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Access News der Woche vom 9. Juni – HTML5 zieht in die Browser ein

Apple kommt mit Safari 5 heraus. Der Browser bringt eine erweiterte Unterstützung für HTML5 mit. Außerdem kann er – vermutlich auf Basis von HTML5 – Artikel hervorheben. HTML5 bringt „sprechende“ Tags wie article, navi und footer mit, so dass eine semantische Auswertung von Tags möglich wird.

Apple stellt das neue iPhone vor, das noble Gerät gibt es schon Ende Juni zu kaufen. Es bringt allerlei Neuerungen mit, angeblich soll man damit sogar telefonieren können. Die billigste Variante soll 900 Euro + x ohne Vertrag kosten. Wer also einen Monatslohn in der Hosentasche mitschleppen möchte: voila.

HTML5 bleibt in aller Munde. WebAIM hat einen weiteren Beitrag veröffentlicht: SVG ist ein freier Standard für Vektorgraphiken und eine gute Alternative zu Flash. Außer dem Internet Explorer wird SVG offenbar von allen Browsern unterstützt. SVG ist ein XML-basiertes Format und deshalb im Gegensatz zu Flash auch suchmaschinentauglich.

Nur nebenbei: SVG ist auch für Blinde eine schöne Möglichkeit, Vektorgraphiken und Animationen zu erzeugen. Dazu muss man allerdings zumindest in SVG und vermutlich auch in DOM und JavaScript fit sein und graphisches Vorstellungsvermögen haben. Ob das gut klappt, weiß ich allerdings nicht.

Sylvia Egger beschäftigt sich weiterhin mit Media Playern. Im aktuellen Beitrag geht es um Untertitelung.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) bittet um Unterstützung: Es geht um den Zugang zu Literatur und deren Umwandlung in zugängliche Formate. Damit sind die Formate Braille und DAISY – Hörbücher – gemeint. Ein kleines Rätsel zum Schluss: Warum setzt sich der DBSV nicht für zugängliche eBooks und ein blindengerechtes digitales Rechtemanagement ein, womit nicht fünf, sondern eher 95 Prozent der englischen und deutschen bücher zugänglich wären? Und das zweite kleine Rätsel am Abend: Warum setzt sich der Blindenverband nicht mit anderen Behindertenverbänden zusammen, um Bücher wirklich für alle zugänglich zu machen und ein anständiges Lobbying zustande zu bringen? Natürlich haben nicht alle Behindertenverbände die gleichen Interessen, aber wo das doch der Fall ist, sollte man auch zusammenarbeiten. Stattdessen fechten die Vereine ihre kleinen Schlachten jeder für sich aus.