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	<title>Blind-Text &#187; Blinde</title>
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	<description>Menschen mit Behinderungen und das Internet</description>
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		<title>Wie arbeiten Blinde mit PDF?</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 15:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist kein Geheimnis: während sich die Barrierefreiheit vieler Websites langsam aber stetig verbessert, liegt die Barrierefreiheit bei PDF-Dateien im Argen. Geschätzte 98 Prozent der im Web angeboteten PDF-Dateien sind nicht barrierefrei. Sie sind auch teilweise für Blinde gar nicht &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/09/12/wie-arbeiten-blinde-mit-pdf/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kein Geheimnis: während sich die Barrierefreiheit vieler Websites langsam aber stetig verbessert, liegt die Barrierefreiheit bei PDF-Dateien im Argen. Geschätzte 98 Prozent der im Web angeboteten PDF-Dateien sind nicht barrierefrei. Sie sind auch teilweise für Blinde gar nicht nutzbar. </p>
<p>Das kann verschiedene Ursachen haben. Oftmals sind die Dateien vor Zugriff geschützt. Sinnigerweise soll man in ihnen keinen Text markieren oder kopieren können.<br />
Damit haben auch Screenreader keinen Zugriff auf den Text in den Dateien. </p>
<p>Einige PDFs bestehen nur aus Pixelgraphiken, was im übrigen ein effektiverer Schutz vor geistigem Diebstahl wäre. </p>
<p>Manche PDFs lassen sich gar nicht erst öffnen. Das scheint mit bestimmten Tools zusammenzuhängen, mit denen diese PDFs erzeugt wurden und die offenbar keine Freude an Screenreadern haben. Falls jemand weiß, woran es liegen könnte, ich würde mich freuen, wenn ich die Lösung für dieses Rätsel bekäme.</p>
<p>Nun gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, das PDF-Format zu umgehen. Der einfachste Weg führt über Google. Google bietet für die meisten PDFs, die als Suchergebnis angeboten werden eine Schnellansicht an. In dieser Schnellansicht kann man sich für eine reine HTML-Ansicht entscheiden. Diese ist normalerweise von bildern befreit und meiner Erfahrung nach auch bei Mehrspaltigkeit korrekt linearisiert. Das heißt, wenn ein Text mehrspaltig gedruckt ist, wird er in die richtige Lesereihenfolge gebracht.</p>
<p>Eine zweite Möglichkeit ist, das PDF &#8211; sofern man es öffnen kann &#8211; als Text abzuspeichern. Der Adobe Reader bietet das standardmäßig im Menü Datei an. Lustigerweise bietet dieser 20 Jahre alte Editor für Blinde zumeist mehr Komfort als der topaktuelle Acrobat Reader.</p>
<p>Weiterhin kann man einfach den Text komplett markieren und in eine Textverarbeitung kopieren (STRG + A &#8211; STRG + V).</p>
<p>Die bekannten OCR-Programme bieten schon seit geraumer Weile auch das Einlesen und Umwandeln von PDF-Dateien an, Ob sie auch Dateien bearbeiten, die gegen Copy und Paste geschützt sind, weiß ich allerdings nicht. </p>
<p>Bei vielen PDF-Dokumenten läßt sich dieser Copy-Paste-Schutz mit den PDFill PDF Tools entfernen. </p>
<p>So mancher mag sich jetzt die Frage stellen, warum wir so viel Kreativität und Zeit damit vertun, PDFs zu &#8220;knacken&#8221;, anstatt sie einfach zu lesen. Die Antwort ist recht einfach: wir haben zwar besseres zu tun, aber es geht halt nicht anders. Wir können keine PDFs am Bildschirm lesen, dennoch sind viele PDFs nicht zugänglich und enthalten zugleich wichtige Informationen, an die wir anders nicht herankommen. Die Acrobat-eigenen Mittel sind unzureichend und unkonfortabel. </p>
