />
Mit normalen Ressourcen ist es praktisch nicht möglich, diese Bandbreite in Usability- oder Barrierefreiheitstests abzubilden.<br />
Warum also nicht die Crowd für den Test auf Barrierefreiheit gewinnen? Das hat gleich zwei Vorteile: Tendentiell werden eher Menschen erreicht, die<br />
das Angebot sowieso nutzen und deshalb daran interessiert sind, dass es barrierefrei ist. Außerdem sitzen die Menschen in ihrer gewohnten Umgebung, setzen die Technologien ein, die sie sowieso nutzen und gehen damit sehr viel entspannter an die Aufgabe als sie das in einem Usability-Labor tun würden.  Bei einer kleinen Testgruppe ist es häufig schwierig zu sagen, ob an einer bestimmten Stelle  tatsächlich ein Problem vorliegt oder ob nur die jeweilige Person nicht damit zurecht kommt. Wenn hingegen eine größere Zahl von Menschen unabhängig voneinander an einer bestimmten Stelle ein Problem findet, ist es auch ein Problem. Es geht natürlich nicht darum, ein völlig barriereunfreies Angebot barrierefrei zu machen, da kann die Crowd auch nicht weiterhelfen. Vielmehr soll die Crowd eine Webseite prüfen, die nach den Regeln der WCAG 2.0 gestaltet wurde. Die Crowd soll mögliche Probleme aufspüren, nicht die Unfähigkeit der Webentwickler kompensieren.<br />
Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Crowd sich um die Untertitelung für Gehörlose oder Audiobeschreibung von Videos für Blinde kümmert.<br />
Viele werden hier einwenden, dass solche Beschreibungen nicht die Qualität professioneller Dienste haben können. Dagegen lässt sich anführen, dass eine mittelmäßige Beschreibung immer noch besser ist als gar keine. Immerhin gibt es hier die Möglichkeit, dass Menschen mit und ohne Behinderung sich darüber austauschen, um gemeinsam die Qualität der Beschreibungen zu verbessern. Die Nicht-Behinderten werden dadurch ganz nebenbei für mögliche Barrieren und die Auswirkungen von Behinderungen sensibilisiert.<br />
Das war jetzt nur ein kurzer Überblick über Services, die mir bekannt sind. Das Potential ist riesengroß, es fehlt nur noch jemand, der dieses Potenntial erschließt.<br />
Das Schöne an der Crowd ist die intrinsische Motivation. Es geht darum, dass Menschen gerne bereit sind, anderen Menschen zu helfen, ohne dafür eine direkte Gegenleistung zu erwarten.<br />
Das Spannende am Crowdsourcing ist meiner Ansicht nach der proaktive Ansatz. Die Behindertenszene in Deutschland ist für meinen Geschmack zu passiv. Crowdsourcing verschafft ihnen die INstrumente, um selbst etwas zu verbessern &#8211; eben wie bei Wheelmap. </p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2011/11/07/macht-crowdsourcing-die-welt-sozialer/">Macht Crowdsourcing die Welt sozialer?</a></li>
<li><a href="http://www.prweb.com/releases/Poet/2012/prweb9493860.htm">Poet Open Source Web Application Allows Crowdsourcing of Image Descriptions in Accessible Books </a></li>
<li><a href="http://www.w3.org/WAI/eval/users">Involving Users in Evaluating Web Accessibility</a> &#8211; Dokument des WAI</li>
<li><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1617">Qualitätsmanagement barrierefreier Webseiten</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet eigentlich Barrierefreiheit im Internet?</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/05/02/was-bedeutet-eigentlich-barrierefreiheit-im-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder nett, sich auf die Basics zu besinnen: Vor zehn Jahren war es vorteilhaft, ins Internet zu kommen. Mittlerweile ist es ein echter Nachteil, nicht im Internet zu sein. Viele Produkte oder Dienstleistungen werden im Web kostenlos oder günstiger &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/05/02/was-bedeutet-eigentlich-barrierefreiheit-im-internet/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder nett, sich auf die Basics zu besinnen:</p>
<blockquote><p>Vor zehn Jahren war es vorteilhaft, ins Internet zu kommen. Mittlerweile ist es ein echter Nachteil, nicht im Internet zu sein. Viele Produkte oder Dienstleistungen<br />
werden im Web kostenlos oder günstiger angeboten. Viele Informationen sind nur noch über das Netz verfügbar. Mit den sozialen Plattformen wird nicht nur der Austausch mit Freunden erleichtert, oft läuft die Suche nach Jobs komplett über Social Media</p></blockquote>
<p><a href=http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=185">zum Artikel &#8220;Was bedeutet eigentlich Barrierefreiheit im Internet?&#8221;</a></p>
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		<title>Barrierefreiheit und die Beschwerdekultur im Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 09:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerde]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt zwei Arten von Menschen, die bei mir echte Unlust auslösen, mich weiter mit Barrierefreiheit zu beschäftigen. Das eine sind nicht-behinderte Menschen, die einen Validator bedienen können. Das andere sind Behinderte, die sich offenbar nicht im Griff haben. Ich &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/05/01/barrierefreiheit-und-die-beschwerdekultur-im-internet/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwei Arten von Menschen, die bei mir echte Unlust auslösen, mich weiter mit Barrierefreiheit zu beschäftigen. Das eine sind nicht-behinderte Menschen, die einen Validator bedienen können. Das andere sind Behinderte, die sich offenbar nicht im Griff haben.<br />
Ich kenne beide Seiten. Ich habe mich öfter bei Organisationen beschwert. Teilweise haben sie darauf reagiert, teilweise nicht. Zeit Online zum Beispiel hat sehr flott auf meine Anmerkung reagiert, dass der LogIn in den Community-Bereich für Blinde schwierig ist. Andere reagieren gar nicht. Das ist ärgerlich, aber so ist das Leben. Ich käme aber nie auf die Idee, einen Menschen oder eine Organisation persönlich anzugreifen.<br />
In meinem Job kriege ich ca. alle zwei Wochen eine Beschwerde auf den Tisch. Da behauptet Max Mustermann, die Seite XY sei nicht barrierefrei, weil sie nicht valide ist. Meistens folgt dann noch ein persönlicher Angriff der Art, die Organisation würde sich ihrer Barrierefreiheit rühmen, sich aber eigentlich nicht darum kümmern.<br />
Privat würde ich Max mitteilen, dass er keine Ahnung hat und sich einen Job suchen sollte, wenn er nichts besseres zu tun hat.<br />
So prüfe ich also die Webseite mit dem HTML-Validator und siehe da, ein roter Balken und 12 Fehler + x Warnungen. Jetzt muss man wissen, dass schon eine fehlende spitze Klammer eine ganze Kaskade an Fehlermeldungen auswirft, die Browser aber solche Fehler in der Regel gut verarbeiten können. Solche Fehler treten eher bei handgemachten Seiten auf, Webseiten von Redaktionssystemen, die heute die Regel sind, vergessen keine Klammern.<br />
