Evolution erklärt – natürliche Selektion und zufällige Mutation

Die Evolution basiert auf zwei grundlegenden ineinander greifenden Mechanismen: Der Mutation und der Auslese.
Der Begriff „natürliche Auslese“ ist heute kaum noch anwendbar, denn die Auslese wird heute fast immer vom Menschen beeinflusst. Auslese bedeutet im Sinne der Evolution, dass jene Lebewesen überleben und sich fortpflanzen, die am besten an die herrschenden Gegebenheiten angepasst sind. Das heißt, dass sie genügend Nahrung finden und sich fortpflanzen können müssen.

Die Auslese findet natürlich nicht nur durch die Umwelt statt, die sexuelle Auslese spielt natürlich auch eine Rolle. Beim Menschen ist das offensichtlich. Aber auch Tiere kämpfen um Sexualpartner. Entscheidend sind hier oft Kraftoder Vitalität, die sich in unterschiedlichen Faktoren ausdrückt. Es gibt zum Beispiel Hinweise darauf, dass Vögel lauter singen müssen, um den Straßenlärm zu übertönen. Vögel, die lauter singen haben bessere Chancen, Sexualpartner zu finden und sich fortzupflanzen. Damit kultivieren sie über ihren Genpool die Fähigkeit des lauten Singens.

Die Mutation bezieht sich auf die genetische Ebene. Gene werden bekanntermaßen kopiert, beim Kopieren entstehen aber immer wieder Fehler, die dazu führen, dass sich neue Eigenschaften herausbilden können. Bei der Fortpflanzung werden zudem die Gene zweier verschiedener Lebewesen zusammengeführt. Die Nachkommen können somit Eigenschaften beider Elternteile haben. Wesen, die nicht an die Gegebenheiten angepasst sind haben schlechtere Chancen, sich fortzupflanzen und gehen so im Genpool unter.
Äußerer Streß kann dazu führen, dass sich die Zahl der Mutationenen erhöht. Auch Radioaktivität erhöht die Zahl der Mutationen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass vor der Gentechnik versucht wurde, neue Eigenschaften bei Saatgut durch radioaktive Bestrahlung hervorzubringen.

Die Evolution verläuft häufig sprunghaft und eben nicht als allmähliche Entwicklung. Es gibt ein Bild, dass die Entwicklung des Menschen darstellt. Das Wesen richtet sich allmählich auf, wobei sich sein Körperbau verändert. Die Veränderung des Körperbaus mag richtig dargestellt sein, falsch ist aber das allmäliche Aufrichten. Es gab Wesen, die sich zumindest zeitweise aufrichten konnten und damit in der Steppe einen Vorteil gegenüber Artgenossen hatten, die das nicht konnten. Wer auf zwei Beinen stehen kann, hat die Hände frei, um mit ihnen was immer zu tun. Die Aufrichter haben sich in einer Gegend, wo ihnen das von Vorteil war durchgesetzt, während die anderen im Wald blieben oder ausgestorben sind.