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		<title>Querlesen für Blinde</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 16:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Blinde können oftmals schneller im Web unterwegs sein als Sehende. Das mag zum Einen daran liegen, dass sie sich kaum von optischen &#8220;Eye-Catchern&#8221; ablenken lassen. Zum Anderen liegt es aber daran, dass sie einige Vorteile des Screenreaders in Kombination mit &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/08/01/querlesen-fur-blinde/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blinde können oftmals schneller im Web unterwegs sein als Sehende. Das mag zum Einen daran liegen, dass sie sich kaum von optischen &#8220;Eye-Catchern&#8221; ablenken lassen. Zum Anderen liegt es aber daran, dass sie einige Vorteile des Screenreaders in Kombination mit der Tastatur nutzen können.<br />
Mit einiger Übung kann man mit der Tastatur wesentlich schneller arbeiten als mit der Maus. Der Touchscreen mag einiges für sich haben, man darf aber gespannt sein, ob man mit ihm wirklich komplexe Aufgaben wie das Formatieren eines Textes, das Beschneiden oder gar Manipulieren eines Fotos oder andere Bearbeitungsaufgaben besser, schneller und komfortabler als mit einer Tastatur lösen kann.</p>
<p>Der Marktführer bei Screenreadern Jaws bietet ein paar interessante Funktionen an. Ich bin mir gar nicht sicher, ob viele Menschen diese Funktionen tatsächlich kennen, manchmal stößt man durch Zufall &#8211; etwa durch das versehentliche Drücken mehrerer Tasten &#8211; auf neue Funktionen, die man vorher noch nicht entdeckt hatte.</p>
<p><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/linkliste.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1114" title="linkliste" src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/linkliste.jpg" alt="" width="461" height="342" /></a>Mit der Tastenkombination Einfg+F7 kann man sich alle Links einer Website anzeigen lassen. Bei einigen Medien kann man so die Überschriften von Artikeln lesen, in Shops die Namen der Produkte erfahren usw.</p>
<p><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/ueberschriften.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1115" title="ueberschriften" src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/ueberschriften.jpg" alt="" width="410" height="417" /></a>Mit Einfg+F6 kann man sämtliche Überschriften einer Seite lesen, hilfreich zum Beispiel wiederum bei Medien oder auch dort, wo Teilbereiche der Seite mit Überschriften bedacht sind wie die Navigation.</p>
<p><a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/formularfeld.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1112" title="formularfeld" src="http://www.oliveira-online.net/wordpress/wp-content/formularfeld.jpg" alt="" width="393" height="212" /></a>Mit Einfg+F5 kann man sich sämtliche Formularfelder einer Website anzeigen lassen, hilfreich etwa bei langen und unübersichtlichen Formularen. Schade eigentlich, dass Jaws nicht direkt eine Eingabemaske generiert, zum Eingeben von Daten muss man zur Website zurückkehren.<br />
Die Killerapplikation erreicht man mit Einfg+F3, da kann man sich viele Elemente der Website wie Anker, Listen oder Tabellen auflisten lassen.</p>
<p>So erklärt sich der Hintergrund vieler Regeln der barrierefreien Webgestaltung. Auch wenn viele Dinge sich aus em Kontext erschließen lassen, liegt dieser Kontext eben nicht immer vor. Auch, aber nicht nur deswegen, sollte man ordentliche Linktitel, Überschriften und Formularbenennungen vornehmen.</p>
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		<title>Werbeblocker und die Barrierefreiheit</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/07/11/werbeblocker-und-die-barrierefreiheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 09:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem älteren beitrag hatte ich schon darauf hingewiesen, dass Skript- und Flash-blocker unabdingbar für ein angenehmes Surferlebnis auch für Blinde sind. Jenseits aller Bedenken und Datenschutz und Sicherheit will ich diesen Gedanken sogar noch ausdehnen. Ich behaupte, dass Werbung &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/07/11/werbeblocker-und-die-barrierefreiheit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/07/08/access-news-vom-8-juli-2010-blind-auto-fahren/">älteren beitrag</a> hatte ich schon darauf hingewiesen, dass Skript- und Flash-blocker unabdingbar für ein angenehmes Surferlebnis auch für Blinde sind. Jenseits aller Bedenken und Datenschutz und Sicherheit will ich diesen Gedanken sogar noch ausdehnen. Ich behaupte, dass Werbung an sich eine der großen Barrieren im heutigen Web sind. </p>
