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Google kennt dein Gesicht

Die Google-Bildersuche kann mittlerweile Gesichter erkennen.Unter “beliebiger Content” kann man sich nur Gesichter anzeigen lassen. Googles kostenlose Fotoorganisationssoftware Picasa kann die eigene Fotosammlung auf Gesichter hin durchsuchen.

Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man nicht nur allgemein Gesichter, sondern bestimmte Gesichter im Sinne der Personensuche finden kann. Noch müssen die Fotos einen Mindeststandard erfüllen.

Glaubt man Klaus Eck, spielt das Web für die Personalsuche eine immer größere Rolle. Das Management der eigenen Reputation wird somit immer wichtiger.

Bisher sind unsere Freunde nämlich zu faul, bei peinlichen Fotos, die sie ins Web stellen, die Namen der Abgebildeten einzutragen. Die Wahrscheinlichkeit, auf solchen Fotos zufällig zu landen, ist mit Handycams, Digicams und Camcordern in Verbindung mit fortgeschrittenem Alkoholkonsum doch recht hoch.

Nun, auch ein Bewerber hat ein Recht auf Privatsphäre, selbst im Web. Im Gegensatz zu Herrn Eck bin ich allerdings der Ansicht, dass man sich nach Möglichkeit weitgehend heraushalten sollte aus dem Web. Wer aber schon im Web ist, sollte tunlichst jede Peinlichkeit vermeiden. Der Job, den man eventuell nicht bekommt ist da vielleicht noch nicht die schlimmste Konsequenz.

Wer bin ich – und wie viele gibt es von mir?

Oder anders herum, was bedeutet Persönlichkeit heute im Internet? Wer heute mit seinem eigenen Namen im Web aktiv ist, muss sich schon über das Morgen Gedanken machen. Vor allem jugendliche stellen ohne große Bedenken peinliche Fotos von sich oder ihren Freunden ins Netz. Die Frage, ob das ein potentieller Arbeitgeber zu Gesicht bekommen sollte, stellt sich ihnen da noch nicht. Dabei kann das negativ auf sie zurückfallen.

Mittels Spezialsuchmaschinen wie Yasni ist es kaum ein Problem, auch Profile auf sozialen Foren wie Stay Friends zu entdecken. Ich habe bei yasni einen VIP-Rank von 382 – was auch immer das bedeuten mag.

Prinipiell gibt es zwei Möglichkeiten, sich zum Web zu verhalten:

1. Hält man sich komplett raus
2. versucht man, mittels eigener Website bzw. mit Profilen sich ein positives Image zu verfassen.

Wir sprechen vom Online Reputation Management. Tue Gutes und sprich darüber heißt dann die Devise im Web. Ob man seine eigene Website betreibt, ein Blog oder ein soziales Profil, überall sollte man überlegen, ob die eigenen Eltern, vielleicht sogar die potentiellen Schwiegereltern das lesen dürften.

Wichtiger ist aber noch, alles Negative rauszuhalten. Das geht von peinlichen Videos von mitternächtlichen Saufgelagen bis zu den Speckröllchen im Schwimmbad, die auf irgendwelchen Fotos zu sehen sind. Es ist alle Mal einfacher, solche Dinge herauszuhalten als sie nachträglich zu entfernen.

Die soziale Plattform Facebook hatte übrigens versucht, klammheimlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu ändern, um sich selbst nach einer Löschung des Accounts die Nutzungsrechte an Multimedia-Elementen und Texten zu sichern. Das muss man sich einmal langsam auf der Zunge zergehen lassen: Ich stelle dort meine Fotos ein und wenn ich sie wieder lösche, möchte Facebook sie weiter nutzen!

Da kaum ein Mensch sich die AGB durchliest, könnte so etwas überall drin stehen. Solche AGB dürften vor normalen Gerichten keinen Bestand haben, schließlich behält in Deutschland der Urheber immer die Rechte an seinen wErken. Dennoch muss man sich vor Augen halten, dass das Web das Gedächtnis eines Elefanten hat. Ist das Zeug einmal in einem Archiv gelandet, kann es jederzeit wieder auftauchen.

SEO – technisch perfekte Seiten liefern

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Für die Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, technisch einwandfreie Seiten auszuliefern. Dazu gehört auch, dass die Seiten schnell angeschaut werden können. Sind die Dateien etwa aufgeblasen oder für HTML eine Spur zu groß, so hat der Crawler guten Grund, die Auslesung abzubrechen.

