Schlagwort-Archive: PHP

Jenseits des Suchfeldes – eigene Suchmaschine bauen

Die meisten Leute begnügen sich damit, einen Begriff in das Suchfeld einer bekannten Suchmaschine einzugeben. Die Ergebnis sind gut oder schlecht, irgend was findet man irgendwann.Die Suchmaschine macht glücklich, wenn Suchen und nicht Finden das Ziel wäre.

Dabei bieten vermutlich alle Suchmaschinen verfeinerte Suchen an. Darauf wollen wir nicht eingehen, stattdessen bauen wir uns in Google eine eigene Suchmaschine. Schon wieder Google? Leider ja, denn andere scheinen einen solchen Dienst bisher nicht anzubieten. Sorry, Jungs;-(

Man benötigt wie üblich einen Google-Account. Hier findet man die Möglichkeit, eine benutzerdefinierte Suche einzurichten. Man definiert also eine benutzerdefinierte Suche, gibt dem Kind einen Namen und passende Stichworte, Ganz unten findet man ein Feld, in das man alle Seiten angeben kann, welche man durchforsten möchte. Man akzeptiert die Nutzungsbedingungen und schon ist man fertig. Es wird

Geht man nun auf die „Startseite“, kann man die Suche verwenden. Man kann andere einladen, die Suchmaschine zu benutzen. Mittels eines HTML-Formulars kann man die Suchmaschine auf die eigene Seite einbinden. Ich habe eine Google-Suchmaschine für meine reguläre Website eingerichtet.

Im Grunde ist das eine feine Sache, wenn man etwa gezielt wissenschaftliche Seiten durchsuchen möchte. Immer, wenn man gezielt eine bestimmte Art von Websites durchsuchen möchte, ist so eine benutzerdefinierte Suche das Non-Plus-Ultra.

Update: Es gibt meiner Erinnerung nach auch bei Yahoo die Möglichkeit, eine Suchmaschine auf die eigene Seite einzubinden. Leider finde ich diese Funktion nicht wieder. Sorry.

Das Social Web – die Technik

Das Social Web ist in aller Munde, aber keiner weiß so recht, was es ist, wie und vor allem, warum es funktioniert. Zumindest das Wie ist einfach zu erklären.

Aus markenrechtlichen Gründen nennen wir hier keine Namen, die ohnehin jeder kennt. Vom Prinzip her, also von der Technik gesehen, funktionieren alle Systeme gleich.

Die Schnittstelle bildet das User-Interface, also eine Webseite, in der Regel mit Formularen. Hier werden Daten eingegeben oder ausgewählt.

Über eine Skriptsprache wie PHP werden diese Daten in einer Datenbank, meistens MySQL, gespeichert. Eine Datenbank ist eine in Tabellen strukturierte Sammlung eingegebener Daten.

Die Daten werden über einen Schlüssel, die ID, eindeutig gekennzeichnet. Das sorgt dafür, dass z. B. Kundendaten und Bestelldaten zwar in einer Datenbank, nicht aber in der selben Tabelle stehen müssen, aber dennoch über die ID, etwa eine Kundennummer, eindeutig zugeordnet werden können.

Rufe ich dann z. B. das Benutzerprofil von XY auf, liest das Skript  die angeforderten Informationen aus der DB aus. Die DB kann dann auch komplexere Anfragen beantworten, z. b. die Frage, wen kennt XY, wenn kennt XY, den ich auch kenne und wer studiert dort oder das, wo oder was XY studiert?

So ähnlich funktionieren auch Buchempfehlungen. Ist ein Cookie gespeichert, weiß der Buchhändler, welche Titel ich mir angeguckt habe und sowieso, welche Titel ich bestellt habe.

Die Titel sind vermutlich über Schlagwörter ebenfalls in einer Datenbank gespeichert. Je nach Komplexität des Systems kann der Buchhändler bzw. seine Software Bücher empfehlen, die vom gleichen Autor stammen, das gleiche Schlagwort enthalten, einen ähnlichen Titel und sogar Titel, die preislich bei dem liegen, was ich mir vorher irgendwann angesehen oder gekauft habe.

Das ist das ganze süße Geheimnis des Social Web, eine Skriptsprache und eine DB. Dass Ganze zu programmieren und mit hoher Performance auszustatten, ist natürlich dennoch eine Kunst bzw. ein hartes Brot.
Die Technik für dynamische Seiten ist nicht besonders neu. Neu ist die Leistungsfähigkeit der Server, der Umstand, dass viele Menschen über einen günstigen Internetzugang verfügen und bereit sind, viele, viele Stunden im netz zu verbringen.