Die Epigenetik verweist zudem darauf, dass sich bestimmte Eigenschaften doch vererben lassen.
Am Ende entscheiden die äußeren Umstände, ob natürlich oder menschgemacht, ob ein Lebewesen überleben und sich fortpflanzen, also seine Gene weitergeben kann oder nicht. Es gibt einige Nischen wie abgelegene Inseln, wo sich die Vettern von den Festland-Arten stark unterscheiden.
Auch der Zeitfaktor wird oft unterschätzt. Tiere haben eine teils extrem hohe Rate an Vervielfältigung, so dass sich neue Fähigkeiten in wenigen Jahrzehnten herausbilden können. Beim Menschen dauert es natürlich etwas länger.
Es wäre also absurd, vom „Surrrvival of the Fittest zu reden, was Darwin selbst nie, sondern der Sozialevolutionist Herbert Spencer und seine Nachfolger getan haben.
Denn es gibt per se keine guten oder schlechten Gene, sondern nur Umgebungen, für die man geeignet ist oder nicht.
Würde der Meeresspiegel von heute auf morgen um 1000 Meter steigen, würde kein Mensch auf der Erde das überleben. Stattdessen würden Fische und Quallen es sich in unseren ehemaligen Behausungen gemütlich machen. Haben Fische deswegen bessere Gene?
Um das Ganze knackig in einem Satz zusammenzufassen: Die Mutation entscheidet darüber, ob ein Tier überlebt, und wenn es überlebt und sich fortpllanzt, sorgt es für weitere genetische Mutationen.
Ein weit verbreiteter Irrtum besteht in der Annahme, die Evolution führe zu einer ständigen Verbesserung. Besser oder schlechter gibt es nur in Relation zu einer Umwelt, die stetigen Veränderungen unterworfen ist. Die Klimawaveränderung führt derzeit dazu, dass der Eisbär Probleme hat, ausreichend Nahrung zu finden. Sollten ehemals polare Gebiete „grün“ werden, würde dies andere Raubtiere – etwa den Braunbären – begünstigen und der Eisbär würde sang- und klanglos verschwinden. Wenn andererseits ein polarer Winter ausbrechen würde, könnte der Eisbär sich über jene Gebiete ausbreiten, die für ihn vom Nahrungsangebot und den Temperaturen geeignet sind, während der Braunbär wohl verhungern oder erfrieren würde.
Ebenfalls mißverständlich ist die Rede vom „Survival of the fittest“. Tiere und Pflanzen, die nicht angepasst sind, sterben aus. Aber auch schlecht angepasste Tiere können durchaus überleben. Wenn tatsächlich nur der Stärkste überleben würde, müsste die Erde von Dinosauriern oder Raubtieren besiedelt sein, denn der Vorfahre des Menschen war vergleichsweise schwach.
Es gibt also absolut gesehen keine Vorteile, sondern nur Vorteile in Relation zu einer bestimmten Umwelt. Ebenso kann ein Wesen nachteilige Eigenschaften kultivieren, solange sich diese nicht negativ auf seine Überlebens- und Fortpflanzungsfähigkeit auswirken. Es gibt z.B. einige Vögel, die die Flugfähigkeit eingebüßt haben und denen das erst zum Verhängnis wurde, als ihre Umwelt sich schneller veränderte, als sie sich anpassen konnten. Was die Physiologie angeht ist der Mensch von heute in vielen Aspekten schlechter ausgestattet als vor einigen hundert Jahren. Kaum ein Mensch kommt heute ohne künstliche Sehhilfe aus, das Gehör verkümmert, der Geruchssin wird überreizt und die Körperkraft schwindet. Unsere Umwelt hat sich einfach so radikal geändert, dass diese Stärken, die ursprünglich von Vorteil waren heute keine so große Rolle mehr spielen. Es gibt zum Beispiel Hinweise darauf, dass antike Ruderer leistungsfähiger waren als die heutigen Wettkampf-Ruderer.
Der Mensch ist den Tieren in jeder Hinsicht unterlegen, was Seh-, Hör-, Riech- und Fühlfähigkeit angeht. Seine Überlegenheit kommt im wesentlichen aus seiner Fähigkeit zur Kooperation mit anderen Menschen und der Möglichkeit, die Schwächen seines Körpers durch die Stärke seines Verstandes zu kompensieren. Gleichzeitig ist er extrem vom Funktionieren dieser fragilen Struktur abhängig, die er geschaffen hat. Was passiert, wenn Datenfluss oder Strom für einige Tage ausfallen, kann sich kaum jemand ausmalen.

Über Hühner und Eier – das Problem von Ursache und Wirkung

Es ist einfach erklärt, eines der größten Probleme der Geistes- und Sozialwissenschaften: das Problem von Ursache und Wirkung.
Jde Geschichte hat einen Anfang und ein Ende und jede Erzählung, jeder Bericht muss diese KOmponenten enthalten.
Aber meistens ist es eben nicht klar, was die Ursache und was die Wirkung ist.
Spielen zum Beispiel besonders aggresive Menschen gewalttätige Computerspiele oder reizen aggressive Computerspiele zur Gewalt?
Sind Menschen dumm, weil sie arm sind oder sind sie arm, weil sie dumm sind? Natürlich nur polemisch zugespitzt.
Auch viele Leute, die es eigentlich besser wissen sollten machen den Fehler, auf solche Kausalketten abzuzielen.
Es handelt sich fast immer um einen Wechselprozess, das heisst, wir haben mindestens zwei Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen. Ein armes Kind bekommt weniger Bildung, hat weniger Chancen, sich aus der Bildungsarmut freizukaufen und bekommt wiederum weniger Bildung.

Die Arschlochquote – auf der Suche nach dem Bösartigen

Die Psychologie und Soziologie des Arschlochs ist noch kaum erforscht, obwohl fast jeder fast jeden Tag einem solchen begegnet.

Ein Arschloch ist eine Person, die sich grundlos, ohne äußeren Anlass und ohne Motivation assozial verhält. Unter assozialem Verhalten verstehen wir Unhöflichkeit, Unfreundlichkeit, symbolische, verbale und körperliche Aggressivität und so weiter.

Die Arschlochquote besagt, wie hoch der Anteil von Arschlöchern in bestimmten Gesellschaftsgruppen, in Ländern oder auf der ganzen Welt ist.

Der Arschlochfaktor hingegen besagt, wie hoch die Arschlochhaftigkeit einer einzelnen Person ist.

Wir müssen hier unterscheiden wischen schlechtem Verhalten, welches etwa auf zeitweise schlechter Laune basiert. Jeder Mensch verhält sich ab und an schlecht.

