Facebook führt Feindschaftsanfragen ein

Facebook-Muffel haben schon lange darauf gewartet, endlich setzt das blaue soziale Netzwerk es um: Ab sofort können Sie Feindschaftsanfragen verschicken.
„Schon in der Bibel oder einem anderen netten Buch, gibt ja so viele davon“ erklärt Facebook-Chef Mark Zuckerberg, „steht doch, dass man sich seine Feinde näher halten soll als seine Freunde.“ Besonders freut er sich über die Möglichkeit, die Feinde in verschiedene Gruppen kategorisieren zu können. Folgende Kategorien sind bisher geplant:

  • Leute, auf die ich neidisch bin
  • Leute, die meine schwachsinnigen Verschwörungstheorien ablehnen
  • Leute, die meine totlangweiligen Beiträge nicht liken
  • Leute, die meine Feindschaftsanfrage ablehnen

Technonogie-Chef John O’Leary boxt seinem Chef feindschaftlich gegen die Schulter: „Unsere Studien zeigen, dass wir uns viel mehr für unsere Feinde als für den Mummpitz unserer Freunde interessieren“ erklärt er, bevor er Zuckerberg einen Kinnhaken verpasst.
„So ist es“ bestätigt Pressesprecherin Sonya uschkin, bevor sie die beiden neben ihnen stehenden Herren mit einem Baseball-Schläger umhaut, „unser Geschäftsmodell basiert weniger auf Gefällt mir-Angaben, sondern auf Hass, Verschwörungstheorien, Neid und anderen schönen Gefühlen!“. Deswegen sollen auch neue emotionale Zustände wie Heul doch, du korrupte Sau, du bist doch einer von denen da oben und noch 200 weitere negative Emojis eingeführt werden.
Angeblich wird bereits die Umbenennung von Facebook in Hatebook diskutiert. Doch will Zuckerberg erst weiter darüber diskutieren, nachdem er sich von einem Baseball-Schlag erholt hat.

Ich bin behindert – Ihr enthindert mich