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Social Web – Beziehungen

Bezeihungen sind im Social Web anders als in der realen Welt, aber keineswegs haben sie eine schlechtere Qualität. Ein Nickname – also ein Pseudonym – hat fast so viel Bedeutung wie ein realer Name. Er hat Wiedererkennungswert.
Es bilden sich Zirkel heruas, in denen einzelne Personen mehr zu sagen haben und denen mehr zugehört wird als Anderen.
Es bilden sich kline Fangemeinden und Dauerfehden heraus.
Es gibt einen Verhaltenscodex, Netiquette genannt, an den man sich halten musss, um akzeptiert zu werden.
Es gibt eine eigene Sprache, die aus Emoticons und Abkürzungen besteht.
Man unterhält sich über Leute, die lange Zeit nichts mehr von sich hören lassen oder vollständig verschwunden sind. Man sucht nach Leuten, die man bereits kennt, nähert sich anderen an, die schon lange dabei sind, die man aber bisher noch nicht wahrgenommen hat.

Man freundet sich an, so weit dies im netz überhaupt möglich ist.

Warum die Vernunftehe besser ist I

Zwangsehen und vermittelte Hochzeiten – hier wird häufig kein Unterschied gemacht, gelten zumindest im Westen, aber auch in weiten Teilen der weniger entwicklten Welt als anrüchig. Hollywood und Rosamunde Pilcher haben uns deutlich gemacht, dass man sich zuerst lieben muss und dann heiraten sollte. Am besten sollte man sich auf den ersten Blick verlieben und all den romantischen Schnickschnack tun, den die Leute im Fernsehen so machen.
Warum die Vernunftehe besser sein kann, beschreibt der Psychologe Robert Epstein in einem älteren Interview in Die Zeit 07/2005.
Es gibt dabei drei Ursachen, die in einem unbestimmten Mix dazu führen, dass Bezeihungen scheitern:
1. Wird Leidenschaft mit Liebe verwechselt. Ist der erste Verliebtsheitsrausch verflogen, ist der Sex irgendwann langweilig oder verwelkt die junge Attraktivität, kommt es auf andere Werte an, um eine Beziehung langfristig zu gestalten.
Fortsetzung folgt