Ebenfalls davon zu unterscheiden ist der Querolant oder ewige Nörgler. Diese Personen mögen nicht sehr sympathisch sein, aber sie sind oft höflich und verhalten sich der Norm entsprechend.

Last not least sind davon Leute zu unterscheiden, die aus irgendeinem Grund zeitweise grantig sind: Sei es nun Alkohol- oder Drogenmißbrauch, Kranheit oder starke Schmerzen oder Vergleichbares.

Drei Typen von Arschlöchern

Wir unterscheiden drei Typen von Arschlöchern:

1. Die ewigen Arschlöcher, Leute, die wirklich jeden schlecht behandeln, auch die eigene Familie, die eigenen Kinder, Tiere…

2. Das externe Arschloch, er behandelt schlecht, die nicht zu seinem Freundes- oder Verwandtenkreis gehören.

3. Das soziale Arschloch: Er behandelt alle Menschen schlecht, die er implizit oder explizit als minderwertig ansieht: seien es Ausländer, Behinderte, Frauen, Dienstpersonal, Untergebene oder Kollegen…

Die Arschlochverteilung

Es gibt verschiedene Thesen zur Höhe der Arschlochquote. Der Gauschen Normalverteilung zufolge müsste die Zahl der Arschlöcher in einer Gesellschaft immer gleich hoch sein.
Im Durchschnitt ist die Arschlochhaftigkeit in allen Ländern sehr gleich. Es scheint aber so zu sein, als ob es in einigen Ländern mehr Arschlöcher und mehr gute Menschen gibt, während in anderen Ländern sich die Arschlochhaftigkeit relativ gleich auf viele Menschen verteilt.

Empirisch ist die Arschlochhaftigkeit relativ schwer zu messen, da sie tagesüblichen Schwankungen unterliegt und zudem unterschiedlichen Menschen gegenüber unterschiedlich stark zum Tragen kommt.

Einmal lügen Sie immer – warum Befragungen nie richtig funktionieren

Umfragen sind sehr beliebt, um ein Meinungsbild zu erhalten. Doch es gibt viele Gründe, warum Befragte nicht das sagen, was sie wirklich denken, auch dann, wenn Befragungen anonym sind:

  1. Der Fragensteller oder Fragenbogen-Verteiler ist ein älterer Mensch, eine Frau, ein Ausländer, ein Muslim oder gehört irgendwie nicht zum Durchschnitt. Wenn es um Senioren, Frauen, Ausländer usw. in den Befragungen geht, wird der Befragte oft Hemmungen haben, zu sagen was er denkt. Oft wird er liberalere Positionen vertreten, als er wirklich hat.
  2. Der Befragte lügt absichtlich. Weil er gerade keine Lust hat, einen Fragebogen auszufüllen. Weil er Spaß daran hat, Umfragen zu manipulieren. Weil… Bei Multiple-Choice-Fragen neigen einige Leute dazu, die Fragen nach kleinen Mustern auszufüllen, ohne die eigentliche Frage zu lesen. Wer den zehnten fünfseitigen Fragebogen vor sich liegen hat, verliert schlicht irgendwann das Interesse.
  3. Der Befragte glaubt – sehr oft – liberaler zu sein oder – seltener – konservativer zu sein, als er ist.
  4. Der Befragte antwortet so, wie er glaubt, dass es von ihm erwartet wird.