<h2>Das große Chaos</h2>
<p>Auf diesen Gedanken kam ich, als mein Firefox anfing herumzuspinnen und ich alle Erweiterungen und damit auch den AdBlock ausschalten musste. Auf einer Seite, wo ich bisher problemlos einen Download-Link gefunden hatte, sah ich auf einmal nur noch Kraut und Rüben. </p>
<p>Genauer gesagt: ein buntes Gemisch aus Google-Anzeigen, Affiliate und anderen Dingen, die ich gar nicht einordnen konnte. Irgendwo dazwischen war der Download-Link. </p>
<p>Hoffen die Seitenbetreiber, dass man aus lauter Panik versehentlich einen dieser Links anklickt, damit sie ein paar Cent mehr einnehmen? Oder glauben sie, dass wir kognitive Hochleistungen vollbringen können, indem wir ein Dutzend Werbe-Anzeigen auf einmal aufnehmen. Oder ist es nicht so, dass wir nach jahrelanger Surferfahrung solche Dinge automatisch ausblenden, weil wir schon ahnen, dass da nichts Interessantes angeboten wird?</p>
<h2>Der verlorene Focus</h2>
<p>Wie dem auch sei: Sehende und Mausbenutzer können dieser Werbeflut vielleicht nicht ganz entkommen, doch sie sind in der Lage, auch versteckte Elemente in diesem visuellen Chaos aufzuspüren. </p>
<p>Tastaturbenutzer hingegen müssen eine Seite linear durchwandern. Bei vielen Websites findet sich der erste Werbeblock bereits über dem eigentlichen Artikel vor oder hinter der Navigation. Der zweite Block &#8211; meistens eine Gif- oder Flash-Animation ist mitten im Text. Der dritte Block ist dann zwischen dem Ende des Artikels und den Kommentaren oder was dem Artikel auch immer folgt. Weitere Werbung ist dann auf dem Rest der seite bunt gestreut. Für die Nutzer der Tastatur bedeutet das, dass sie diese Hindernisse irgendwie umschiffen müssen. </p>
<p>Bei Blinden stört das vor allem den Lesefluß. Es tauchen mitten in einen Artikel wildfremde Elemente auf, die den Leser verwirren und ihn seiner Konzentration berauben. Für Sehbehinderte oder Menschen mit kognitiven Einschränkungen kann die Vielfalt unterschiedlicher farbenfroher, flackernder und nicht in das Konzept der Seite passender Elemente der Seite verwirrend sein, im schlimmsten Fall ist die Seite unbenutzbar. </p>
<p>Ob das alles ästhetisch noch ansprechend ist, scheint zunächst nebensächlich. Tatsächlich sind aber Usability und optische Attraktivität Eckpfeiler des Webdesigns. Da geben sich die Leute echte Mühe, eine Seite ansprechend nach firmeneigenen Styleguides und im Corporate Design zu gestalten und lassen es dann zu, dass Werbung, die farblich und ästhetisch nicht zum Konzept passt ihr Layout zerflückt. </p>
<p>Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: Viele Menschen mit Behinderung profitieren von der Einfachheit der Gestaltung. Werbeblocker können uns die Übersicht über Inhalte zurück geben, die wir verloren glaubten. Das <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2009/11/21/no-way-out-das-kostenlos-dilemma-im-netz/">Kostenlos-Dilemma</a> ist mir durchaus bekannt, die Lösung kann aber sicher nicht darin bestehen, Menschen mit Behinderung auf diese Weise auszusperren. </p>
