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Warum die Vernunftehe besser ist I

Zwangsehen und vermittelte Hochzeiten – hier wird häufig kein Unterschied gemacht, gelten zumindest im Westen, aber auch in weiten Teilen der weniger entwicklten Welt als anrüchig. Hollywood und Rosamunde Pilcher haben uns deutlich gemacht, dass man sich zuerst lieben muss und dann heiraten sollte. Am besten sollte man sich auf den ersten Blick verlieben und all den romantischen Schnickschnack tun, den die Leute im Fernsehen so machen.
Warum die Vernunftehe besser sein kann, beschreibt der Psychologe Robert Epstein in einem älteren Interview in Die Zeit 07/2005.
Es gibt dabei drei Ursachen, die in einem unbestimmten Mix dazu führen, dass Bezeihungen scheitern:
1. Wird Leidenschaft mit Liebe verwechselt. Ist der erste Verliebtsheitsrausch verflogen, ist der Sex irgendwann langweilig oder verwelkt die junge Attraktivität, kommt es auf andere Werte an, um eine Beziehung langfristig zu gestalten.
Fortsetzung folgt

Multi-Welten

Wer meine Blog-Tätigkeit eifrig verfolgt hat wird wissen, dass ich ein Anhänger der Mulitweltenthese bin. In dieser These geht es darum, dass unser Geirn für die Erstellung der Wirklichkeit verantwortlich ist und wir uns infolge dessen in unserer Wahrnehmung fundamental unterscheiden. Die Tätselfrae ist, warum trotz divergierender Wahrnehmung uns verständigen können. Es muss irgend wie parallele Bahnen der Wahrnehmung geben.

Es ist aber kein Geheimnis, dass Kommunikation scheitern kann und permanent scheitert. Paul Watzlawick RIP hat das sehr schön deutlich gemacht. Sie scheitert zwischen den Geschlechtern, den Generationen, den Kulturen, zwischen Gesellschaftsschichten und selbst unter Gleichaltrigen, Gleicberufenen. Dieses Scheitern bietet unendlichen Stoff für Literatur und Film.

Deshalb müssen wir lernen, auf den Anderen zuzugehen, denn er ist in der Regel ebenso unsicher wie wir. Manchmal möcte er auch einfach nicht – aber es lont sich immer, es zu versuchen.