So erklärt sich der Bradley-Effekt. Der Afroamerikaner und Bürgermeister von Los Angeles Tom Bradley wollte 1982 Gouverneur Kaliforniens werden und lag in den Umfragen deutlich vorne. Die Wahlen gewann sein Mitbewerber. Legendär ist die Präsidentschaftswahl Thomas Dewey versus Harry S. Truman. Dewey gewann die Wahl – nicht, wie eine Zeitung voreilig verkündete. Zuvor galt Dewey als Favorit.
Um die Sache endgültig ad absurdum zu führen; es kann auch sein, dass jemand sagt, er würde nie einen Schwarzen wählen, es am Ende aber doch tut. Er sagt das, was man von ihm erwartet, weil er ein Konservativer ist. Von dem erwartet wird, dass er einen Weißen wählt. Man kann das den umgekehrten Bradley-Effekt nennen.
Die Ursachen sind vielfältig: Ausschlaggebend dürfte aber sein, dass ein „Liberaler“ nicht zugeben will – nicht einmal vor sich selbst – dass er keinen Schwarzen wählen mag oder die Demokraten ablehnt. Ein Konservativer hingegen mag – wegen seiner Peer-Group, seinem sozialen Netzwerk – nicht zugeben, dass er pragmatisch wählt oder bereit ist, einen Liberalen oder Schwarzen zu wählen.
Das Gleiche könnte man in Deutschland beobachten: Wer in einem eher christlich geprägten Dorf aufwächst, wird wahrscheinlich nicht zugeben, dass er die Gründen wählt. Wer andererseits zur Öko-Schickeria gehört, wird vor seinen Freunden verschweigen, dass er heimlich die Steuersenker von der FDP wählt.
Es gibt in der empirischen Sozialforschung eine ganze Reihe von Hinweisen darauf, wie sich Umfragen manipulieren lassen. Die Fragen selbst lassen sich suggestiv stellen, die Statistik lässt sich manipulieren, die Zielgruppe kann gezielt auf die erwünschten Ergebnisse hin ausgewählt werden. Auch wenn die Sozialforschung versucht, solche Manipulationen auszuräumen, ist das nur eingeschränkt möglich.
Wenn einem Unternehmen die Ergebnisse einer Umfrage nicht passen, kann es diese einfach noch einmal durchführen. Wir ändern die Zielgruppe, „modifizieren“ die Fragestellung und schwupp – haben wir die erwünschten Ergebnisse. Es ist keine Manipulation im wörtlichen Sinne, aber es ist auch nicht die ganze Wahrheit.
Die klassische Marktforschung arbeitet ebenfalls mit den empirischen Methoden der Sozialforschung. Einer der Schwerpunkte sind Fokusgruppen, das heißt, eine ausgewählte Gruppe von Menschen wird eingeladen, um den Erfolg eines Produktes oder einer Dienstleistung zu testen. Malcolm Gladwell zeigt in seinem Buch „Tipping Point“, dass diese Befragungen oft nicht richtig funktionieren. Ein berühmtes Beispiel ist der Geschmackstest von Coca Cola vs. Pepsi. Angeblich schmeckt Pepsi Cola im Blindtest besser als Coca Cola. Das galt aber nur für den ersten Schluck, tränke man die ganze Dose bzw. Flasche, würde Coca Cola in Geschmackstests besser abschneiden. Ob das stimmt, lassen wir dahin gestellt sein. Coca Cola fühlte sich aber genötigt, die New Coke auf den Markt zu werfen, einer der spektakulärsten Flops in der Geschichte der Konsumgüter überhaupt.
Die Menschen sind vor allem bei neuen Produkten oder Entwicklungen eher kritisch. So würden viele Filme oder Fernsehserien durchfallen, weil das Konzept zu ungewöhnlich oder seiner Zeit voraus ist. Tablets sind überflüssig, haben selbst die Gadget-Freaks gesagt und sich anschließend in die Schlange gestellt, um das erste iPad zu bekommen.
Im Konstruktivismus sagt man, die Welt sei ein Ergebnis der Wahrnehmung. In der Praxis heißt das, ein Beobachter, der wahrgenommen wird, verändert automatisch die Situation. Die meisten Wildtiere z.B. wittern das Fernsehteam, auch wenn es mit Fernobjektiven arbeitet.
Es gibt das Weiße-Kittel-Syndrom. Es besagt, dass ein mensch automatisch nvervös wird, wenn ihm ein Arzt entgegentritt, der ihn untersuchen soll. Der Puls geht hoch, Schweiß bildet sich und das verfälscht natürlich die Ergebnisse. Ergo ist jede Studie, die in einer Laborsituation stattfindet nicht so aussagekräftig, wie es die Presseabteilungen der Unternehmen oder Institute vollmundig verkündigen.
Last not least ist auch folgende Überlegung interessant: Tiere, die eingesperrt werden erleiden ähnliche Symptome wie menschen, die eingesperrt werden. Wer den Affen dabei zugesehen hat, wie sie pausenlos im Kreis rennen zweifelt an den Märchen von der artgerechten Tierhaltung in Zoos. Wie ist also ein Experiment zu bewerten, in dem ein in einem Labor eingesperrtes Tier bis zur Erschöpfung einen Hebel drückt, um sich eine Dröhnung zu verpassen?

Weiterlesen

  • Malcolm Gladwell.Der Tipping Point.Goldmann-Verlag
  • Walter Krämer. So lügt man mit Statistik. Piper 2009
  • Theorie der Schweigespirale

Die größten Mythen zu Krafttraining, Ausdauer und Aerobic

Ausdauertraining zum Abnehmen ist im wesentlichen Zeitverschwendung. Aktuelle Geräte wie Crosstrainer, stepper oder Laufbänder verfügen über kleine Computer, die die verbrauchten Kalorien anzeigen. Nach einer Stunde hat man zwischen 400 und 600 Kalorien verbraucht. Dem arglosen Nutzer wird suggeriert, er habe diese Kalorien zusätzlich zu seinem Grundumsatz verbraucht, also zusätzlich zu der Energie, die er verbraucht hätte, wenn er nichts tun würde. stimmt aber nicht, es ist der Gesamtkalorienverbrauch. Der Mensch verbraucht im Ruhezustand zwischen 50 und 100 Kalorien. Der Kalorienverbrauch schrumpft also auf 300 bis 500 Kalorien zusammen. Das entspricht ungefähr 200 Gramm Brot oder einer halben Tafel Schokolade. Der Milchshake, den sich einige nach dem training gönnen hat mehr Energie, als wir auf dem Gerät verbraucht haben. Ärgerlich für jene, die mit einem Ernährungsplan arbeiten und über die negative Energiebilanz abnehmen wollen.