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		<title>Orientierung und Mobilität &#8211; wird der Blindenstock überflüssig?</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/05/23/orientierung-und-mobilitat-wird-der-blindenstock-uberflussig/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 12:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile gibt es eine Reihe technischer Hilfsmittel, die Blinden die Orientierung und Mobilität erleichtern können. Mit blindengerechten Navigationssystemen ist es möglich, sich auch in unbekannten Gegenden zu bestimmten Orten lotsen zu lassen. Es soll auch funktionstüchtige Geräte geben, welche die &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/05/23/orientierung-und-mobilitat-wird-der-blindenstock-uberflussig/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile gibt es eine Reihe technischer Hilfsmittel, die Blinden die Orientierung und Mobilität erleichtern können. Mit <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/03/02/lost-in-space-wie-gps-uns-in-die-irre-fuhrt/">blindengerechten Navigationssystemen</a> ist es möglich, sich auch in unbekannten Gegenden zu bestimmten Orten lotsen zu lassen. Es soll auch funktionstüchtige Geräte geben, welche die Dimension des blindenstocks erweitern können.<br />
Dazu muss man wissen, dass ein Blindenstock ein eher unzureichendes Mittel ist, um seinen Besitzer vor Hindernissen zu schützen. Der blindenstock tastet eine Fläche von etwa zwei Schritten ab, deckt aber nur unzureichend die Gegend um die Hüften und oberhalb der Hüften gar nicht ab. Der Stock ist hervorragend, um Stolperfallen wie Treppen zu erkennen, aber praktisch ungeeignet für herabhängende Hindernisse. Wenn ich auf einen parkenden LKW zugehe, dann befindet sich der Stock wegen der Höhe der Reifen bereits unter dem Fahrzeug, bevor ich gestoppt werde. Der unsanfte Kontakt mit Rückspiegeln oder Marquisen gehört zum Alltag des blinden.<br />
Elektronische Hilfsmittel können allerdings nur einen zusätzlichen Nutzen bieten. Kein blinder, der den Umgang mit dem Stock gelernt hat wird jemals auf den haptischen Kontakt mit seiner Umwelt verzichten. Der Blindenstock ist zudem das einzige tatsächlich bekannte Kennzeichen für einen Blinden, damit Passanten, Autofahrer und andere auch mitbekommen, dass sie aufpassen müssen.<br />
Zudem kann man sich niemals auf ein elektronisches Hilfsmittel verlassen. Ein Navi ist nichts anderes als ein computer und Computer machen oft nicht das, was sie tun sollen. Es reicht schon, dass die Batterie leer ist und schon ist man auf sich selbst zurückgeworfen. Von diversen Bugs, von denen alle diese Systeme immer mal betroffen sind, wollen wir gar nicht reden. Frei nach Murphys Law wird alles passieren, was passieren kann und üblicherweise dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.<br />
Navis können die Mobilität erhöhen, aber nicht die Orientierung. Bisher mangelt es einfach an brauchbaren, blindengerechten Informationen. In ein unbekannten Gegend müsste ein Blinder zum Beispiel wissen, wo eine blindengerechte Ampel oder ein Zebrastreifen ist. Eine komplexe und unbekannte Kreuzung zu überqueren, dürfte für einen Blinden unmöglich sein und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie ein elektronisches Hilfsmittel, so ausgefeilt es sein mag das möglich machen sollte.<br />
Der Blindenstock ist also das bei weitestem beste Hilfsmittel, das es gibt und wird uns noch lange Zeit erhalten bleiben. </p>
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		<title>Access News der Woche</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/05/20/access-news-der-woche/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 17:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es geht also doch: Wie WinFuture berichtet, hat Google eine Webanwendung vorgestellt, die komplett über Tastatur bedienbar ist. Clicker.tv ist ein Programmführer für Videos, die sich auch direkt in der Anwendung betrachten lassen. Interessant vor allem für Leute, die keine &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/05/20/access-news-der-woche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht also doch: Wie WinFuture <a href="http://winfuture.de/news,55535.html">berichtet</a>, hat Google eine Webanwendung vorgestellt, die komplett über Tastatur bedienbar ist. Clicker.tv ist ein Programmführer für Videos, die sich auch direkt in der Anwendung betrachten lassen. Interessant vor allem für Leute, die keine Maus bedienen können &#8211; oder wollen. Basis der Anwendung sind HTML5, CSS und JavaScript.</p>