Was sagt also der Fehlerbericht? Er sagt, Im verwendeten Zeichensatz müssen bestimmte Zeichen als Entitäten codiert werden. Die Fehler treten auch noch im Head der Datei auf, also der Ort, wo sich die meisten Menschen die meiste Zeit aufhalten. Liebe blinde Kollegen: wenn ihr merkt, dass jemand das kaufmännische und nicht als &amp;amp; schreibt, das ist nicht barrierefrei, beschwert euch sofort. Ihr wisst nicht, was das bedeutet? Nun, der Mensch, der sich beschwert hat, weiß das offenbar auch nicht.<br />
Was meistens auch anschlägt sind ARIA-Attribute. Ist das nicht geil, da bemüht sich jemand, die Seite besonders barrierefrei zu machen und muss sich dann von einem Blödmann anhören, seine Seite sei nicht barrierefrei, weil sie nicht validiert?<br />
Ich merke aber sofort, dass ich einen Experten vor mir habe, wenn er mir mitteilt, ich hätte ein Attribut mit einem Tag verwechselt – oder umgekehrt. Da weiß ich, der Mensch ist wirklich auf die wichtigen Sachen fokussiert.<br />
Woher ich weiß, dass Max wahrscheinlich keine Behinderung hat? Meiner Erfahrung nach haben Behinderte was Besseres zu tun als Seiten durch den Validator zu jagen und anschließend Leute mit den Ergebnissen zu nerven. Vielleicht irre ich mich aber auch.</p>
<h3>Auch mit Behinderten hat man es nicht leicht</h3>
<p>Dann kommen auch die Beschwerden von Behinderten. Es ist natürlich völlig legitim, sich über eine Sache zu beschweren. Was mich immer wieder erstaunt ist die Aggressivität der Leute. Offenbar glauben sie, nur weil man sich um Barrierefreiheit kümmert, könne man seinen ganzen Frust bei dieser Person abladen. Man pinkelt uns ins Gesicht würde Sven Regener an dieser Stelle sagen. Einer unspezifischen Beschwerde folgt eine Welle an Diffamierungen, Beleidigungen oder haltlosen Vorwürfen.<br />
Wenn ich dann einmal höflich nachfrage, wo denn konkret das Problem liegt und welche Hilfstechnik die Person verwendet kommt – nichts mehr. Da hat wohl jemand nicht damit gerechnet, dass da ein Mensch am anderen Ende sitzt und sogar antworten kann. Die Leute erwarten, dass wir ihre kryptischen Fehlermeldungen entschlüsseln und ihre Probleme wie von Zauberhand lösen, dabei sind sie nicht einmal bereit oder in der Lage, ihr Problem konkret zu beschreiben.<br />
Auch wenn das nicht ganz politisch korrekt ist, darf ich das als Behinderter sagen: das Problem sitzt oft vor dem Bildschirm. Ich kann meine Webseite noch so barrierefrei machen, wenn der Mensch vor dem Bildschirm nicht weiß, wie er mit Jaws ein Formular ausfüllt – und das kommt oft genug vor – was genau soll ich dann machen? Wenn jemand mit Windows 98 und Jaws 4.7 unterwegs ist, kann ich mit Sicherheit sagen, dass die Barrierefreiheit von Webseiten nicht sein größtes Problem ist.<br />
Sagt man der betroffenen Person, dass sie einen Fehler gemacht hat, verschärft man deren Abwehrhaltung nur noch. Fehler, die machen immer nur die anderen.<br />
Was mich wirklich ärgert ist, dass ausgerechnet die Leute diese Beschwerden bekommen, die sich um Barrierefreiheit bemühen. Ich wette, bei Aldi oder Lidl beschwert sich niemand über die unzugänglichen Webseiten.<br />
Man ist schnell dabei, sich über etwas zu beschweren. Niemand bedankt sich für die Mühe, die jemand in die Barrierefreiheit seiner Webseite gesteckt hat. Wenn aber auf Unterseite 23 beim dritten Bild der Alternativtext fehlt gibt es sicher einen Hampel, der sich bei dir ins Mailfach erbricht und sagt, deine Seite wäre nicht barrierefrei und du hättest keine Ahnung. Wer will sich da noch mit Barrierefreiheit oder überhaupt mit Behinderung beschäftigen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir brauchen eine Revolution in der Hilfstechnik</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/03/18/wir-brauchen-eine-revolution-in-der-hilfstechnik/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 18:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfstechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>

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		<description><![CDATA[    &#8220;Eine Minderheit ist machtlos, wenn sie sich der Mehrheit anpasst; sie ist dann noch nicht einmal eine Minderheit; unwiderstehlich aber ist sie, wenn sie ihr ganzes Gewicht einsetzt.&#8221; henry David Thoreau. Wir reden zwar gerne und viel über die &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/03/18/wir-brauchen-eine-revolution-in-der-hilfstechnik/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>    &#8220;Eine Minderheit ist machtlos, wenn sie sich der Mehrheit anpasst; sie ist dann noch nicht einmal eine Minderheit; unwiderstehlich aber ist sie, wenn sie ihr ganzes Gewicht einsetzt.&#8221; henry David Thoreau.</p></blockquote>
<p>Wir reden zwar gerne und viel über die Barrierefreiheit, aber selten über die verfügbaren Hilfsmittel. Auf der einen Seite hat sich dank mobiler Computer/Smartphones und der ständigen Verfügbarkeit des Internets viel getan. Andererseits müssen wir heute noch für die einfachsten Sachen viel Geld ausgeben, weil die Krankenkassen sich mehr oder weniger aus der Hilfsmittelversorgung verabschiedet haben. Es gibt nicht nur die Barrieren in der Umwelt, auch die Hilfstechnik ist oftmals eine Barriere. Christian Heilmann zeigt in dieser etwas älteren Präsentation, was alles möglich ist. </p>
<div style="width:425px" id="__ss_2239363"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/cheilmann/panta-rhei-alles-aendert-sich-warum-nicht-wir-a-tag-2009" title="Panta Rhei Alles aendert sich, warum nicht wir? A Tag 2009" target="_blank">Panta Rhei Alles aendert sich, warum nicht wir? A Tag 2009</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/2239363" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more presentations from <a href="http://www.slideshare.net/cheilmann" target="_blank">Christian Heilmann</a> </div>
</p></div>
<p>Es war schon vor zehn Jahren nicht ganz einfach, mit veralteten Programmen und Uralt-Screenreadern unterwegs zu sein. Heute ist es nicht nur unbequem, es behindert uns. Oft genug ist nicht die Internettechnik das blockierende Element, sondern die Hilfstechnik, die dies nicht kann und jenes nicht kann und damit eine an sich barrierefreie Lösung barriereunfrei macht. </p>
<h4>Die Innovationen finden woanders statt</h4>