Zum Gehen verdammt

Woran liegt das? Zum einen ist der Mensch auf das Gehen optimiert. Unsere Vorfahren sind, wenn sie nicht faul am Lagerfeuer gelegen haben oft stundenlang durch die Gegend gestreift, um Früchte zu sammeln oder zu jagen. Der Mensch ist ein unglaublich effizienter Kalorienverbraucher oder besser er wäre es, wenn er nicht ständig mehr zu sich nehmen würde als er verbraucht. Eigentlich sind wir auf das Gehen optimiert und die meisten Ausdauersportarten sind eine Form des Gehens. Wir sind nach einer Stunde Fußmarsch nur deshalb erschöpft, weil wir normalerweise nur vom Kühlschrank zum Fernseher und zum Klo marschieren.

Wiederholungen langweilen auch die Muskeln

Das zweite Problem ist, dass jede Bewegung optimiert wird, wenn sie ständig und gleichmäßig ausgeübt wird. Es werden bestimmte Muskelgruppen trainiert und die Muskeln, die nicht trainiert werden bauen ab. Deswegen ist jemand, der zwei Stunden am Stück auf dem Laufband laufen kann nicht unbedingt ein guter Radfahrer, er trainiert andere Muskeln. Viele Bodybuilder haben zwar beeindruckend aussehende Muskeln, sind aber für einen mehrstündigen Umzug kaum geeignet, weil ihnen nach zehn Minuten die Ausdauer ausgeht.

Im Klartext heißt das, dass wir nach und nach immer weniger Energie verbrauchen, auch wenn wir die Herzfrequenz in die Höhe treiben.

Ich spreche hier nur vom energieverbrauch. Wer sich mit Ausdauertraining glücklich fühlt, soll das gerne weiter machen. Aber der Energieverbrauch ist beim Krafttraining höher aufgrund des Nachbrenneffekts. Die trainierten Muskeln verbrennen auch viele Stunden nach dem Training weiter Energie, um aufgebaut zu werden. Und Muskeln verbrauchen auch dann Energie, wenn sie gerade nicht genutzt werden. Angeblich verbraucht jedes Kilo Muskeln ca. 100 Kalorien am Tag zusätzlich, auch wenn kein Sport gemacht wird. Fürs Abnehmen erscheint mir daher ein Krafttraining sinnvoller. Wer hingegen Kondition aufbauen möchte, kommt am Ausdauertraining nicht vorbei.

Den ganzen Körper trainieren

Daher ist es sinnvoller, auf Kraft-Ausdauertraining zu setzen. Dabei sollte ein Ganzkörpertraining angestrebt werden. Denn der zweite, hier beschriebene Effekt trifft auch auf das Krafttraining mit Geräten zu. Das Heben von Gewichten, der Beincrunch und so weiter trainieren immer die gleichen Muskeln – und andere Muskeln werden vernachlässigt, da die Geräte nicht dem natürlichen Bewegungen entsprechen. Das gilt natürlich auch für Aeerobic und ähnliche Trainingsmuster, wenn nur stur die gleichen Muskeln trainiert werden.

Mehr Abwechslung bitte

Die Übungen müssten so durchgeführt werden, dass sie stark variieren und abwechselungsreich sein, ansonsten wird nur die Bewegung optimiert und der Effekt verpufft.
Das wesentliche Problem besteht in der Gleichmäßigkeit der Bewegung. Würden wir unsere Übungen varriieren, zum Beispiel fünf Minuten schnell, dann fünf Minuten langsam, fünf Minuten vorwärts und fünf Minuten rückwärts fahren oder laufen, hätten wir bereits eine größere Varianz in das Training gebracht. Die Hantelstange könnte weiter oder enger gefasst werden, so dass unterschiedliche Anteile der Muskeln trainiert werden.

Wer stagniert, verliert

Ein oft beobachtetes Problem ist die mangelnde Ausweitung des Trainings. Menschen, die nicht nur Muskeln erhalten, sondern aufbauen wollen, müssen ihr Training aufgrund der oben beschriebenen Effekte ständig intensivieren. Das heißt entweder, mehr Gewichte, mehr Wiederholungen, mehr Intensität oder ein höherer Schwierigkeitsgrad. Macht man das nicht, setzt man keine weiteren Wachstumsimpulse. Aufgrund der beständigen Wiederholung verliert der Muskel im Grunde wieder an Masse, weil er sich an die Wiederholung gewöhnt und die Durchführung der Bewegung optimiert.