<p>Einfach für Alle bietet zwei Artikel, die zeigen sollen, wie Blinde das Netz aktiv nutzen<br />
<a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2576">Multimedia für Blinde</a><br />
<a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2577">Blinde im Mitmach-Web</a></p>
<p>Piktogramme &#8211; also kleine bildchen &#8211; können das Verständnis erleichtern, wenn man etwa Lernschwierigkeiten hat, die Landessprache nicht beherrscht oder schlicht einfach zum Ziel kommen möchte. Wie <a href="http://www.golem.de/1005/75137.html">Golem berichtet</a>, soll iConji ein Projekt werden, dass solche Barrieren überwindet. Eine Bildsprache, die international und interkulturell verständlich ist, das dürfte ein spannendes, aber auch kompliziertes Unterfangen werden. Schließlich muss auch das Verständnis für Symbole gelernt werden. Das zeigen die vielen Programme, die angeblich intuitiv über Icons gesteuert werden. Die schlichte Wahrheit ist, dass man dabei den langen Eingewöhnungs- und Einarbeitungsprozess vergessen hat. </p>
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		</item>
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		<title>Wie Blinde das Netz nutzen</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/05/15/wie-blinde-das-netz-nutzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 13:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Artikelserie im Access-Weblog &#8220;Einfach für Alle&#8221; erklärt, wie Blinde das Web nutzen. Zwar hat sich die Technik der Screenreader in den letzten Jahren deutlich gebessert und auch bei der Webtechnik sind kleine Verbesserungen eingetreten. Im Großen und Ganzen &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/05/15/wie-blinde-das-netz-nutzen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/blog/id/2575">aktuelle Artikelserie</a> im Access-Weblog &#8220;Einfach für Alle&#8221; erklärt, wie Blinde das Web nutzen.<br />
Zwar hat sich die Technik der Screenreader in den letzten Jahren deutlich gebessert und auch bei der Webtechnik sind kleine Verbesserungen eingetreten. Im Großen und Ganzen sind die Baustellen aber die gleichen geblieben. Textlastige Angebote kann man fast immer irgendwie erreichen. Andere Angebote sind praktisch unbenutzbar, wenn man auf die Tastatur angewiesen ist, und das sind nicht nur Blinde.<br />
Ich <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/05/13/biene-gestartet-auf-der-suche-nach-kreativen-web-losungen/">hatte hier schon</a> auf die BIENE hingewiesen, ein Wettbewerb, der die besten barrierefreien Webseiten prämiert. Die Webdesigner sollten mutiger sein und mehr Wert auf Benutzerfreundlichkeit als auf Design legen. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blinde in der Literatur &#8211; über Klischees, Mythen und populäre Irrtümer</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/04/21/blinde-in-der-literatur-uber-klischees-mythen-und-populare-irrtumer/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 11:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Deutschland-Radio gibt es aktuell ein Feature über Blinde in der Literatur, hier als Text und hier als Audio. Blinde sind als Haupt- und Nebenfiguren sehr beliebt, verkörpern aber zumeist die üblichen Klischees. Ich wollte selber mal so etwas zusammenstellen, &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/04/21/blinde-in-der-literatur-uber-klischees-mythen-und-populare-irrtumer/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Deutschland-Radio gibt es aktuell ein Feature über Blinde in der Literatur, <a href="http://www.dradio.de/download/118880/">hier als Text</a> und hier als Audio.<br />
