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Bildende Gebäude

Vier Ecken und ein Dach, Stahlbeton und Glas, das war 60er Jahre-Chick, funktionale Betonklötze, die dem Ostblock entrissen zu sein scheinen. Es erwies sich, dass die Gebäude totaler Mist sind, ökologisch eine Katastrophe, menschlich untragbar und enorm teuer in der Renovierung. Den Unis etwa fehlen mehrere Milliarden Euro, um ihre alten Gebäude zu restaurieren. Während von der Marburger PhilFak die Fassade abfällt fragt man sich, für wie wenige Jahre diese Gebäude eigentlich ausgelegt waren.
Der Architekt Christoph von Winterfeld hebt in einem lesenswerten Interview die Bedeutung von Ecken und Kanten in Gebäuden zum Heben der Lernatmosphäre hervor. Bestimmt also Design das Bewußtsein?
Ich würde hinzufügen, dass die Architektur von Gebäuden sich auf die Grundstimmung der Menschen auswirken kann, die sich in ihm aufhalten. Es hat anders gesagt schon seinen Grund, warum so viele Menschen von Hochhäusern springen und das liegt nicht nur daran, dass diese Häuser so hoch sind.