Auch ein häufig zu sehender Fehler ist die zu schnelle Durchführung von Übungen. Egal ob Langhantel oder Liegestütze: Wird die Übung zu schnell durchgeführt, werden kaum die Muskeln verwendet, sondern lediglich der eigene Körperschwung. Das bringt im Ergebnis relativ wenig.

Viel hilft nicht viel

Last not least bleibt das Problem des Übertrainings. Ambitionierte – aber unbedarfte – Bodybuilder trainieren jeden Tag ein bis zwei Stunden die gleichen Muskeln. Das führt dazu, dass die Muskeln nicht richtig wachsen können. Nach einem starken Trainingsimpuls sollte mindestens 48 Stunden Pause eingelegt werden. Sind Verletzungen eingetreten, dann sollte länger pausiert werden.

Ein Muskel muss regelmäßig trainiert werden, um einen Wachstumsimpuls zu erhalten. Das heißt also, mindestens zwei Mal die Woche. Unsystematische Trainings verhindern, dass die Muskeln vernünftig wachsen können, weil sie keine eindeutigen Trainingsimpulse bekommen.

Auch die kleinen Muskeln pflegen

Einer der großen Fehler beim Training ist auch das Vernachlässigen der kleineren und weniger sichtbaren Muskeln. Es gab bei Asterix den Menschen, der dünne Beinchen und einen mageren Arm hatte, nur der Speerwurfarm war muskolös. Das ist natürlich eine Karikatur, aber auch bei Bodybuildern ist häufig zu beobachten, dass z.B. ein Teil der Rücken-, Bauch- und Nackenmuskulatur kaum trainiert ist. Deswegen schützt ein schlechtes Rückentraining auch nicht unbedingt vor Rückenschäden.
Wer schon jeden Tag trainieren möchte, sollte jeden Tag andere Muskelgruppen trainieren.
Häufig werden auch die Gegenmuskeln vernachlässigt. Viele Menschen konzentrieren sich z.B. auf die Muskulatur des Bauches, der Arme und der Oberschenkel. Jeder Muskel hat aber einen Gegenspieler. Für die Körperhaltung zum Beispiel sollten Rücken- und Bauchmuskeln trainiert werden.

Was tun?

Ihr solltet wieder lernen, mit dem eigenen Körper und bestenfalls mit einfachen Geräten zu trainieren. Praktisch ist zum Beispiel eine Kettlebell, die es in vielen Gewichtsklassen von 4 kg bis 32 kg gibt. Eine Kettlebell ist eine Kugel mit einem Griff dran. Das klingt profan, aber die Kettlebell erlaubt eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining umd ist dabei flexibler als Kurzhanteln und andere Gewichte.

Ebenfalls brauchbar ist ein Theraband. Das ist ein elastisches Band aus einer Art Gummi, mit dem sich zahlreiche Übungen machen lassen. Weitere Hilfsmittel sind etwa Medizinbälle. Im Buch „Fit ohne Geräte“ – siehe unten – werden zahlreiche Übungen genannt, für die keine zusätzlichen Hilfsmittel benötigt werden.

Empfehlenswert ist ein Trainingsplan, der für jeden Tag bestimmte Muskelgruppen für das Training vorsieht. Besonders ergebnisreich ist zum Beispiel ein Zirkeltraining, wie es in der Schule zu meiner Zeit angeboten wurde. Der Plan kann einen Vier-Tage-Rythmus haben, damit jede Muskelgruppe innerhalb von acht Tagen zwei Mal trainiert wird. Wer sich so etwas nicht merken kann, kann das Smartphone zur Hilfe nehmen und die entsprechenden Übungen einfach in den Kalender eintragen. Mit Sicherheit gibt es auch spezielle Apps für diesen Zweck.

Zu bevorzugen sind alle Sportarten, die euch Spaß machen und nicht stoisch das Abarbeiten eines bestimmten Bewegungsmusters erfordern. Das Kajak ist besser als Rudern, Fußball besser als Joggen, Schwimmen ist besser als Tanzen. Wenn ihr aber lieber rudert, tanzt oder joggt, dann macht das.

Ernährung

Keine der einschlägigen Diäten führt dazu, dass man langfristig Gewicht verliert. Weder der Verzicht auf Fett noch der Verzicht auf Kohlehydrate oder der übermäßige Konsum von Eiweiß. Bei einer fettbetonten Diät habe ich ca. 10 Kilo zugenommen, ohne mehr Kalorien zu mir zu nehmen.