Blinde sind als Haupt- und Nebenfiguren sehr beliebt, verkörpern aber zumeist die üblichen Klischees.<br />
Ich wollte selber mal so etwas zusammenstellen, kenne mich aber in der Literatur nicht gut genug aus. </p>
<p>http://www.dradio.de/download/118880/</p>
<p>http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/04/20/drk_20100420_1930_ba362a75.mp3</p>
<p>An dem Klischee-Blinden vorbei zu lavieren ist für einen Schriftsteller recht schwierig. Der gütige Weise, der durch das Fehlen des Augenlichts höhere Einsichten gefunden hat ist eben so realistisch oder unrealistisch wie der böse oder dumme Blinde, der mit dem Augenlicht auch die Fähigkeit zum moralischen Handeln oder seinen Verstand einbüßt.<br />
Interessant ist die Figur Jorge von Bogos aus Umberto Ecos &#8220;Der Name der Rose&#8221;, der erblindete ehemalige Bibliothekar, der die ganze Abtei vernichtet und sein eigenes Leben dazu, um die Entdeckung eines Buches zu verhindern. Seine Blindheit ist mir nicht das Kernmotiv seiner Handlungen oder seine Haupteigenschaft.<br />
Und so sollte es auch sein: Blinde als Schriftsteller oder Blinde als literarische Figuren sollten nicht auf ihre Eigenschaft als Blinde reduziert werden.<br />
Die Sendung pflegt aber selber einen Mythos, den vom geduldigen Blinden.</p>
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		<title>Auch Blinde müssen ab und zu zum Augenarzt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 13:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Besuche beim Augenarzt sind immer lehrreich, für den Arzt wie für mich. Weil ich durch das ganze Land gezogen bin, habe ich sicher mehr als ein Dutzend Augenärzte kennen gelernt. Die meisten von ihnen haben kurioserweise nie etwas mit &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/04/06/auch-blinde-mussen-ab-und-zu-zum-augenarzt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Besuche beim Augenarzt sind immer lehrreich, für den Arzt wie für mich. Weil ich durch das ganze Land gezogen bin, habe ich sicher mehr als ein Dutzend Augenärzte kennen gelernt. Die meisten von ihnen haben kurioserweise nie etwas mit Sehgeschädigten zu tun gehabt. Statistisch gesehen konzentriert sich die Zahl der Hoch-Sehgeschädigten auf wenige Städte, in denen Blindeneinrichtungen beheimatet sind: Marburg, Mainz, Düren, Soest und noch einige andere. Daneben haben die großen Kliniken viele hochgradig sehgeschädigte Patienten, ein Bekannter von mir hat mehrere Operationen gegen Grünen Star in Köln gehabt. Ein normaler Augenarzt trifft hingegen selten auf Menschen mit großen Sehschädigungen.<br />
By the way: der Begriff Blind wird von vielen Menschen noch synonym mit &#8220;nichts sehen&#8221; verstanden. Die gesetzliche Definition sieht ein wenig anders aus: theoretisch können Blinde zum Beispiel sehr scharf sehen, aber ein extrem eingeschränktes Gesichtsfeld haben. Normalerweise ist das Maß aller Dinge der Fern-Visus, derwenn ich mich recht entsinne beim besseren Auge unter 1/50 liegen muss.<br />
Die Sehtests der Augenärzte sind für Sehende ausgelegt, etwa für Leute, die einen Führerschein machen wollen. Wenn ein Augenarzt mich fragt, welcher Buchstabe da an der Wand steht, habe ich Mühe, Ernst zu bleiben. Ich sehe die Wand, da leuchtet was, das wars. Der Mensch, der den Gesichtsfeld-Test erfand, hat sicher kein Augenzittern gehabt. Mit dem Nystagmus ist es praktisch unmöglich, sich längere Zeit auf einen Punkt zu konzentrieren. Und selbst wenn, so muss man den entsprechenden Punkt sehen können, ansonsten werden die Ergebnisse unbrauchbar.<br />