Fehlerhafte Tags entstehen oft bei handgemachten Seiten: Fehlende Title, nicht geschlossene Tags bei Überschriften oder Absätzen, fehlende Meta Tags können von Browsern zwar korrekt dargestellt werden. Die Suchmaschinenoptimierung scheitert aber natürlich, denn wo kein Title oder eine identifizierbare Überschrift ist, da kann erst gar keine Bewertung vorgenommen werden. Die Seiten werden eher herabgestuft, weil hier offensichtlich jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.

Dabei muss man auch bedenken, dass der Crawler schließlich sehr viele Seiten in sehr Kurzer Zeit anschauen soll bzw. will. Er muss dabei z. B. auch HTML-Befehle und HTML-Kommentare ausfiltern.

Eine einzelne HTML-Seite sollte nicht größer als 200 Kilobyte sein. Besser sind 100 KB maximal. Anfällig hierfür sind vor allem ältere Seiten mit tabellenbasierten Designs, Seiten mit großem Anteil an Inline-CSS und ähnliche Sünden des Webdesign.

Bilder sollten für das Web optimiert sein mit einer Auflösung von 72 dpi und einer vernünftigen Kompression. Sie sollten nicht größer als 100 Kilobyte sein. Ist man der Ansicht, unbedingt größere Bilder in hoher Qualität anbieten zu müssen, so kann man Großansichten optional anbieten, indem man kleinere Versionen in der eigentlichen Website anbietet und erst beim Draufklicken mit dem Hinweis “Größeres Bild” das entsprechende größere Bild anbietet.

Ein Problem sind dynamische Seiten, die erst beim Besuch aus der Datenbank generiert werden. Bei entsprechendem Traffic kann das lange dauern, wir wissen aber alle, das kaum einer – auch keiner von uns – die Geduld hat, hierauf zu warten.

Zudem verfügt nicht jeder potentielle Besucher über einen Breitbandanschluß. Mobile Geräte z. B. haben öft größere Schwankungen. Möchte man Besucher aus anderen Ländern haben, verstärkt sich das Problem zusätzlich. Jenseits der westlichen Welt gibt es auch in Internet-Cafes nur sehr langsame Anschlüsse.

Die Lösung dynamische Seiten ist ein Cache, der bei entsprechenden CMS-Systemen existiert. Für WordPress gibt es eine eingebaute Cache-Funktion sowie ein Plugin.

Für nichtdynamische Webseiten hat man eventuell die Möglichkeit, die HTTP-Kompression des Servers zu aktivieren. Hierfür muss man allerdings Zugriff auf die Serverkonfiguration haben. Einige Browser scheinen zudem nicht in der Lage zu sein, serverseitig komprimierte Dateien zu entpacken.

Viele kleine Dateien wie etwa GIF-Bildchen auszuliefern beansprucht den Server stärker als die Auslieferung einer einzelnen großen Datei. Hier ließe sich überlegen, ob man etwa mit CSS und browserseitig erzeugten Grafiken wie Listensymbolen besser fährt.

Last not least sollte man die Cache-Funktion für Proxies nicht deaktivieren. Es kann immer mal passieren, dass der Server aus irgendeinem Grund down ist. Deswegen ist es von Vorteil, wenn die Provider eine Version aus dem Cache anbieten können, zumal das oft flotter ist als die aktuelle Version jeweils abzufragen.

Wie man dynamische Seiten mit MySQL optimiert, erfährt man hier. SELFhtml hält ebenfalls einen Text bereit.

Die neue Bilderkunde I – traue keinem Bild, wenn du es nicht selber gefälscht hast

Es gibt drei Dinge, die die moderne Bilderwelt nachträglich verändert haben:
1. Die große Verfügbarkeit digitaler Foto- und Videokameras
2. die billige Verfügbarkeit von Massenspeicher, auch im Internet
3. die massenhafte Verbreitung von Programmen zur Bildmanipulation

Digicams erlauben es, einfach alles einfach überall aufzunehmen, ob es die Party ist (die eigene oder die eines Anderen), eine Hochzeit, das Daumenlutschen, alles kann und wird aufgezeichnet.

Dank der sozialen Netzwerke, YouTube und Flickr wird aber nicht nur alles aufgezeichnet, es wird auch zum besten gegeben.

Vor nicht all zu langer Zeit kostete das alles noch Geld. Man musste eine Kamera für teures Geld kaufen, man musste Filme haben, deren Entwicklung ebenfalls Zeit und Geld kostete, man musste Datenträger kaufen, häufig musste man Videos aufwendig von einem Datenträger auf VHS überspielen, damit man sie sich angucken konnte.

Fortsetzung folgt!