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Grün Suchen – die Umwelt retten ohne Google

Eine nette Idee, bei jeder Suche kann man die Umelt retten.

Die Suchergebnisse werden über Yahoo vermittelt. Die Umweltschutzmaßnahmen werden über Textanzeigen neben den Suchergebnissen finanziert.
Die Suchmaschine Ecosia gibt es auf Englisch und Deutsch. Sie basiert auf den Suchmaschinen von Yahoo und Bing und liefert gute Ergebnisse. Sie schützt ebenfalls den Regenwald, eine Firefox-Erweiterung zeigt in der Fußleiste an, wie viel Regenwald man selbst und alle Suchenden insgesamt geschützt haben, muss man nicht unbedingt haben. Der Server von Ecosia soll über grünen Strom betrieben werden.
Wie Afroo scheinen die meisten Projekte dieser Art nicht mit Google zusammen zu arbeiten. Offenbar möchte Google seine Gewinne nicht teilen.

Jenseits des Suchfeldes – eigene Suchmaschine bauen

Die meisten Leute begnügen sich damit, einen Begriff in das Suchfeld einer bekannten Suchmaschine einzugeben. Die Ergebnis sind gut oder schlecht, irgend was findet man irgendwann.Die Suchmaschine macht glücklich, wenn Suchen und nicht Finden das Ziel wäre.

Dabei bieten vermutlich alle Suchmaschinen verfeinerte Suchen an. Darauf wollen wir nicht eingehen, stattdessen bauen wir uns in Google eine eigene Suchmaschine. Schon wieder Google? Leider ja, denn andere scheinen einen solchen Dienst bisher nicht anzubieten. Sorry, Jungs;-(

Man benötigt wie üblich einen Google-Account. Hier findet man die Möglichkeit, eine benutzerdefinierte Suche einzurichten. Man definiert also eine benutzerdefinierte Suche, gibt dem Kind einen Namen und passende Stichworte, Ganz unten findet man ein Feld, in das man alle Seiten angeben kann, welche man durchforsten möchte. Man akzeptiert die Nutzungsbedingungen und schon ist man fertig. Es wird

Geht man nun auf die „Startseite“, kann man die Suche verwenden. Man kann andere einladen, die Suchmaschine zu benutzen. Mittels eines HTML-Formulars kann man die Suchmaschine auf die eigene Seite einbinden. Ich habe eine Google-Suchmaschine für meine reguläre Website eingerichtet.

Im Grunde ist das eine feine Sache, wenn man etwa gezielt wissenschaftliche Seiten durchsuchen möchte. Immer, wenn man gezielt eine bestimmte Art von Websites durchsuchen möchte, ist so eine benutzerdefinierte Suche das Non-Plus-Ultra.

Update: Es gibt meiner Erinnerung nach auch bei Yahoo die Möglichkeit, eine Suchmaschine auf die eigene Seite einzubinden. Leider finde ich diese Funktion nicht wieder. Sorry.

Googles prekäre Macht

Google ist heute zum Synonym für Suchmaschinen, aber auch für Allmachts- und Datensammel-Alpträume geworden. Diese Furcht ist sicher nicht ganz unberechtigt, dennoch wird übersehen, wie brüchig Googles Macht ist.

Googles Hauptgeschäft basiert immer noch auf den AdWords und AdSense-Kampagnen. Bei jeder Suche über Google werden passende Angebote eingeblendet. Dabei werden einzelne „Suchbegriffe“ versteigert. Der User klickt auf diese Suchbegriffe und Google bekommt je nach Wert des Begriffes einige Cent oder Dollar vom Anbieter.Zudem haben viele private und kommerzielle Websites Google-Anzeigen eingeblendet.

Google hat noch eine ganze Reihe weiterer attraktiver Angebote wie dem Trackingdienst, der Webmasterzentrale, Picasa, Orkut, blogger.com und vieles mehr. Alle diese Dienste sind bisher kostenlos. Google sammelt fleißig Daten und hofft sicher nicht zu Unrecht, diese irgendwann in einer Form kapitalisieren zu können.