Die wirklich unangenehmste Sache beim Augenarzt ist die Messung des Augeninnendrucks http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Augen/AugenCheck/Augeninnendruck-Messung-Tonome-1298.html. Da wird das Auge mit einem Instrument berührt. Dabei muss man das Ding auch noch angucken, während es auf das Auge zukommt. Bei  mir greift immer der Schutzreflex, ich drehe den Kopf weg oder kneife das Auge zu.<br />
Die Vielzahl spezifischer Augenerkrankrungen erlauben es vermutlich nicht, einen auf sehr stark Sehgeschädigte zugeschnittenen Sehtest zu entwickeln. Ob das überhaupt sinnvoll wäre, ist eine andere Frage. Entweder sieht man den Buchstaben an der Wand oder man sieht ihn nicht, damit erledigen sich alle Fragen bezüglich Fernvisus. </p>
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		<title>Vodafone beendet WayFinder</title>
		<link>http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/03/24/vodafone-beendet-wayfinder/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 08:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blinde & Sehbehinderte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Blinde]]></category>
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		<category><![CDATA[Wayfinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch Heise hat es inzwischen gemerkt: Vodafone kappt WayFinder Access, eine Navigationslösung für Blinde auf Nokia-Handys. Ein anderes Thema kommt dabei zu kurz: die horrenden Preise für Hilfssoftware. Die Sprachausgabe für Handys kostet mehrere hundert Euro und ist dabei an &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/03/24/vodafone-beendet-wayfinder/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Heise hat es <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Blinde-Menschen-protestieren-gegen-Vodafone-961882.html">inzwischen gemerkt</a>: Vodafone kappt WayFinder Access, eine <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/03/02/lost-in-space-wie-gps-uns-in-die-irre-fuhrt/">Navigationslösung für Blinde</a> auf Nokia-Handys. Ein anderes Thema kommt dabei zu kurz: die horrenden Preise für Hilfssoftware.<br />
Die Sprachausgabe für Handys kostet mehrere hundert Euro und ist dabei an ein einzelnes Gerät gebunden. Für diesen stolzen Preis bekommt ein Sehender ein anständiges Smartphone ohne Vertragsbindung. WayFinder Access kostet noch mal ein paar hundert Euro und &#8211; wie man sieht &#8211; hat man da ganz schnell ganz viel Geld in den Sand gesetzt.<br />
Vodafone wäre gut beraten, wenn es die freie Lösung Loadstone GPS unterstützen würde, womit sich auch der Protest der blinden Nutzer von Wayfinder erledigen würde.<br />
Ich denke allerdings, dass Symbian ohnehin keine Zukunft hat und auch Nokia sich klammheimlich von diesem Betriebssystem verabschiedet. Nokia selbst arbeitet an dem linux-basierten Maemo, Google puscht das ebenfalls linux-basierte Android, Apple hat ebenso wie Palm und Blackberry sein eigenes System. Zumindest die ersten drei genannten Systeme sind wesentlich flexibler als Symbian.<br />
Ob man Apple mag oder nicht, das iPhone hat als einziges Handy überhaupt von Haus aus einen Screenreader an Bord. Android arbeitet angeblich daran, das mobile Windows wird vermutlich keinen bekommen, <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/03/16/windows-kommt-ohne-eigenen-screenreader-aus/">mehr zu Screenreadern</a> in Betriebssystemen. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass Symbian bald aussterben wird und mit ihm natürlich auch jede darauf basierende Software. </p>