<p>Viele Innovationen in der Hilfstechnik kommen nicht von klassischen Hilfsmittelherstellern. Die Marktführer für Screenreader und Screen Magnifier zum Beispiel halten es schon für innovativ, eine Version für ein neues Betriebssystem auf den Markt zu bringen. Bei den <a href="http://futurezone.at/produkte/6593-kritik-an-herstellern-von-digitalen-hoerhilfen.php">Hörhilfen sieht es ähnlich aus</a>.<br />
Apples Eingabehilfen haben für viele Blinde &#8211; und andere Behindertengruppen &#8211; den Umgang mit dem Internet und der Umwelt entscheidend vereinfacht. Auch Microsoft <a href="http://www.assistivetechnologyblog.com/2012/03/kinect-accessibility.html">hat mit  Kinect</a>, ohne es eigentlich beabsichtigt zu haben, einen Beitrag zur Barrierefreiheit geleistet. Falls ich mich nicht irre, gab es zuvor keine echten <a href="http://www.greatschools.org/special-education/assistive-technology/702-assistive-technology-for-kids-with-learning-disabilities-an-overview.gs?page=all">elektronischen Hilfsmittel für Menschen mit Lernbehinderung</a> &#8211; korrigiert mich gerne.<br />
Barrierefreiheit und Hilfstechnik wird in Zukunft immer wichtiger. Einerseits werden Menschen immer älter und Behinderungen nehmen im Alter zwangsläufig zu. Andererseits wird es immer schwieriger, Hilfstechnik finanziert zu bekommen. Zudem sind nur wenige Menschen bereit oder in der Lage, sich in komplexe Technik einzuarbeiten. </p>
<h4>Innovationskultur fördern</h4>
<p>Viele Innovationen kommen heute nicht von großen Unternehmen, sondern von jungen Startups. Startups im Internet-Bereich bekommen große Aufmerksamkeit.<br />
Ein relativ neuer Trend sind <a href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/wirtschaft-neu-denken-teil-4?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss&#038;utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wirtschaft-neu-denken-teil-4">Startups im sozialen Bereich</a>. Sie beruhen auf dem <a href="https://www-304.ibm.com/connections/blogs/socialbusiness/entry/january_29_2012_10_48_pm20?lang=de_de">Social Business-Gedanken</a>.<br />
Unternehmen im Social-Business-Bereich arbeiten nach den üblichen Regeln wie andere Unternehmen, widmen sich jedoch der Lösung sozialer Probleme. Das klassische Beispiel dafür ist das Mikrokredit-System der Grameen-Bank in Bangladesh. Mittlerweile widmen sich auch eine Reihe von Startups sozialen Problemen. Sie entwickeln zum Beispiel Lösungen für soziale oder ökologische Probleme.<br />
Viele Startups gehen aus universitärer Forschung hervor. Es wird oft kritisiert, dass aus staatlich finanzierter Forschung kommerzielle Produkte werden. Das ist aber immer noch besser als brauchbare Lösungen, die mangels Interesse in den Uni-Schubladen verstauben, weil keiner was davon mitbekommt.<br />
Der maarkt für Hilfstechnik ist größer, als es auf den ersten Blick erscheint. Die Spracheingabe zum Beispiel zielt gerade nicht darauf ab, Menschen mit motorischen Einschränkungen zu helfen &#8211; ansonsten würde sie schätzungsweise 20 Mal mehr kosten. Das sie ihnen trotzdem helfen kann ist ein netter Nebeneffekt. Eine schwedische Firma arbeitet an <a href="http://www.heise.de/tr/artikel/Auge-kontrolliert-Computer-1440944.html">Eye-Tracking-Systemen für alle</a>, ebenfalls eine Technologie, die für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit interessant und wahrscheinlich auch erschwinglich sein wird.<br />
Wichtig ist vor allem, dass die Communities anfangen, ihre Interessen laut zu artikulieren. Niemand entwickelt eine Lösung für ein Problem, dass er nicht kennt. </p>
<h4>Ist Open die Zukunft</h4>
<p>Damit will ich keinesfalls die Arbeit der OpenSource-Bewegung schmälern. Der Screenreader NVDA zum Beispiel gehört neben Apples VoiceOver zu dem besten, was Blinden in letzter Zeit zugute kam. Wir vergessen gerne, wie gut wir es im Vergleich zu Menschen aus armen Ländern haben, die sich nicht einmal einen eigenen Computer leisten können. Für sie <a href="http://www.paciellogroup.com/blog/2012/03/is-nvda-strictly-a-web-accessibility-screen-reader/comment-page-1/#comment-16935">gibt es kaum etwas anderes</a> als OpenSource-Lösungen, weil die kommerziellen Lösungen des Westens für sie unerschwinglich sind.<br />
Aber OpenSource hat stets mit zwei Problemen zu kämpfen: zu wenig Geld und zu wenige Ressourcen. Auf jeden Fall brauchen wir OpenSource, aber wir brauchen auch kommerzielle Lösungen, wenn sich kein OpenSource-Produkt etabliert. Und Dienstleistungen, die wir ebenso brauchen, können auch schlecht Opensource umgesetzt werden.<br />
Als Beispiel kann man <a href="http://www.verbavoice.de/">VerbaVoice</a> nehmen, ein Dienstleister, der sich um die Umwandlung gesprochener Sprache in Schrift für gehörlose und schwerhörige Menschen kümmert. Die Firma Serotek bietet <a href="http://www.serotek.com/system-access-standalone">ihren Screenreader System Access</a> für 400 Dollar an, statt 1000 Dollar wie der Marktführer Freedom Scientific zu nehmen. Die deutsche Version von Jaws kostet übrigens 2600 Euro, niemand weiß, warum.<br />
Ein anderes Projekt möchte eine <a href="http://www.bristolbrailletechnology.com/">Braille-Display für 3000 Pfund</a> bauen. Spottbillig, wenn man bedenkt, dass kaum eine Braillezeile weniger als 5000 Euro kostet. </p>
<h4>Hilfsmittel müssen für alle erschwinglich sein</h4>
<p>In Indien wurde vor 40 Jahren der <a href="http://wissen.dradio.de/medizin-dank-jaipur-fuss-ein-ganzer-mensch.37.de.html?dram:article_id=15396">Jaipur-Fuß</a> entwickelt, eine Prothese für schlappe 40 Dollar für Menschen, die ein Teil ihres Beines eingebüßt haben. Was die Hightech-Prothesen kosten, die etwa von Sportlern mit Behinderung eingesetzt werden, kann ich leider nicht sagen, aber wirklich günstig werden sie nicht sein.<br />
Im Blindenbereich haben sich die Hilfsmittelhersteller darauf eingerichtet, ihre Produkte teuer zu verkaufen. Entweder haben die Blinden das Geld oder die Krankenkasse hat die Produkte bezahlt. Mit der Entwicklung von Smartphones sind sie ein wenig in Bedrängnis geraten. Ein Smartphone oder Tablet lässt sich z.B. als mobiles Vergrößerungssystem für Sehbehinderte benutzen, als blindengerechtes Navigationssystem, als mobiler Scanner oder als Gerät zum Lesen von Preisen. Irgendwann wird kein Blinder mehr einsehen, warum er tausende Euro für Hilfsmittel ausgeben soll, wenn ein Smartphone für ein paar Hundert Euro den selben Dienst leistet. </p>