Mit vielen Diäten nimmt man in den ersten Tagen tatsächlich ein paar Kilo ab. Das liegt vielleicht am Kaloriendefizit, ich habe aber eine andere Theorie. Unsere Darmflora spielt bei der Energieverwertung eine entscheidende Rolle. Milliarden von Bakterien sorgen für die Verstoffwechselung und teilweise auch für Blähungen. Die Flora ist sehr genau auf unsere Ernährungsweise abgestimmt. Wenn wir in Urlaub fahren und uns leicht anders ernähren haben wir die ersten Tage oft Durchfall, bis sich die Darmflora angepasst hat. Das Gleiche dürfte gelten, wenn wir schlagartig von einer kohlehydrat-basierten zu einer Protein- oder fettlastigen Ernährung wechseln. Damit sind ja oft auch andere Lebensmittel verbunden, auf die unser Darm nicht eingestellt ist. Bis er sich angepasst hat, wird die Nahrung schlechter verdaut, ergo nehmen wir ab.

Versteht man Diät hingegen nur als besondere Ernährungsweise, dann gilt für jede Diät eine Faustregel: Sie ist nichts wert, wenn man sie nicht sein Leben lang fortführen möchte oder könnte. Und: keine Diät ist etwas wert, wenn sie auf ein dauerhaftes Kaloriendefizit hinausläuft. Der Körper schaltet nach ein paar Tagen Kaloriendefizit in den Energiesparmodus, kompensiert also den Energiemangel durch geringeren Energieverbrauch und den Abbau von Muskeln. Das meiste, was man in dieser Zeit verliert ist Wasser und Muskelmasse.

Meine persönlich besten Erfahrungen sind folgende: Alle einfachen Kohlehydrate wie Süßigkeiten, Weißbrot, Nudeln und Reis weglassen. Stattdessen komplexe Kohlehydrate zu sich nehmen. Möglichst einfaches Fett wie Butter oder Sahne zum Essen geben, um den Sättigungsgrad zu erhöhen. Den Eiweißanteil möglichst hoch, aber nicht zu hoch. Alles vermeiden, was einfachen Zucker enthält, also vor allem Getränke und Süßigkeiten. Auch vermeidlich gesunde Sachen wie Müsli sollte man weglassen.

Statt Nudeln kann man auch Rote Bohnen, Kartoffeln, Linsen oder Hirse als Beilage nehmen. Tofu und Lupine vertragen viele Leute nicht, es ist aber eine gute und einfache Ergänzung.

Ich kann nur den Rat geben, sich Süßes möglichst abzugewöhnen. Das heißt, lasst alle süßen Lebensmittel wie Süßigkeiten, Marmelade, Honig, Säfte und Jogurts weg. Packt keinen Zucker in eure heißen Getränke. Der Heißhunger auf süßes verringert sich entsprechend. Obst ist hingegen erlaubt, man sollte aber nicht zu sehr auf den Gesundheitseffekt vertrauen. Die beliebte Banane ist nichts anderes als eine nährstoffarme Zuckerbombe. Meiner Erfahrung nach verringert aber der Genuß von Obst den Heißhunger auf Süßigkeiten.

Eine unschlagbare – weil praktisch kostenlose – Methode ist das langsame Essen, das ich hier näher vorstelle.

Fit ohne Geräte. Trainieren mit dem eigenen Körper von Marc Lauren

Sechs Ecken – oder warum jeder jeden kennt

Der amerikanische Soziologe Stanley Milgram verkündete vor einiger Zeit die Theorie, alle Menschen würden sich über sechs Ecken kennen. Der Autor Malcolm Gladwell machte die Theorie mit seinem Buch „The Tipping Point“ populär. Der Film „Das Leben – ein Sechserpack“ mit Will Smith in seiner vermutlich besten, auf jeden Fall aber ernsthaftesten Rolle, deklinierte diesen Gedanken durch.

Die Theorie klingt zunächst verblüffend, deshalb hier ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie besuchen eine Universität. Heutzutage schütteln Sie mindestens zehn Dozenten die Hand. Sie treffen also auf Netzwerker, Professoren, die weit gereist sind, auf Kongresse weltweit gehen und allen möglichen Leuten die Hand geben.
Nimmt man also einen Handshake als Kontakt, nimmt man die großen Netzwerker wie Personaler, Firmenchefs, PR- und Marketing-Leute, Journalisten, Professoren und die kleinen Netzwerker wie unser eins, entsteht ein unglaublich dichtes Geflecht an Kontakten.

