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SEO Later – Tücken der Suchmaschinenoptimierung

Die Suchmaschinen sind heute immer unberechenbar. Ein eher unscheinbarer Beitrag von mir zu einem Beitrag von Craig Davidson im SZ-Magazin landet auf den ersten Plätzen im deutschsprachigen Raum. Der Beitrag, auf den ich verlinke, erscheint wesentlich tiefer, nicht einmal unter den ersten Zehn.

Woran das liegt? Vermutlich daran, dass das SZ-Magazin für Suchmaschinen nicht richtig zugänglich ist, während Blogs dank RSS manchmal innerhalb von Minuten und oft sehr weit oben in den Suchmaschinen auftauchen. Das mein kleines Blog eine höhere Autorität als das SZ-Magazin hätte, würde mich zwar freuen, wäre aber eher unwahrscheinlich. Entscheidendes Kriterium dürften aber die vergebenen Tags sein.

Wissenschaft im Social Web 2.0 – Blogs

Während Foren auf eine Diskussion ausgerichtet sind, in der grundsätzlich alle gleichberechtigt sind, zielen Blogs eher auf das Ein-Sender-Viele-Empfänger-Prinzip ab.
Ein Blog ist ideal, um kleine Fortschritte und Zwischenergebnisse bekannt zu geben, innerhalb einer Community oder auch öffentlich. Dies ist bei langen Untersuchungen interessant, wo die Teilnehmenden normalerweise bis zum Ende auf dem Trockenen liegen.
Für Psychologen sind Blogs deshalb interessant, um Versuchspersonen zu bekommen und als Multiplikatorfunktion. Normalerweise ist es recht schwierig, VPs zu bekommen. Mit Blogs können auch sie relativ problemlos über die Ergebnisse der Untersuchungen informiert werden, an denen sie teilgenommen haben. Sie werden dann eher bereit sein, anderen von ihren Erfahrungen zu berichten, die dann auch eher bereit sind, sich als Versuchskaninchen zur Verfügung zu stellen.

Die Kommentarfunktion ermöglicht es, Kritik oder Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, Fehler im Ablauf schnell festzustellen und erfüllen somit eine Selbstkontrollfunktion. So etwas ist in der Wissenschaft noch nicht sehr angesehen. Kritik ist das ungeliebte Stiefkind der Wissenschaft, ihre ebenso unbeliebte Schwester ist Selbstkritik.

SpOff weiß, warum deutsche Blogger keine Bedeutung haben

Der Spiegel Offline erscheint ähnlich wie der FOCUS OFFLINE als schmale Ausgabe für die Sommerpause. Auch die Offline-Welt hat offenbar Wind avon bekommen, dass Blogs enorm gehypt wurden und viele der Erwartungen nicht erfüllen.
SpOff zitiert dann Stefan Niggemeyer, den sie just zuvor kritisiert haben. Niggemeyer weißt auf die mangelnde Streitlust in D. hin. Don Alphonso kritisiert die mangelnde Professionalität deutscher Blog, die scharfe Themen vermieden und sie kompetent gar nicht behandeln könnten.
Das alles ist im Grunde richtig: Deutsche Blogger recyceln nur oder leen von den FEhlern anderer. Sie müssen kritischer, angriffslustiger, kreativer und intelligenter werden. Aber das haben wir auch ohne SpOff schon gewusst.