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		<title>Hypermedia-Learning &#8211; ein neuer Ansatz im eLearning</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[eLearning ist nach wie vor die Domäne von klassischen Bildungsstätten. Es werden viele Ressourcen aufgewendet, um Lernmaterialien zusammenzustellen. Die Kurse sind meistens geschlossen, das Lernen und Kollaborieren findet in geschlossenen Systemen statt. Im folgenden möchte ich einen Ansatz vorschlagen, der &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/03/01/hypermedia-learning-ein-neuer-ansatz-im-elearning/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>eLearning ist nach wie vor die Domäne von klassischen Bildungsstätten. Es werden viele Ressourcen aufgewendet, um Lernmaterialien zusammenzustellen. Die Kurse sind meistens geschlossen, das Lernen und Kollaborieren findet in geschlossenen Systemen statt. Im folgenden möchte ich einen Ansatz vorschlagen, der das Erstellen von Lernumgebungen demokratisieren und das Lernen erleichtern soll. <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/drupal1.jpg"><img src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/drupal1.jpg" alt="Screenshot von Drupal" title="drupal" width="400" height="230" class="alignleft size-full wp-image-1943" /></a><br />
Ich bin selber kein eLearning-Experte, daher weiß ich nicht, ob es schon einen Begriff dafür gibt. Ich nenne es Hypermedia Learning. Es vermischt vor allem zwei Ansätze: das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rapid_E-Learning">rapid eLearning</a> und die <a href="http://mooc.ca/">Massive Open Online Courses (MOOC)</a>. Das Hypermedia-Learning basiert auf vier Prinzipien:</p>
<ul>
<li>Prinzip 1: Verknüpfen statt selber machen</li>
<li>Prinzip 2: Selbstständig statt angeführt</li>
<li>Prinzip 3: Verteilt statt konzentriert</li>
<li>Prinzip 4: Multidimensional statt textzentriert</li>
</ul>
<p>Wie ich mir das ungefähr vorstelle, sieht man <a href="http://www.netz-barrierefrei.de/drupal/node/1">an diesem Beispiel</a>, das allerdings noch nicht ganz fertig ist. </p>
<h3>Prinzip 1: Verknüpfen statt selber machen</h3>
<p>Für mich ist immer wieder erschreckend, wie viele Ressourcen darauf verwendet werden, das Rad neu zu erfinden. Jedes System hat zumindest in gewissem Maße seine Existenzberechtigung. Ein Informatiker hat villeicht Spaß daran, den Hunderten von Programmiersprachen noch eine neue hinzuzufügen. Aber warum man 30 verschiedene Lernplattformen basteln muss, von denen jede einzelne ihre Schwächen hat, erschließt sich mir nicht. Weil es beim Hypermedia-eLearning keine großen technischen Anforderungen gibt, lässt sich dafür jede Plattform verwenden, welche die technischen Anforderungen erfüllt. Das kann auch ein kostenloses WordPress-Blog sein oder <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1939">Drupal</a>.<br />
Das Gleiche gilt für Informationen im Internet. Viele von den Informationen sind schon vorhanden und sie werden hoffentlich auch bleiben. Deshalb gibt es selten einen Grund, einen Text komplett neu zu schreiben, wenn die Informationen einfach nur verlinkt werden müssen. Vielfalt ist nicht per se schlecht, aber Vielfalt ist auch kein Wert an sich.<br />
Im Hypermedia-eLearning stellt der Autor die Basis-Informationen in einem Text zusammen und bindet weitere Informationen über Links ein. Am besten ist es natürlich, die Informationen direkt in die Webseite einzubinden, wie man es mit YouTube-Videos oder Slideshare-Präsentationen machen kann. Mit Text geht das wegen der Urheberrechte nicht, eine Ausnahme wäre Scribd.<br />
Statt alles selber zu schreiben stellt der Autor also die wesentlichen Informationen strukturiert und im Zusammenhang zusammen. Der Nutzer muss im Rahmen des Kurses die verschiedenen Materialien durcharbeiten.<br />
Ich propagiere im übrigen kein Häppchen-Lernen. Es reicht normalerweise nicht, Texte, die man geschrieben hat einfach in eine logische Reihenfolge zu stellen. Vielmehr muss das gesamte Lernangebot einen roten Faden haben. Kein Autor wird also darum herum kommen, seine Inhalte ein wenig zu überarbeiten. Wer dafür weder Zeit noch Muße hat, fährt mit einem <a href="http://bibliothekarisch.de/blog/2012/04/30/mooc-opco-e-learning-anders/">MOOC</a> besser, wo lediglich zu bearbeitende Inhalte verlinkt und dazu passende Fragen zusammengestellt werden. </p>
<h3>Prinzip 2: Selbstständig statt angeführt</h3>
<p>Im klassischen eLearning werden vom Kursleiter Aufgaben vorgegeben, die der Schüler in einer bestimmten Zeit bearbeiten und wieder einreichen soll. Der Lehrer prüft die Lösung und gibt Feedback.<br />
Im Hypermedia-eLearning übernehmen wir das Prinzip des autonomen Lernens. Der Nutzer erhält die Aufgabe, etwas zu tun, etwas auszuprobieren und selbständig zu prüfen, ob er das Ziel erreicht hat. Eine richtige Erfolgskontrolle wie beim klassischen eLearning ist für das selbstständige eLearning nicht nötig. Entsprechend müssen die Übungen gestaltet sein. </p>
<h3>Prinzip 3: Verteilt statt konzentriert</h3>
<p>Das Entscheidende ist dabei das Ziel Cummunity-Building. Die Community unterstützt im Idealfall die Bereitschaft, den Kurs zu Ende zu führen. Sie erleichtert den Austausch, wodurch das Wissen vertieft und die Reflexion verstärkt wird. Lernen ohne Lehrer könnte das Motto sein.<br />
Viele Kurse haben keine nachhaltige Wirkung, weil der Stoff zwar durchgearbeitet wird, aber nur in Hinblick auf den Abschluß des Kurses. Das Ziel sollte aber sein, dass die Kursteilnehmer den Stoff selbständig vertiefen und das klappt im Austausch mit anderen am besten. Die Teilnehmer stellen Fragen, die durch das Kursmaterial nicht ausreichend beantwortet wurden oder gar nicht behandelt wurden. Diese Diskussionen helfen späteren Teilnehmern, den Stoff weiter zu reflektieren, das ist Crowd-Bildung.<br />
Wenn der Kurs von der Plattform unabhängig ist, suchen sich die Teilnehmer ihre eigene Form der Verarbeitung auf Facebook, Twitter, Pinterest, Audioboo, YouTube  oder wo auch immer.<br />
Im Idealfall ergänzt dieses Material den Kurs und macht via Crowdsourcing einen besseren Kurs daraus. Das klappt aber nicht, wenn der Kurs und die Kursplattform geschlossen sind. </p>
<h3>Prinzip 4: Multidimensional statt textzentriert</h3>
<p>Im Internet liegen genügend multimediale Inhalte, um einen akademischen Abschluß nur mit diesen Materialien zu erlangen. Gleichzeitig sind die Kurse heute eher textbasiert. Multimedialität lässt sich dabei sowohl bei der Zusammenstellung des Kursmaterials als auch bei  der Bearbeitung der Übungen realisieren.<br />
Jeder Mensch hat seinen eigenen Lernstil. Manche mögen es eher visuell, manche eher akkustisch. Diese Vorlieben werden in den klassischen Kursen nicht berücksichtigt, weil jeder Teilnehmer die gleiche Aufgabe in der gleichen Weise bearbeiten muss.<br />