Die Basis ist und bleibt die Suchmaschine. Google bietet den bisher besten Suchdienst an, aber er ist dennoch nicht immer zielführend. Es ist durchaus möglich, dass einer Konkurrent einen besseren Suchdienst anbieten wird: Cuil, Yahoo, Live Search oder Ask bzw. ein völlig neuer Anbieter könnten die Suchmaschine der Zukunft anbieten. Metasuchmaschinen wie Metager oder Spezialsuchmaschinen könnten Google schnell den Rang ablaufen. Denn das Web wird immer größer, doch großartige Fortschritte bei Googles Suchalgorythmus sind bisher nicht sichtbar.

Google ist daher gezwungen, entweder seine anderen Angebote gewinnbringend zu machen oder für immer und ewig die beste Suchmaschine zu bleiben. Nun muss man sehen, dass fast alle Google-Dienste noch eine Alternative haben, zumal Googles Ruf wegen der Datensammlung doch arg gelitten hat. Der Trackingservice von Piwik, die Webmasterdienste von Live oder Yahoo, diverse Videoportale, Blog-Dienste und viele mehr werden in dem Maße attraktiver, in dem Google seinen guten Ruf einbüßt.

Wer also Googles Macht verachtet, sollte Google schwächen, indem er dessen Dienste nur noch dann nutzt, wenn es keine Alternative dazu gibt. Wie etwa bei der Buchsuche, für die noch niemand eine Alternative anbietet.

Das wirklich wahre Web 3.0

Web 3.0 ist einer der Begriffe, in die man kühne Visionen legt. Im klassischen Sinne wird allergins etwas anderes darunter verstanden, als etwa ich hinein gelegt habe.

Web 3.0 wird semantisch sein. Die Idee ist, maschinenlesbare Information zur Verfügung zu stellen. Statt wie blöd bestimmte Suchbegriffe einzugeben, soll man eine Frage stelen können und die Suchmaschine liefert die Antwort: Wann hat Hitler gelebt? Antwort: Hilter lebte vom Jahre X bis zum Jahr Y.

Davon sind wir heute weit entfernt, obwohl der Gedanke des Semantic Web bereits vor mehr als zwanzig Jahren von Tim Berners-Lee formuliert wurde.

Die Grundidee besteht darin, eine Art Baumstruktur mit Kategorien zu erstellen. Ich habe heute Mittag bereits die hohe Bedeutung von strukturierter Information erläutert. Eine ähnliche Aufgabe soll maschinell durch Ontologien erbracht werden. Aufwändig könnte man per Hand solche Strukturen erstellen: ein Geburtsdatum, ein Sterbedatum, einen Personennamen usw. in Kategorien einordnen, das fiele etwa bei Lexika leicht. Das Konzept ähnelt entfernt dem bei Blogs üblichen Navigationen aus Kategorien und Tags.

Die meisten Privatpersonen würden aber den Aufwand scheuen. Hätte man riesige Mengen inhaltlich strukturierten und verifizierten Textes, ließen sich automatische Algorythmen entwicklen, die hier durchlaufen und etwa über statistische Verfahren logische Verknüpfungen zwischen bestimmten Begriffen ermitteln.Das würde etwa bei Enzyklopädien klappen.

Dadurch würde es z. B. möglich, die Raubkatze Jaguar von dem Automobil Jaguar zu untersheiden. Im Kontext „Raubkatze Jaguar“ würden ganz andere Begriffe mit statistischer Signifikanz auftauchen als beim „Auto Jaguar“, womit sich bestimmte Probleme heutiger Suchmaschinen erledigt hätten.

Die ersten Technologien tauchen bereits auf: SemanticMediaWiki und ähnliches haben sich noch nicht auf breiter Basis durchgesetzt. Wie wir aber wissen, entwickelt sich das Web recht dynamisch, wenn erst einmal Schwung in die Sache kommt.