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		<title>Und sie tun es doch &#8211; warum Blinde Videos angucken</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 15:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domingos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[YouTube ist für jeden blinden Nutzer ein Alptraum. Der Flash-Player startet beim Öffnen einer Videoseite, der Screenreader ist nicht mehr zu hören, die Tastaturbedienung des Browsers funktioniert größtenteils nicht mehr, der Player läßt sich weder steuern noch stoppen. Warum sollten &#8230; <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/03/18/und-sie-tun-es-doch-warum-blinde-videos-angucken/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>YouTube ist für jeden blinden Nutzer ein Alptraum. Der Flash-Player startet beim Öffnen einer Videoseite, der Screenreader ist nicht mehr zu hören, die Tastaturbedienung des Browsers funktioniert größtenteils nicht mehr, der Player läßt sich weder steuern noch stoppen. </p>
<h2>Warum sollten Blinde Videos gucken?</h2>
<p>Wir müssen wohl noch einiges an Aufklärungsarbeit leisten. Zunächst einmal haben sehr viele Blinde einen Fernseher zuhause stehen. Es gibt viele blinde Fussballfans, die tatsächlich nicht der Radio-Übertragung, sondern dem Fernsehprogramm lauschen.Viele Blinde sammeln auch fleißig Videos auf DVD, der DVD-Player lässt sich praktischerweise über Cinch ohne Umweg an die Stereoanlage anschließen.</p>
<p>Wenn es nicht gerade Action-Filme oder Stummfilme sind, sind die meisten Sendungen auch rein auditiv zugänglich. Da gehen zweifellos einige Ebenen verloren, es stört aber weniger, als man glauben mag.<br />
Es gibt die &#8220;Audiodeskription&#8221;, im Deutschen ist der Begriff Hörfilm geläufiger, das ist die Beschreibung von Filmszenen durch eine Stimme aus dem OFF in dialogfreien Teilen des Films. So eine Hörfilmfassung ist äußerst selten und nur für wenige Filme vorhanden. Das sind zumeist kulturell wertvolle Stücke, also Filme, die keiner sehen oder hören möchte. </p>
<p>Bei YouTube oder <a href="http://www.podcampus.de/">Podcampus</a> gibt es zum Beispiel Vorträge, wo die visuelle Dimension keine große Bedeutung hat. Selbst wenn der Vortragende auf Präsentationen zugreift und diese etwa über Screencasts aufgezeichnet und eingebunden wurden, stört das meistens nicht weiter. Blinde sind daran gewöhnt, von diesen Dingen nichts mitzubekommen. Ein Vortragender, der in seine Powerpoint-Folien verliebt ist, verdient im übrigen weder Zuhörer noch Zuschauer. </p>
<p>Auch Musiktitel werden auf YouTube zur Verfügung gestellt, ob legal oder halblegal, lasse ich mal dahin gestellt sein. Der Videoanteil beschränkt sich dabei oft auf Bilder des Plattencovers oder des Interpreten. </p>
<p>Um dem YouTube-Videoplayer zu umgehen, gibt es einige Wege. Chris Heilmann hat <a href="http://icant.co.uk/easy-youtube/">eine barrierefreie Version online gestellt</a>, die es vielen erlaubt, sich die Videos direkt anzusehen und den Player über Tastatur zu bedienen. Diverse <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/10137">Plugins</a> erlauben den direkten Download der Videos auf die heimische Festplatte. Das Desktop-Programm <a href="http://www.dvdvideosoft.com/products/dvd/Free-YouTube-to-MP3-Converter.htm">Free YouTube MP3 Converter</a> wandelt die Dateien direkt in MP3 um. Wer diese Programme verwendet, sollte natürlich die Urheber- und Verbreitungsrechte beachten. </p>
<p>Das ist alles schön und gut, aber wenig komfortabel. Es gibt andere Plattformen wie Podcampus oder MyVideo, die mit mit auf YouTube zugeschnittenen Tools naturgemäß nicht funktionieren. Zudem sind diese Tools plattformabhängig, Wenn das mobile Web kommt, kann man wiederum nicht direkt auf die Plattformen zugreifen und muss darauf warten, dass jemand eine App schreibt. Diese Plattformen sollten von Haus aus barrierefrei zugänglich sein. Dazu ist es nötig, dass alle Menschen, die Probleme bei der Bedienung dieser Websites haben, <a href="http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/03/13/was-nicht-barrierefrei-ist-wird-barrierefrei-gemacht/">die Betreiber konsequent darauf hinweisen</a>. Die Betreiber können ansonsten zu Recht sagen, dass 1. sich noch keiner beschwert hat und 2. Blinde eh keine Videos gucken können. </p>
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