Am besten wäre es, wenn die Lernenden den Stoff direkt auf ein konkretes Projekt anwenden könnten, das sie aktuell bearbeiten. Auch das geht in den klassischen Kursen nicht, weil das dem Lehrenden zu viel Mühe bereiten würde. Das konkrete Anwenden des Erlernten ist entscheidend für den Lernerfolg.<br />
Statt ellenlange Texte durchzuarbeiten sollte der Nutzer die Möglichkeit bekommen, möglichst viel auszuprobieren. Es geht darum, <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1648">den Spieltrieb zu wecken</a>, dem Nutzer etwas zum Anfassen zu geben, seine Neugier zu wecken und ihn möglichst viel alleine herausfinden zu lassen, statt ihm alle Informationen vorverdaut zu präsentieren. </p>
<h3>Demokratisierung der Bildung</h3>
<p>Für professionelle Kurse werden zahlreiche Ressourcen benötigt. Es werden Didaktiker, Fachleute zur Erstellung des Kurses und Designer benötigt, die den Kurs inhaltlich ausarbeiten und optisch aufbereiten. Die Kurse <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1680">kosten im besten Falle mehere Hundert Euro</a>. Gleichzeitig haben wir einen expliziten Mangel an Kursen vor allem zu aktuellen Themen. Die ersten deutschsprachigen <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1701">Kurse zu Web 2.0</a> erschienen vor drei bis vier Jahren. Ist das Kursmaterial einmal ausgearbeitet, wird es nur selten auf den aktuellen Stand gebracht.<br />
Das hier vorgeschlagene Prinzip ist sozusagen die <a href="http://www.articulate.com/rapid-elearning/are-you-qualified-to-build-e-learning-courses/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+RapidElearningBlog+%28The+Rapid+E-Learning+Blog%29">Wikipediasierung des Lernen</a>s. Die Entstehung von Bildungsmaterial und Enzyklopädien hat viel gemeinsam. Die Enzyklopedia Britannica ist sicher ein tolles Werk, das auch seine Existenzberechtigung hat. Aber sie ist teuer und praktisch in dem Moment veraltet, wo sie auf den Markt kommt.<br />
Gleichzeitig wirft das beschriebene Verfahren die gleichen Probleme auf, wie sie die Wikipedia bereits heute hat. Das sind vor allem die Qualitätsunterschiede in den Artikeln.<br />
Die Qualitätskontrolle wandert sozusagen von den Inhalteerstellern zu den Kursnutzern. Sie sind angehalten, das Gerlernte kritisch zu reflektieren, in Frage zu stellen und mit ihren Beiträgen zu verbessern. Das ist sozusagen Teil des Kurses und entspricht dem Prinzip des selbständigen Lernens.<br />
Zur Demokratisierung gehört auch, dass jeder diese Kurse erstellen kann. Es gibt keinen Grund, die Schaffung von Wissen den Experten zu überlassen. Es gibt einen Hunger auf Wissen und es gibt keinen Grund, dieses Wissen in sorgfältig gebundene vom Verlag geprüfte Bücher zu packen.<br />
Oftmals liegt das Basismaterial schon vor. Viele Blogs werden seit Jahren mit Einträgen gefüllt. Im Idealfall müssten die Beiträge nur in eine Struktur gebracht werden, die den Lernenden die Aufnahme erleichtert. Sie werden dann ergänzt mit Beiträgen, die die Lücken füllen und mit Fragen, die den Nutzern das Selbst-Lernen erleichtern. Das Material kann nach Belieben mit Texten von anderen Webseiten, Videos, Audios oder Präsentationen ergänzt werden. Dem Autoren fällt hier als Quasi-Experten die manchmal schwere Aufgabe zu, die aus seiner Sicht besten Inhalte auszuwählen. Theoretisch lassen sich beliebig viele Inhalte einbinden, praktisch soll aber gerade der Lernende nicht mit einem Übermaß an Inhalten überschüttet werden. Und natürlich sind die Urheberrechte zu berücksichtigen, es geht nicht um Copy-Paste, sondern um Hypermedia.<br />
Ein Kurs kann auch modular gestaltet werden, so dass er einerseits Laien wie Experten ansprechen kann. Auf der anderen Seite können so auch unterschiedliche Zielgruppen erreicht werden. Die Redakteure zum Beispiel bearbeiten den ersten Teil, die Designer den zweiten Teil, aber beide haben auch die Möglichkeit, die jeweils anderen Teile durchzuarbeiten. Das heißt, dass die einzelnen Module des Kurses grundsätzlich eigenständig funktionieren müssten.<br />
Unsere Regale sind voll von Lehrbüchern, die mit der besten Absicht gekauft wurden, aber keinen nachhaltigen Einfluß hatten. Unsere Schulen, Universitäten und das Internet sind voll altbackener Didaktik, die heutige Möglichkeiten bei weitem nicht ausnutzt. </p>
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		<title>Barrierefreie PDFs mit IBM Lotus Symphony</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/02/23/barrierefreie-pdfs-mit-ibm-lotus-symphony/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 16:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Dokument]]></category>
		<category><![CDATA[OpenOffice]]></category>
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		<description><![CDATA[Um PDF-Dokumente für Blinde zugänglich zu machen, müssen die Dokumente strukturiert &#8211; also getaggt &#8211; werden. Das geht mit OpenOffice bzw. LibreOffice. Eine etwas flottere Alternative ist IBM Lotus Symphony. Die Software ist von OOO abgeleitet, verfügt also über die &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/02/23/barrierefreie-pdfs-mit-ibm-lotus-symphony/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um PDF-Dokumente für Blinde zugänglich zu machen, müssen die <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/artikel/pdf_barrierefrei/3/">Dokumente strukturiert &#8211; also getaggt &#8211; werden</a>. Das geht <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2009/12/16/barrierefreie-pdf-dokumente-in-openoffice/">mit OpenOffice bzw. LibreOffice</a>. Eine etwas flottere Alternative ist <a href="http://www-01.ibm.com/software/de/lotus/symphony/">IBM Lotus Symphony</a>. Die Software ist von OOO abgeleitet, verfügt also über die gleichen Funktionen, sieht aber ein wenig anders aus. Der große Vorteil liegt darin, dass Lotus Symphony wesentlich flotter läuft und für Screenreader-Nutzer zugänglich ist. OOO wird mit <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/11/09/openoffice-fur-menschen-mit-behinderungenzuganglich-machen/">Java-Laufzeitumgebung und Java Access Bridge</a> dermaßen ausgebremst, dass kein Screenreader-Nutzer freiwillig damit arbeiten würde. Lotus Symphony hingegen arbeitet recht flott, funktioniert mit Jaws und wird von den <a href="http://www.nvda-project.org/wiki/ApplicationSupport">Entwicklern von NVDA empfohlen</a>. Damit können auch Blinde barrierefreie PDFs erstellen. </p>
<h4>Dokumente vorbereiten</h4>