Wir können einen Schritt zurück gehen und überlegen einmal, wer mit wem eigentlich verwandt ist. Die Kenntnisse über vergangene Generationen reicht selten mehr als zwei Generationen, also zu den Großeltern und Ur-Großeltern zurück. Sie reicht selten weiter als zu den Cousins und Cousinen, also zu den Kindern der Geschwister von Mutter und Vater. Gehen wir also sechs Generationen zurück, könnten wir verblüfft feststellen, das Lehrer, der Proffesor, Harald Schmidt, der dämliche Nachbar von nebenan oder der Polizeibeamte mit uns über ein, zwei Ecken verwandt ist. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich, bedenkt man, dass durch diverse Kriege die Menge an genetischem Material ausgedünnt wurde, um es einmal pietätslos auszudrücken.

Machen wir das Ganze einmal an einem Beispiel deutlich: Nehmen wir an, du hast 20 Bekannte. Jeder dieser Bekannten hat wiederum 20 Bekannte, die du allerdings nicht kennst. Das kommt sehr leicht vor, wenn diese Personen etwa in unterschiedlichen Unternehmen arbeiten. Diese 20 Personen haben wiederum jeweils 20 Kontakte und so fort. Bleiben wir bei unseren sechs Knosten dann heisst die Rechnung:
20 hoch 6 oder 20 x 20 x 20 x 20 x 20 x 20 = 64 000 000
Nett nicht? Damit wir mit sechs Knoten mehr als zwei Drittel der bundesrepublikanischen Bevölkerung abgedeckt.
Nun mag man argumentieren, die 20 Leute, die ich kenne, wären sich gegenseitig schon begegnet, dabei übersieht man allerdings, dass man wesentlich mehr Leuten die Hand geschüttelt hat, auch wenn man sich nicht mehr dran erinnert.

MP3-Dateien beschleunigen

Folgendes Problem liegt an: Man hat eine Reihe von Audiodateien, in der Regel Sprache, die man sich anhören mag oder muss. Doch der Sprecher ist zu langsam, bekanntermaßen kann man wesentlich schneller lesen als den gleichen Text vorgelesen zu bekommen.
Eine Variante für einzelne Dateien ist das kostenlose Audio-Editing-Programm Audacity. Dazu muss die Datei importiert werden, danach wird die Tonspur markiert mit STRG + a. Unter Effekte findet man zwei Funktionen zum Beschleunigen der Aufnahme, eine der Funktionen sorgt dafür, dass die Tonhöhe beibehalten wird, so dass die Stimme des Sprechers nicht pipsig wird. Das Ergebnis wird über den Dateidialog exportiert. Die Variante ist ein wenig zeitaufwenidg, da die Datei jeweils um- und zurückgewandelt wird, außerdem scheint Audacity keine Stapelverarbeitung zu haben, so dass das Handling mehrer Dateien unkomfortabel ist.
Ich habe wochenlang nach einer Möglichkeit gesucht, viele MP3-Dateien auf einmal zu stretchen – sprich, das Tempo zu erhöhen. Ich bin nun endlich fündig geworden und möchte die anderen „Opfer“ des Tempolimits nun an der Lösung teilhaben lassen. Fairerweise und ohne Scham gebe ich zu, nicht selber darauf gekommen zu sein, sondern von dieser Seite (Englisch) die Lösung erhalten zu haben. Da gibt es auch eine bildliche Darstellung, die ich nicht übernehmen darf oder will.
Das Programm heisst Foobar2000, man sollte es runterladen und installieren. Zudem benötigt man eventuell das .net-Framwork von Microsoft. Auf jeden Fall braucht man die foo_dsp_soundtouch.dll, die man ebenfalls übers Netz findet. Möchte man mit MP3 arbeiten, benötigt man eventuell auch die Datei lame.exe, die – natürlich – auch im Internet zu finden ist.
Du installierst foobar2000, kopierst die foo_dsp_soundtouch.dll in den Installationsordner unter components und startest das Programm.
Unter File – Add files werden Dateien eingefügt. Mittels Kontextmenü – rechte Maustaste – Convert To – wird ein Menü geöffnet. Dort wählst du die Checkbox DSP und wählst anschließend deine Soundtouch-DLL aus. Oben triffst du die Optionen an. ACHTUNG: Bei erhöhtem Tempo erhöht sich die Tonhöhe, hier muss man eventuell bei den Optionen eingreifen oder experimentieren. Bei Sprache kann man durchaus 20 Prozent ohne großen Qualitätsverlust erhöhen. Ansonsten achtet man auf das Sprechertempo, bei 30 und mehr Prozent wird die Stimme allerdings sehr hoch, so dass man da auf jeden Fall die Tonhöhe kontrollieren sollte.
Du musst zudem MP3 auswählen, wenn MP3 am Ende rauskommen soll, meine Version von foobar2000 fragte nach dem Lame-Encoder, den du spätestens jetzt haben und auswählen musst.
Nachdem alles eingestellt ist – Tempo – Tonhöhe – Qualität der Ausgabedatei – gehts auch schon los. Recht flott das Programm.
Viel Spaß und Erfolg!

Ich bin behindert – Ihr enthindert mich