<p>Naturgemäß werden bei der Exportfunktion nicht alle Funktionen unterstützt, die PDF theoretisch bieten würde. Die Auszeichnung von Abkürzungen oder fremdsprachigen Ausdrücken ist in Textverarbeitungen schlicht nicht vorgesehen. Die meisten Blinden werden das überleben und für andere Behindertengruppen spielt das meines Wissens nach ohnehin keine Rolle.<br />
Abgesehen davon werden für die Textstrukturierung die in der Textverarbeitung vorgesehenen Formatvorlagen verwendet.<br />
<a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/formatvorlagen.jpg"><img src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/formatvorlagen-300x190.jpg" alt="Formatvorlagen " title="formatvorlagen" width="300" height="190" class="aligncenter size-medium wp-image-1826" /></a><br />
Das sind insbesondere Überschriftenund Listen. Wenn Grafiken eingesetzt werden, sollte für sie  ein Alternativ-Text vergeben werden. Auch ein Logo ist übrigens eine Grafik. Dazu das Bild rechtsklicken und die Option „Beschreibung“ auswählen und etwas passendes eintragen. In Word findet man die gleiche Option in der Grafikformatierung im Reiter „Web“.<br />
Da ich ein Fan von Metadaten bin, öffnen wir noch im Datei-Menü die Option &#8220;Dateieigenschaften&#8221;, wechseln zur Registerkarte &#8220;Beschreibung&#8221; und tragen dort was sinnvolles ein. In MS Office finden wir die gleiche Option am gleichen Ort unter dem Namen &#8220;Eigenschaften&#8221;.<br />
Nach der Fertigstellung des Dokuments wechselt man zum Datei-Menü und wählt dort &#8220;Als PDF exportieren&#8221;. Dort werden die Optionen &#8220;Tagged  PDF&#8221; und &#8220;Lesezeichen&#8221; aktiviert. Dann auf die Schaltfläche &#8220;Exportieren&#8221; klicken, einen sinnvollen Dateinamen vergeben, das wars.<br />
<a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/pdfexport.jpg"><img src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/pdfexport-199x300.jpg" alt="Datei-Dialog für den PDF-Export" title="PDF-Export-Dialog" width="199" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-1836" /></a></p>
<h4>Dokumente von Microsoft Office</h4>
<p>Einfache Dokumente aus Word oder Powerpoint kann Lotus problemlos öffnen. Schwierig wird es etwa bei selbstgebastelteten Tabellen, Zeichnungen oder komplexen Formatierungen. Hier ist es sinnvoll, aus MS Office heraus in das Open Document Format von OpenOffice zu exportieren. Dafür gibt es das <a href=http://www.chip.de/downloads/Sun-ODF-Plug-in-fuer-Microsoft-Office_24293087.html">Sun ODF Plugin for Microsoft Office</a>. Oracle wollte nach der Übernahme von Sun das Plugin kostenpflichtig machen, scheint aber generell das Interesse an OpenOffice verloren zu haben, so dass das Plugin wahrscheinlich nicht mehr weiter entwickelt wird. Bis dahin ist es die beste Möglichkeit, Dokumente unfallfrei von MS Office zu Lotus zu transportieren. Dazu muss das Plugin installiert werden, anschließend kann man über den normalen Speichern-Dialog der Anwendungen das Dokument im ODF-Format speichern und in Symphony weiter bearbeiten. Ob man die oben genannten Formatierungen in MS Office oder in Symphony vornimmt, spielt eigentlich keine Rolle.<br />
Nachtrag: Wie versprochen gibt es hier ein Beispieldokument mit Überschriften, einer Liste, Grafiken und sogar zwei Spalten;-)<a href='http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/Barrierefreie-PDFs-mit-IBM-Lotus-Symphony.pdf'>Barrierefreie PDFs mit IBM Lotus Symphony</a>. </p>
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		<title>World Community Grid &#8211; mitmachen ohne Admin-Rechte</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 14:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Admin]]></category>
		<category><![CDATA[Boinc]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[World Community Grid]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein kurzer Tipp. Es ist immer sinnvoll, unter Windows nicht mit Admin-Rechten im internet unterwegs zu sein. Schließlich haben die Schädlinge die gleichen Rechte wie der Nutzer. Wer beim World Community Grid mitmachen möchte, muss sich zunächst das Programm &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/02/19/world-community-grid-mitmachen-ohne-admin-rechte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein kurzer Tipp. Es ist immer sinnvoll, unter Windows nicht mit Admin-Rechten im internet unterwegs zu sein. Schließlich haben die Schädlinge die gleichen Rechte wie der Nutzer.<br />
Wer beim <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=394">World Community Grid</a> mitmachen möchte, muss sich zunächst das <a href="http://www.worldcommunitygrid.org/">Programm herunterladen</a>. Nach der Installation stellt man fest, dass nur der Admin das Programm konfigurieren und ausführen kann. Bei der <a href="http://code.google.com/p/boincportable/">portablen Version</a> sieht es leider ähnlich schlecht aus.<br />
Dabei ist es relativ einfach: Bei der Installation des Programms sollte man die Option &#8220;Erweitert&#8221; anklicken. Dort kann man ein Häkchen setzen bei &#8220;Alle Nutzer des Computers dürfen das Programm nutzen&#8221; oder etwas sinngemäßes. Nach der Installation wechselt man dann nach dem Neustart in das Nicht-Admin-Konto und startet das Programm. Voila. Warum sie das nicht von vorneherein so eingestellt haben, erschließt sich mir nicht.<br />
Disclaimer: Es ist verboten, ohne Erlaubnis des Arbeitgebers Programme zu installieren oder über dessen Internetzugang Dienste zu betreiben, die nicht direkt der Arbeit dienen. Holt euch die Erlaubnis der Admins, bevor ihr so etwas macht. </p>
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		<title>eLearning für Menschen mit Behinderung</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 14:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Deutschland gibt es ein gut ausgebautes Angebot an Fernstudiengängen und Fernlehrgängen. Für blinde und sehbehinderte Menschen könnten diese Angebote sehr interessant sein, in der Regel sind sie ihnen aber nicht zugänglich. Die Mehrheit der Anbieter stellt ihr Material in &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/02/15/elearning-fur-menschen-mit-behinderung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In Deutschland gibt es ein gut ausgebautes Angebot an Fernstudiengängen und Fernlehrgängen. Für blinde und sehbehinderte Menschen könnten diese Angebote sehr interessant sein, in der Regel sind sie ihnen aber nicht zugänglich. Die Mehrheit der Anbieter stellt ihr Material in gedruckter Form bereit. Großdruck oder digitale Medien sind hingegen Mangelware. Erschwerend kommt hinzu, dass jede Bildungsorganisation ihre eigene Internetplattform betreibt. Dort werden Materialien hoch- und runtergeladen, häufig gibt es auch Diskussionsforen zu den einzelnen Kursen. Diese Plattformen erfüllen oft nicht die elementarsten Voraussetzungen der  Barrierefreiheit im Internet  wie zum Beispiel die Tastaturbedienbarkeit. Deshalb können die Kurse auch von Menschen mit motorischen Einschränkungen nur bedingt genutzt werden. <a href="http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=129">Weiterlesen</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Drupal als einfaches Learning Management System</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Moodle]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine Reihe kostenloser Open-Source-Lösungen für Lernumgebungen zum eLearning im Internet. Die größte und wahrscheinlich auch umfangreichste Lösung ist Moodle. Moodle ist allerdings sehr anspruchsvoll, was den Ressourcenbedarf angeht. Außerdem ist es für kleine Lernumgebungen überdimensioniert. Ein einfaches Redaktionssystem &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/02/01/drupal-als-einfaches-learning-management-system/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine Reihe kostenloser Open-Source-Lösungen für Lernumgebungen zum eLearning im Internet. Die größte und wahrscheinlich auch umfangreichste Lösung ist Moodle. Moodle ist allerdings sehr anspruchsvoll, was den Ressourcenbedarf angeht. Außerdem ist es für kleine Lernumgebungen überdimensioniert. Ein einfaches Redaktionssystem erfüllt oft viele Ansprüche und lässt sich mit geringeren Ressourcen betreiben.<br />
Vieles spricht für WordPress: es ist schnell erlernt, es gibt zahllose Erweiterungen für jeden Zweck und es lässt sich fast überall betreiben.<br />
<a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/drupal1.jpg"><img src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/drupal1.jpg" alt="Screenshot von Drupal" title="drupal" width="400" height="230" class="alignleft size-full wp-image-1943" /></a><br />
Für interaktive Umgebungen scheint mir aber das freie System Drupal besser geeignet. Es erfordert ein wenig mehr Einarbeitung als WordPress, bringt jedoch einige interessante Funktionen von Haus aus mit. Der Schwerpunkt von Drupal liegt auf dem Community-Building. Man kann zu jedem Inhalt ein Forum hinzufügen, so dass Diskussionen und Kommentare zu jedem Lerninhalt geführt werden können.<br />
Drupal ist ein klassisches Redaktionssystem zum Erstellen von Webseiten, während der Schwerpunkt von WordPress auf Weblogs liegt. In Blogs gibt es normalerweise keine Hierarchie, alle Beiträge liegen auf der gleichen Navigationsebene. Die Beiträge werden nicht im Zusammenhang in einer bestimmten Reihenfolge gezeigt, sondern umgekehrt chronologisch. Das kann man natürlich nach Belieben ändern, Drupal erlaubt das aber von Haus aus. Das Buchmodul von Drupal erleichtert es, Inhalte in eine lineare Reihenfolge zu bringen, so dass der Lernende den Stoff nac einem bstimmten System durcharbeiten kann.<br />
Vieles andere ist integriert oder lässt sich nachrüsten: Benutzerverwaltung mit Rollen, zeitgesteurtes Veröffentlichen, Blogs, die Einbindung von RSS-Feeds, Umfragen/Fragebögen usw.<br />
Auch das Einreichen von Aufgaben und die Rückmeldung durch den Lehrenden sollte sich realisieren lassen.<br />
Der große Vorteil von Drupal gegenüber zum Beispiel Typo3 ist die vergleichsweise einfache Erlernbarkeit und Anpassbarkeit. Außerdem verbraucht es weniger Ressourcen als Moodle und ist stärker auf den Austausch und Benutzer mit unterschiedlichen Rollen ausgelegt als WordPress.Drupal ist ein Framwork für Community-Building, so dass angemeldete Nutzer ihre Diskussionen, Blogs oder eigene Beiträge innerhalb des Systems abgeben können, ohne dass das System erweitert werden muss. </p>
<p>Drupals Stärken werden leider schnell unterschätzt. Ein Problem des Systems ist, dass es im Gegensatz zu WordPress out of the box nicht besonders benutzerfreundlich ist. Ich glaube, sehr viel mehr Leute würden das System einsetzen, wenn es fertig vorfonfigurierte Systeme z.B. für Redakteure gäbe. So ist die Einarbeitungszeit doch ein wenig höher, weil die Funktionen teilweise gut versteckt sind. Zum Beispiel gibt es out of the box keinen graphischen Texteditor. Die Funktion zum Hochladen von Bildern muss in einigen Inhaltstypen wie Büchern erst eingeschaltet werden.<br />
Drupal gilt als Linux der Content Management Systeme, aber das trift auch auf MODx oer Typo3 mit seinem TypoScript zu. Im Vergleich ist Drupal einfacher. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Corporate Social Responsibility und die Barrierefreiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit & Zugänglichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher oder später wird es vermutlich allgemeine Vorschriften geben, die Privatunternehmen und nichtstaatliche Organisationen zur Barrierefreiheit ermuntern oder sogar verpflichten. Abgesehen davon werden durch die Alterung der Bevölkerung jene Unternehmen im Vorteil sein, welche die Barrierefreiheit von Anfang an umffassen &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2012/01/31/corporate-social-responsibility-und-die-barrierefreiheit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher oder später wird es vermutlich allgemeine Vorschriften geben, die Privatunternehmen und nichtstaatliche Organisationen zur Barrierefreiheit ermuntern oder sogar verpflichten. Abgesehen davon werden durch die Alterung der Bevölkerung jene Unternehmen im Vorteil sein, welche die Barrierefreiheit von Anfang an umffassen berücksichtigen.<br />
Neben den eher harten &#8211; also wirtschaftlichen und rechtlichen &#8211; Faktoren spielen auch die weichen Faktoren eine zunehmende Rolle. Das sind Diversity Management &#8211; also die Förderung der Vielfalt &#8211; und CSR &#8211; die Anerkennung und Übernahme sozialer Verantwortung durch Unternehmen. Weder DM noch CSR werden von Unternehmen aus reiner Barhmherzigkeit durchgeführt. Sie zielen </p>
<div style="width:425px" id="__ss_596848"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/jfrank824/hicss-presenttion-12-23-presentation" title="Web Accessibility for the Blind: Corporate Social Responsibility or Litigation Avoidance" target="_blank">Web Accessibility for the Blind: Corporate Social Responsibility or Litigation Avoidance</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/596848" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</p></div>
<p>auf die Verbesserung ihrer Gewinne ab, auch wenn man das mit blumigen Worten umschreiben möchte.<br />
Das muss nicht unbedingt negativ sein. Bekanntermaßen stehen alle Maßnahmen, die nicht direkt mit Gewinnerzielung zu tun haben nicht nur in Krisenzeiten zur Disposition. Wer Barrierefreiheit als Teil einer Business-Strategie versteht, wird sie nicht bei der ersten Gelegenheit fallen lassen, sobald es schwierig wird.<br />
Grundsätzlich kann man zwei Bereiche unterscheiden, in denen Barrierefreiheit umgesetzt werden kann: unternehmensintern und extern. </p>
<h4>Intern</h4>
<p>Barrierefreiheit kann intern damit beginnen, Arbeitsplätze möglichst barrierefrei zu gestalten. Dazu gehört zum Beispiel die Beachtung der Bildschirmarbeitsverordnung und anderer Regelungen.<br />
Dazu gehört aber auch die ergonomische  Gestaltung von Arbeitsumgebungen, also rückengerechte Stühle und Tische,  eine ausreichende Beleuchtung, Belüftung und so weiter.<br />
Interessant wird es, sobald es um die Anschaffung oder Programmierung von barrierefreier Software geht. Einige Unternehmen basteln ihre eigenen Lösungen, weil sie am Markt keine passenden Produkte finden oder weil die Programmierer unterbeschäftigt sind. Die Produkte müssen &#8211; da sie normalerweise nicht verkauft werden &#8211; nicht einmal minimale Voraussetzungen der Benutzerfreundlichkeit oder Barrierefreiheit erfüllen. Mit dem Kauf barrierefrei bedienbarer Programme fördert man direkt die Anbieter dieser Produkte und ihr Know-How.<br />
Häufig vergessen wird auch die barrierefreie Gestaltung der Prozesse. Interne Abläufe, Dokumente, Vorlagen, aber auch Redaktionssysteme und Intranets müssen ebenfalls barrierefrei gestaltet werden. </p>
<h4>Extern</h4>
<p>Mit Extern ist hier vor allem die Beziehung zum Kunden gemeint. Barrierefreiheit muss hier vor allem im Bereich Information umgesetzt werden. Das heißt: Internet, aber auch Informationsbroschüren und natürlich auch die Produkte sollen möglichst barrierefrei sein. Auf vielen Arzneimitteln sind zum Beispiel die Namen in Braille aufgedruckt, außerdem gibt es teilweise die Beipackzettel im Internet.<br />
Wer häufig Kundenbesuch hat, kommt natürlich nicht herum, auch wesentliche Teile der Geschäftsräume barrierefrei zu gestalten. Barrierefreiheit beginnt buchstäblich vor der Haustür mit einem rollstuhlgerechten Zugang.<br />
Das Ziel sollte es sein, eine Willkommenskultur für behinderte Kunden und Mitarbeiter zu schaffen, ohne gönnerhaft zu werden. Eine barrierebehaftete Webseite deutet zum Beispiel nicht darauf hin, dass sich das Unternehmen um Behinderte kümmert. Und die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt und hat ihre Hausaufgaben hoffentlich besser gemacht.<br />
Kurios wird es, wenn die Unternehmen Barrierefreiheit ablehnen, weil sie keine Behinderten beschäftigen. Wenn man keine Barrierefreiheit schafft, kann man auch keine Behinderten einstellen &#8211; ein Teufelskreis, der nur von den Unternehmen selbst durchbrochen werden kann.<br />
Das Gleiche gilt natürlich für Produkte oder Dienstleistungen. Ein Blinder kann schlicht nicht ein Konto bei einer Bank eröffnen, die kein barrierefreies Online-Banking anbietet. Natürlich hat die Bank dann keine blinden Kunden &#8211; nach ihrer Logik braucht sie sich deshalb nicht um Barrierefreiheit zu kümmern.<br />
Es ist schade, dass Barrierefreiheit im CSR-Bereich in Deutschland bisher keine Rolle spielt. Im angloamerikanischen Bereich sieht es ganz anders aus. </p>
<h4>Entscheidend ist die öffentliche Meinung</h4>
<p>Nur wenige Unternehmen können es sich heute leisten, auf einen geregelten Umweltschutz zu verzichten. Zugleich ist Umweltschutz normalerweise kein unternehmerisches Ziel in einem betriebswirtschaftlichen Sinn. So ähnlich sollte auch die Barrierefreiheit betrachtet werden.<br />
Ähnlich wie beim Umweltschutz gibt es natürlich immer die Gefahr, dass das Ganze nur als Pro-Forma-Thema betrachtet wird. Es ist daher sinnvoll, dem Ganzen mehr Bedeutung zu verleihen. Das kann man zum Beispiel machen, indem man einen Barrierefreiheits-Beauftragten einsetzt oder konkrete, überprüfbare Ziele ausgibt. Außerdem sollte ein Bekenntnis zur Barrierefreiheit und ein Überblick umgesetzter und geplanter Maßnahmen auf der Webseite, im Geschäftsbericht und wo es noch passt veröffentlicht werden.<br />
Das heißt, Barrierefreiheit sollte ähnlich wie der Umweltschutz als Ziel der Nachhaltigkeit betrachtet werden. Sie sollte als Prozess betrachtet werden, der nach und nach umgesetzt und nicht nach der Durchführung einer bestimmten Zahl von Maßhnahmen abgeschlossen ist.<br />
Barrierefreiheit sollte als soziale und nicht als technische Herausforderung verstanden werden. Was die Barrierefreiheit angeht, schneiden viele Organisationen aus dem Nonprofit- oder Social-Business-Bereich nicht besser ab als kommerziell orientierte Unternehmen. Das heißt, selbst sozial handlnde Akteure haben die Bedeutung von Barrierefreiheit nicht verinnerlicht. </p>
<h4>Weiterlesen</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.w3.org/WAI/bcase/soc.html">Social Factors in Developing a Web Accessibility Business Case for Your Organization</a> &#8211; lesenswertes Dokument der Web Accessibility Initiative &#8211; beschreibt diverse Business Cases zur Einführung von Barrierefreiheit</li>
<li><a href="http://www.nasscomfoundation.org/web_accessibility/index.html">Understanding Web Accessibility &#8211; A Guide to create accessible Work Enviroments</a></li>
<li><a href="http://www.computer.org/comp/proceedings/hicss/2008/3075/00/30750284.p<br />
df ">Web Accessibility for the Blind: Corporate Social Responsibility</a> &#8211; PDF</li>
<li><a href="http://g3ict.org/resource_center/publications_and_reports/p/productCategory_whitepapers/subCat_10/id_197">Understanding Web Accessibility: A Guide to Create Accessible Work Environments</a></li>
<li><a href="http://www.karlgroves.com/2011/11/04/the-social-factors-of-accessibility/">The Social Factors of Website Accessibility</a> &#8211; Blog von Carl Growes</li>
<li><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1617">Qualitätsmanagement barrierefreier Webseiten</a> &#8211; Maßnahmen der Qualitätssicherung</li>
<li><a href="https://socialenterprise.guardian.co.uk/social-enterprise-network/2012/jan/24/social-enterprises-employ-disabled-people" class="broken_link" rel="nofollow">Why social enterprises should employ disabled people</a></li>
<li><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1778">Barrierefreiheit als integrativer Ansatz im Unternehmen</a></li>
<li><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/?p=1379">Vorträge leicht präsentieren</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
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